Neu: Info-Plattform zu wichtigen Themen

6 Dezember 2017 von Helmut Pratzel Keine Kommentare »

Lesen Sie unsere neuen Informationen auf der Infoplattform.

Wir haben eine Gesundheitsplattform eingerichtet, auf der Sie wichtige Themen über das Herz-Kreislauf-System finden.

Eine weitere Plattform ist die Klimaplattform, die sich mit der sog. Klimalüge befasst und helfen soll, dass die Bürger vorenthaltene Wahrheiten aus der Wissenschaft finden können.

Respektvoller Umgang mit Andersdenkenden

10 September 2019 von Helmut Pratzel Keine Kommentare »

Die Diskussion zu den Ursachen des Klimawandels eskaliert in Bahnen, die zur Spaltung der Gesellschaft beitragen. „Regierungstreue“ und „Geschädigte“ geraten im Rechtsstreit aneinander. Hören sie sich diesen Kommentar an:

Törpiner Sommerfest 2019

30 Juni 2019 von Helmut Pratzel Keine Kommentare »

Am 06. Juli 2019 findet wieder das Törpiner Sommerfest am Törpin See statt. Das traditionelle Vorpommersche Brauchtumsfest wird von der Ehrenamtsstiftung MV gefördert. Wir danken auch den vielen Spendern, die es uns ermöglichen neben den ehrenamtlichen Helfern der Gemeinde bei diesem Fest professionelle Unterstützung für ein kulturelles Programm einzubinden. Wir freuen uns ab 15 Uhr auf alle Gäste aus nah und fern.

Das Törpiner Forum wird wieder zum Volkstanz aufrufen und die Tänze von Stefan Pratzel führen lassen. Wir wollen auch Volkslieder singen, wie es bei einem Brauchtumsfest immer üblich war. Zum Tanz spielen wieder Niko und seine Musikanten. Zum Spielen und Toben für die Kinder werden Möglichkeiten auf verschiedenen Geräten geboten.

Wir freuen uns auf eine rege Teilnahme und hoffen, dass uns das Wetter dabei hilft.

Helmut Pratzel

Öffentliche Anhörung zum Thema „Welternährung und Klimawandel

9 Juni 2019 von Helmut Pratzel Keine Kommentare »


35. Sitzung des BT-Ausschusses für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung,
Mittwoch den 5. Juni 2019

Stellungnahme von Edgar L. Gärtner (EIKE)

  1. Was ist Klima?

Bevor ich auf einzelne Fragen eingehe, möchte ich aus fachlicher Sicht einige grundsätzliche Bemerkungen zum Thema Klimawandel vorausschicken. Es gibt auf der Erde kein physisches System namens Klima. Real greif- bzw. beobachtbar sind auf unserer Erde nur die Meere, die Landmassen und die Atmosphäre. In Bewegung gehalten werden diese drei irdischen Systeme von der Sonne, einem Kernfusions-Dynamo. Daneben ist auch der Einfluss des Erd-Trabanten Mond von Bedeutung. Hinzu kommt die galaktische Hintergrund-Strahlung, die meistens vom solaren Magnetfeld abgeschirmt wird, in Schwächephasen der Sonne jedoch in stärkerem Maße bis zur Erde durchdringen kann. Das könnte hier die Wolkenbildung beeinflussen. Zwischen diesen vier oder fünf physischen Systemen gibt es komplexe, kaum überschaubare Wechselwirkungen, deren Resultat das mehr oder weniger häufig wechselnde Wetter ist. Dieses ist so chaotisch, dass es meistens kaum länger als zwei Tage einigermaßen zuverlässig vorhersagbar ist. Die 30-jährige Statistik des Wetters einer Region nennt man Klima. Dieses ist im Wesentlichen charakterisiert durch den mittleren Jahresgang von Temperatur und Niederschlag. (So lautet die Definition der Weltorganisation für Meteorologie.) Reden wir von Klima, reden wir also im Prinzip immer von der Vergangenheit und können daran logischerweise gar nichts ändern. Die Durchschnittstemperatur spielt für die Einteilung der Klimazonen hingegen kaum eine Rolle. Regionen mit ähnlicher Durchschnittstemperatur wie Westeuropa und große Teile der mediterranen Zone können gegensätzliche Klimata haben: In Westeuropa Niederschlagsmaximum im Sommer, im Mittelmeergebiet hingegen ausgeprägte Sommertrockenheit.

Freilich können die Menschen in begrenztem Maße das lokale Wetter beeinflussen (etwa indem sie Großstadt-Straßen aufheizen und von der Luftzirkulation abschneiden, Wälder bzw. Windschutz-Streifen anpflanzen oder roden, Winde durch den Bau von Windrädern abbremsen und dadurch Ackerflächen aufheizen, Seen anlegen oder trockenlegen, Flüsse umleiten oder begradigen usw.). Sie können dann nach 30 Jahren an Hand geeigneter Indikatoren prüfen, ob das einen spürbaren Einfluss auf das regionale Klima hatte.

  1. Die Erde wird grüner

Die Bio-Klimatologie untersucht den Klimawandel vor allem mithilfe der Beobachtung der Ausbreitung so genannter Zeiger-Arten. Das sind im Mittelmeergebiet zum Beispiel die immergrüne Stein-Eiche (Quercus ilex), die Kork-Eiche (Quercus suber) oder der Ölbaum (Olea europea). Diese Arten zeugen als Kulturpflanzen von Jahrtausende währender inniger Verflechtung zwischen Natur und Kultur, so dass sich die Frage „Was ist natürlich, was ist menschengemacht?“ hier oft erübrigt. Wie weit das Mittelmeerklima, gekennzeichnet durch eine ausgeprägte Sommertrockenheit und ein Niederschlagsmaximum im milden Winter, selbst ein Ergebnis menschlicher Einflüsse ist, bleibt fraglich. Immerhin hat es sich völlig unabhängig voneinander auf vier Kontinenten eingestellt. Fest steht, dass man dort in den letzten Jahrzehnten außer den von Waldbränden, Rodungen und Bausünden herrührenden Verwüstungen keine eventuell mit einem Klimawandel zusammenhängenden Vegetationsschäden beobachten konnte. Im Gegenteil sind manche Gegenden in den letzten Jahren deutlich grüner geworden.

Das könnte an häufigeren Niederschlägen liegen, die in den letzten Jahren vermehrt auch während der sommerlichen Trockenperiode fielen. In der afrikanischen Sahelzone scheint das eine bedeutende Rolle zu spielen. Es ist meines Erachtens aber noch zu früh, auch für die mediterrane Klimazone einen solchen Trend in Richtung auf mehr ozeanischen Einfluss ausmachen zu wollen. Der letzte Bericht des „Weltklimarates“ IPCC (AR5, Kapitel 2.6) stellt fest, dass die Regenhäufigkeit überall auf der Welt von Jahr zu Jahr stark schwankt, dass aber seit 1950 keine Zunahme irgendeiner Art von Extremwetter-Ereignis auszumachen ist. Ludger Laurenz, Horst-Joachim Lüdecke und Sebastian Lüning (Journal of Atmospherical and Terrestrial Physics 185, 2019) konnten zwar nachweisen, dass die Niederschlagsmuster rund um die Welt von den Sonnenfleckenzyklen beeinflusst werden, konnten daraus aber keine halbwegs verlässliche Methode der Niederschlagsprognose ableiten. Obwohl es also durchaus zyklische Einflüsse gibt, bleibt das Wetter chaotisch, weil sich immer Dutzende von Zyklen unterschiedlicher Zeitskala von Jahren bis Jahrtausenden übrlagern.

Deshalb kommt der längerfristigen Beobachtung der Vegetations-Entwicklung als Integral des Klimawandels eine umso größere Bedeutung für das Erkennen von Klima-Trends zu. Seit einigen Jahrzehnten stehen uns dafür immer präzisere Methoden des Satelliten-Monitoring aus dem Weltraum zur Verfügung. Im April 2016 hat ein internationales Team von insgesamt 32 Wissenschaftlern aus acht Ländern die Auswertung der Messungen des Moderate Resolution Imaging Spectrometers der NASA und des Advanced Very High Resolution Radiometer Instruments der NOAA (US National Oceanic and Atmospheric Administration) zwischen 1982 und 2009 publiziert (Zaichun Zhu et al., in: Nature Climate Change doi: 10.1038/nclimate3004). Das Ergebnis machte Schlagzeilen: Die Erde ist deutlich grüner geworden. Und zwar ist die Blattfläche grüner Pflanzen im untersuchten Zeitraum durchschnittlich um eine Fläche angewachsen, die der doppelten Fläche der USA entspricht. Die Autoren konnten diesen Zuwachs mithilfe einer Faktorenanalyse zu etwa 70 Prozent auf den inzwischen auf etwa 0,04 Volumen-Prozent gestiegenen CO2-Gehalt der Atmosphäre zurückführen. Freilich gibt es auch einige Gebiete, in denen das Grün zurückging.

  1. Kohlenstoffdioxid als Pflanzen-Nährstoff

Kohlenstoff, den die grünen Pflanzen nur in Form von Kohlenstoffdioxid (CO2) aus der Luft und nicht aus dem Boden aufnehmen können, ist die Grundlage allen Lebens auf der Erde. Den Pflanzenphysiologen ist schon seit längerem bewusst, dass sich der CO2-Gehalt der Atmosphäre nach der so genannten Kleinen Eiszeit vom 17. bis zum 19. Jahrhundert mit 0,028 Volumen-Prozent an der unteren Grenze des für die meisten Pflanzen gerade noch Erträglichen bewegte. Insofern ist es verständlich, warum schon der leichte Anstieg der atmosphärischen CO2-Konzentration auf etwa 0,04 Vol.% zu einem beeindruckenden Aufblühen der Vegetation führte. Bekanntlich nutzen Gärtnereien schon länger diesen Effekt aus, indem sie die Luft ihrer Gewächshäuser künstlich mit CO2 anreichern. Selbstverständlich gibt es auch da eine Sättigungsgrenze, oberhalb der zusätzliches CO2keine nennenswerte Wirkung mehr zeigt.

Allerdings können nicht alle Pflanzentypen das höhere CO2-Angebot gleichgut verwerten. Es kommt darauf an, ob ihre Photosynthese den C3- oder dem C4-Weg folgt. C4-Pflanzen, die in wärmeren und trockenen Klimaten überwiegen, verwerten den Kohlenstoff bereits so effizient, dass kaum noch eine Steigerung möglich scheint. C3-Pflanzen, die in gemäßigten Klimazonen überwiegen, profitieren jedoch vom zusätzlichen CO2-Angebot, solange sie gut mit Stickstoff und Wasser versorgt sind. Das ist bei Kulturpflanzen meistens der Fall. Nach einem Langzeit-Experiment mit Präriegräsern, das die Ökologin Melissa Pastore an der Universität von Minnesota durchgeführt hat, kehren sich aber die Vor- und Nachteile von C3- und C4-Pflanzen nach einigen Jahren um, so dass C4-Pflanzen im Endeffekt stärker auf das höhere CO2-Angebot ansprechen können. Das ist eine gute Nachricht vor allem für die ariden Gebiete der Erde, wo C4-Pflanzen überrepräsentiert sind. Denn die höhere CO2-Konzentraton erlaubt es den Pflanzen, ihre Spaltöffnungen zum Atmen eher zu schließen und sich so besser vor Austrocknung zu schützen.

Mögliche klimatische Auswirkungen des steigenden CO2-Gehalts der Atmosphäre diskutiere ich hier bewusst nicht, weil ich mich als Naturwissenschaftler auf messbare Größen und Zusammenhänge beschränken muss. Es gibt kein globales Klima (Wie sollte man dieses auch definieren?) und die im aktuellen gesellschaftlichen Diskurs im Vordergrund stehende (berechnete, nicht gemessene!) globale Durchschnittstemperatur ist ein Abstraktum, dem kaum praktische Bedeutung zukommt. Vor allem gibt es nicht den geringsten experimentellen Beleg für den behaupteten Zusammenhang zwischen der CO2-Konzentration und der Temperatur der Luft. Die in einer konkreten Region sich einstellende Lufttemperatur ist vielmehr Funktion des Wetters, d.h. sie hängt vor allem von der Dauer der Sonneneinstrahlung, der Wolkenbedeckung, der Windrichtung und -geschwindigkeit und nicht zuletzt von der Höhe über Normal-Null und somit vom Luftdruck ab. In den computerisierten „Klima-Modellen“, die den IPCC-Berichten zugrunde liegen, macht jedoch, wie es scheint, die (Durchschnitts-)Temperatur das Wetter.

Wer angesichts dieser Sachlage behauptet, das Wetter der Zukunft berechnen, wenn nicht sogar steuern zu können, und die Politik einseitig auf die Bekämpfung einer angeblich drohenden Überhitzung der Erde infolge eines Anstiegs der atmosphärischen CO2-Konzentration festlegt, handelt in meinen Augen unverantwortlich. Wir sollten vielmehr davon ausgehen, dass ein weiteres Ansteigen der atmosphärischen CO2-Konzentration durchaus auch von einer globalen Abkühlung begleitet werden könnte, da die Klimaentwicklung davon unabhängig ist und stattdessen offenbar stärker von Zyklen der Sonne beeinflusst wird. Das wäre dann eine wirklich schlechte Nachricht für die Welternährung, denn in Europa ging die Kleine Eiszeit vom 17. bis zum 19. Jahrhundert, die mit dem so genannten Maunder- und dem Dalton-Minimum der Sonne zusammenfiel, mit schweren Hungersnöten einher. Aktuell befindet sich die Sonne bereits wieder in einer ausgeprägten Schwächephase. Die Solarforscher sind sich aber noch nicht darüber einig, ab wann diese voll auf das irdische Wetter durchschlagen wird.

  1. Auswirkungen auf die Welternährung

Zunächst können wir aber wohl grundsätzlich davon ausgehen, dass die Welt-Ernährungslage wegen des gestiegenen CO2-Gehaltes der Luft in den kommenden Jahrzehnten sich trotz des bereits programmierten Anwachsens der Weltbevölkerung auf 10 Milliarden etwas entspannen kann, sofern die Menschen durch überkommene Machtstrukturen nicht daran gehindert werden, durch ihrer Hände Arbeit für ihr leibliches Wohl zu sorgen. Gerade hat die amerikanische Entwicklungs-Agentur USDA gemeldet, dass sie für dieses Jahr eine weltweite Rekord-Weizenernte erwartet. Das hängt vermutlich auch mit dem gestiegenen CO2-Gehalt der Atmosphäre zusammen.

Gefahr droht meines Erachtens aber von der gängigen Verteufelung des CO2 wie auch moderner Energieerzeugungs- und Landbaumethoden. So ist es durch die angeblich ökologisch gebotene Subventionierung von Biosprit bereits zu einem potenziell tödlichen Konflikt zwischen Tank und Teller gekommen. In Mexiko und auch in den Maghreb-Ländern kam es deshalb vor einigen Jahren bekanntlich schon zu Hunger-Aufständen. Als sehr bedenklich erscheinen mir auch Versuche westlicher Entwicklungspolitiker, arme Länder in Asien, Afrika und Lateinamerika im Namen der „Dekarbonisierung“ mit z.T. erpresserischen Methoden vom Bau von Kohlekraftwerken abzubringen. Dabei gibt es fast überall auf der Welt gut erreichbare und kostengünstig förderbare Kohlevorkommen. Und Kohle ist relativ einfach transportier- und lagerbar. Sie könnte also eine Schlüsselrolle bei der Überwindung der Armut durch die Bereitstellung preiswerter und verlässlicher Elektrizität spielen. Jetzt stoßen Chinesen und Inder massiv in die von der westlichen Entwicklungspolitik offen gelassene Marktlücke.

Da es grundsätzlich offen ist, wie sich die verschiedenen Klimate der Erde in den kommenden Jahrzehnten entwickeln werden, sehe ich mich außerstande, die Fragen 1 bis 3 zu beantworten. Da frühere Prognosen wie die einer fortschreitenden Versteppung der Sahelzone und des Mittelmeer-Beckens sich als völlig abwegig erwiesen haben, müssen wir immer mit (positiven und negativen) Überraschungen rechnen. Die Landwirtschaft sollte also generell mehr auf robuste, anpassungsfähige Kulturen und Landbaumethoden und entsprechendes Saatgut setzen. Das können auch traditionelle Sorten und Methoden sein, die sich über Jahrtausende unter schwierigen Bedingungen bewährt haben. Im Mittelmeergebiet gibt es dafür zahlreiche Beispiele. Die Erfahrungen Israels beim Urbarmachen von Wüstenland können meines Erachtens Wege aufzeigen, wie wir mit schwierigen klimatischen Bedingungen umgehen können.

Aber auch moderne Methoden der Agrochemie und der Gentechnik wie CRISPR/Cas9 sollten kein Tabu sein. Diese können mithelfen, in relativ kurzer Zeit gezielt hitze-, kälte-, dürre- oder feuchteresistente Kulturpflanzen zu züchten. Ich möchte solche modernen Techniken allerdings nicht als Allheilmittel anpreisen. Es kommt darauf an, dass die Anwender frei über deren Einsatz oder ihre Ablehnung entscheiden können, wenn sie glauben, dadurch besser auf dem Markt bestehen zu können. Ohne Entscheidungsfreiheit vor Ort wird es schwer sein, die Landwirtschaft flexibel an wechselnde Witterungsbedingungen und längerfristige Klimatrends anzupassen.

Deshalb sollte in der Entwicklungszusammenarbeit alles vermieden werden, was auch nur entfernt an neokolonialistische Bevormundung erinnert. So kam es beispielsweise zu einer diplomatischen Verstimmung zwischen der EU und den südostasiatischen Ländern Indonesien und Malaysia, als das EU-Parlament für die Einschränkung des Palmöl-Einsatzes stimmte. Vertreter dieser Länder wiesen darauf hin, dass der Ölpalmen-Anbau Hunderttausenden ihrer Bewohner Wege aus der Armut eröffnet hat, zumal 40 Prozent der Palmöl-Produktion nicht von Großgrundbesitzern, sondern von kleinen Produzenten mit einem Landbesitz von weniger als 25 Hektar stammen.

Von daher beantwortet sich auch die Frage 4 beinahe von selbst: Da Palmöl selbst Bestandteil von Nahrungsmitteln sein kann, gibt es keinen grundsätzlichen Konflikt zwischen seinem Anbau und der Ernährungssicherung. Ohnehin stehen derzeit in Südostasien genügend Nahrungsmittel zur Verfügung. Was Teilen der Bevölkerung fehlt, ist die Kaufkraft, um diese erwerben zu können. Der Anbau von Ölpalmen, die ursprünglich in Afrika beheimatet waren, ist eine von mehreren Möglichkeiten, Devisen ins Land zu bringen und der Armut zu überwinden. Dabei sollte jedoch darauf geachtet werden, dass die Richtlinien der inzwischen existierenden Nachhaltigkeits-Zertifizierung des RSPO o.ä. eingehalten werden. Ob die Palmöl-Produktion der günstigste Entwicklungspfad ist, obliegt nicht unserem Urteil. Ähnliches gilt wohl für den Anbau von Soja, auch wenn hier anzumerken ist, dass der Soja-Anbau viel größere Flächen und mehr Dünger und Pestizide erfordert als der Ölpalmen-Anbau.

Zur Frage 5: Hier kann ich mich weitgehend dem Bonner Memorandum vom September 2018 anschließen, in dem die Ergebnisse einer Gesprächsrunde von Experten der Entwicklungspolitik zusammengefasst wurden. Die bisherige (paternalistische) Entwicklungspolitik war im Hinblick auf die Welternährung überwiegend kontraproduktiv, weil sie weniger an den Bedürfnissen breiter Bevölkerungsschichten als an Interessen kleptokratischer Eliten und den geopolitischen Strategien der „Geberländer“ ausgerichtet war. Stattdessen sollten „Deals“ zu beiderseitigem Vorteil zwischen privaten Unternehmen im Vordergrund stehen. Zurzeit ist es für aufstiegswillige junge Menschen in vielen Entwicklungsländern günstiger, eine Entwicklungs-, Klima- oder Menschenrechts-NGO zu gründen als ein nützliches privates Gewerbe aufzubauen. Das sollte meines Erachtens in Zukunft eher umgekehrt sein.

Ein neuer Seniorenwegweiser für den Landkreis MSE ist erschienen

16 Mai 2019 von Helmut Pratzel Keine Kommentare »

Der Seniorenwegweiser „Älter werden im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte“ kann unter folgender Adresse gelesen werden:

https://www.total-lokal.de/publikationen/projekt/1703315702

Der CO2-Schwindel

8 Mai 2019 von Helmut Pratzel Keine Kommentare »

Dass das Kohlendioxid als Klimaschädling wirkt, wird in der Wissenschaft immer stärker angezweifelt. Es hat sich inzwischen eine Politmafia entwickelt, die erfolgreich ihre Macht nutzt, um in der Klimawissenschaft eine Diskussion zu diesem Thema zu unterbinden. Wissenschaftler, die versuchen die Öffentlichkeit über die gesetzlichen Zusammenhänge aus der Physik zu informieren müssen sich z.B. über Schweizer Medien äußern, weil sie in Deutschland ausgegrenzt werden. Damit beginnt eine politische Zensur in Deutschland, die wir in der Geschichte mehrfach erlebt haben. Die IPCC hat sich zu einer politischen Organisation entwickelt und wird zunehmend von Wissenschaftlern verlassen, die einen Verrat mit dem CO2-Schwindel nicht mitmachen wollen.

Alle Gase in der Atmosphäre transportieren die von der Sonneneinstrahlung auf der Erdoberfläche absorbierte Wärme in der Nacht ins Weltall. Es gibt keinen Treibhauseffekt in diesem offenen System der Erdatmosphäre. Einzig allein wird dieser Wärmetransport durch Wolken verzögert, wodurch sich unter bewölktem Himmel eine geringere Abkühlung in der Nacht bemerkbar macht.

Die Erwärmung der Erdoberfläche wird vorwiegend von der Sonne verursacht. Das erfolgt im steten Wechsel zwischen Warm- und Kaltzeiten. Wir verlassen zur Zeit eine Eiszeit, die immer mit dem Schmelzen des Polareises und dem Gletschereis gekoppelt ist. Das führt zum Anstieg der Meeresspiegel und kann nicht verhindert werden. Das war in der Geschichte der Erde immer so und ist ein völlig normaler Prozess auf den die Menschen keinen Einfluss haben. Ein vernünftiger Klimaschutz kann nur einen Schutz der Menschheit zum Ziel haben. Das bezeichnet man aber als Umweltschutz. Das Klima zu schützen ist purer Unsinn.

Bitte folgenden aktuellen Artikel lesen:

https://www.heise.de/tp/features/Das-CO2-Syndrom-4418663.html

Das CO2-Syndrom

01. Juni 2019 Friedrich Homann

Diesen Artikel von Friedrich Homann kann ich allen empfehlen zu lesen. Endlich eine sachlich gut formulierte Information über ein brisantes Thema mit kritischer nachvollziehbarer Interpretation.

Zu beachten ist, dass nicht mehr das CO2 in der Troposphäre als Ursache ins Spiel gebracht wird (CO2 ist schwerer als Luft) sondern das bodennahe CO2 als Wärmeträger, welches die nächtliche Abstrahlung behindert ohne das Märchen vom Treibhauseffekt zu benutzen. Der Ausstieg aus der Kernkraft wird als Fehler erkannt, weil Kernkraft mit einem geringerem Risiko gesehen wird, als eine globale Temperaturerhöhung.

Der Schlusssatz:“ Das schlechteste ist, sich bereits gestresst der stresshaltigen Gefahrenlage zuzuwenden. Angst muss, wenn man nicht ins Chaos abgleiten will, ausgehalten werden.“

Für weitere Information wird auf folgende Videos verwiesen:


Aktionsbündnis Gesundheit

4 November 2018 von Helmut Pratzel 1 Kommentar »

Prof. Dr. Dr. Helmut G. Pratzel wurde am 23.10.2018 in Schwerin zum Sprecher und Leiter der Arbeitsgruppe „Gesund älter werden“ als Vertreter des Kreisseniorenbeirates Mecklenburgische Seenplatte im Aktionsbündnis Gesundheit zur Umsetzung des Präventionsgesetzes in Mecklenburg-Vorpommern gewählt. Die Arbeitsgruppe besteht aus Vertretern aller Krankenkassen und den für die Gesundheit tätigen Akteuren des Landes. Das Aktionsbündnis für Gesundheit M-V soll zur Umsetzung der Gesundheitsprozessziele des Landesaktionsplanes zur Gesundheitsförderung und Prävention beitragen. Hiermit wird eine Forderung und der Beschluss des 10. Altenparlaments an den Landtag und die Landesregierung M-V umgesetzt, an dem auch Professor Pratzel mitgewirkt hat.

Professor Pratzel ist schon seit vielen Jahren mit Vorträgen im Land tätig, um die Gesundheitskompetenz vorwiegend der Seniorinnen und Senioren zu verbessern. Kenntnisse zum gesundheitsdienlichen eigenen Verhalten sind eine Voraussetzung und tragen dazu bei, um Folgeschäden und Leiden im Alter oftmals zu vermeiden. Die Signale des eigenen Körpers besser zu verstehen ist hierbei ein wichtiges Anliegen. Dazu gehört das richtige und schnelle Verhalten bei einem Herzinfarkt oder das Erkennen eines Schlaganfalls.

Es ist aber auch ein notwendiges Anliegen, dass Nothilfemaßnahmen schnell zur Verfügung stehen. Sauerstoff und Geräte zur Reanimation sollten deshalb in ausreichender Reichweite überall verfügbar sein.

Viele Erkrankungen ließen sich vermeiden, wenn regelmäßige ärztliche Kontrollen genutzt werden, die von den Krankenkassen durch Bonusregelungen gefördert werden können. Aber auch der unnütze Verbrauch von Schmerzmitteln ist zu vermeiden und kann oftmals durch einfache Hausmitten ersetzt werden. Für viele Leiden stehen auch in den Kurorten völlig nebenwirkungsfreie Behandlungsmethoden zur Verfügung, die für die Gesunderhaltung genutzt werden können. Prof Pratzel war 12 Jahre Präsident der Weltorganisation für Kurortmedizin und verfügt über einen reichen Erfahrungsschatz, um auch unsere Krankenkassen von adäquaten Behandlungsprogrammen an den Kurorten zu überzeugen.

Unwort des Jahres „Klimaschutz“

17 September 2018 von Helmut Pratzel Keine Kommentare »

Als Hochschullehrer für das Fach Klimatologie wundere ich mich über die unsinnigen Wortkonstruktion „Klimaschutz“. Offenbar ist nicht bekannt, wie das Klima im Fachbereich Klimatologie definiert ist. Es wäre doch angebracht sich mit den Fachvertretern kurzzuschließen, bevor man sich mit falschen Begriffen in der Öffentlichkeit äußert und dann u.a. als Journalist oder Politiker seine Glaubwürdigkeit in der Öffentlichkeit aufs Spiel setzt.

Klima ist definiert als eine Sammlung von Wetterdaten für eine bestimmte Region mit einem Mittelwert aus einer Periode von 30 Jahren. Solche Zahlen schützen zu wollen ist ausgemachter Unsinn. Man kann Klima nicht schützen. Man kann nur die Umwelt schützen und das ist wohl gemeint. Warum dann diese falsche Wortkonstruktion, wo doch Umweltschutz als gängiger Begriff alles beinhaltet? Der Begriff „Klimaschutz“ ist besonders prädestiniert als Unwort des Jahres aufgenommen zu werden.

Damit kann es auch keine Klimakatastrophe geben, vor der man sich schützen könnte. Der Mensch kann sich vor dem Wetter schützen aber er kann das Wetter nicht beeinflussen. Um eine vermeintliche Umweltkatastrophe zu vermeiden ist es Aufgabe des Menschen die Umwelt zu schützen.

Beitrag von Prof. Dr. Dr. Helmut G. Pratzel im „Nordkurier“ vom 17.09.2018

Diskussion zu grundsätzlichen Fragen des sog. Klimawandels durch Treibhausgase

11 August 2018 von Helmut Pratzel 1 Kommentar »

Von Prof. Dr. Dr. Helmut Pratzel

Hier wird dargestellt worin der grundsätzliche Fehler der Erklärung des Potsdamer Instituts für den Klimawandel besteht. Es wird offengelegt, wie dort die Gesetze der Physik missachtet werden und damit die weniger mit der Physik vertraute Bevölkerung betrogen wird. Die Fehler des Potsdamer Instituts werden mit roten Einfügungen kommentiert.

Dr. Simone Groß

  1. Januar 2010 um 13:11 Uhr

Sehr geehrter Herr Prof. Pratzel,

Vielen Dank für die Zusendung dieser interessanten Fragestellung. Wir freuen uns, dass Sie sich kritische Gedanken zum Thema Klimawandel machen.

Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass Professor Schellnhuber Fragen wie die Ihre nicht persönlich beantworten kann. Er hat mich daher gebeten Ihnen Auskunft zu geben.

Deshalb möchte ich Ihnen im Folgenden hier die physikalischen Grundlagen erläutern, die hoffentlich Ihre Fragen ausreichend beantworten.

Wie Sie bereits in Ihrem Schreiben erwähnt haben, ist die Troposphäre homogen durchmischt und es gilt der erste Hauptsatz der Thermodynamik.
Der Treibhauseffekt resultiert aus der Absorption der Treibhausgase im Infrarot-Bereich. Bei dieser Infrarot-Strahlung handelt es sich um die langwellige Ausstrahlung der Erdoberfläche, die eine Folge der kurzwelligen Einstrahlung des Sonnenlichtes darstellt.

Während diese IR-Strahlung von der Erdoberfläche aus in immer höhere Luftschichten gelangt, wird jeweils ein kleiner Teil dieser Strahlung von anwesenden Treibhausgasen absorbiert. Das entsprechende Treibhausgas-Molekül, das diese Strahlung absorbiert hat, kann sie wieder in eine beliebige Richtung abgeben (nein, nicht beliebig, sondern nur in die Richtung zum kälteren Weltraum, weil Wärmestrahlung nach dem ersten Hauptsatz der Thermodynamik nur von kälteren Molekülen aufgenommen werden kann.) (also zum Teil zurück zur Erde, zum Teil in Richtung Weltraum) oder die Energie resultiert in einer höheren Geschwindigkeit des Moleküls, welches diese Energie über Kollisionen an seine Nachbarn abgibt und so zu einer Erwärmung (Diese Luftschicht kann nicht wärmer werden. Es kann nur das verteilt werden, was an Wärmeinhalt der vorhandenen Moleküle schon vorhanden ist. Es wird also nicht wärmer!) der jeweiligen Luftschicht führt.

Je höher man in der Atmosphäre gelangt, desto dünner (d.h. desto weniger Moleküle sind pro Volumen vorhanden) und desto kälter wird sie. Irgendwann erreicht die IR-Strahlung, die von der Erde kommt, eine Höhe, in der die Luft so dünn ist, dass die Strahlung ins All entweichen kann ohne noch weiter von Treibhausgasen daran gehindert zu werden.

Enthält die Atmosphäre nun mehr Treibhausgase, so enthalten alle Luftschichten entsprechend mehr Treibhausgase (wieso alle?) und absorbieren deshalb mehr IR-Strahlung – auch die oberste dünne Luftschicht. Deshalb verschiebt sich die Luftschicht, die letztendlich die langwellige Strahlung wieder ins All entlässt, nach oben. Diese noch höheren Schichten sind kälter und strahlen deshalb nicht so viel Energie ab. (Hier schleicht sich ein grundlegender logischer Fehler ein: Nur die Energieverteilung der von der Erdoberfläche kommenden Wärmemenge ändert sich, aber die Energie-(Wärme)menge nimmt nicht zu. Es entsteht ein Temperaturgradient, der in Richtung Weltall durch den kontinuierlichen Wärmetransport abnimmt. Letztendlich verschwindet die Wärmeenergie durch Strahlung in den Weltraum.)

Somit strahlt die Erde in ihrer Gesamtheit weniger Energie ab, als sie erhält. (Das ist unlogisch und deshalb falsch!) Die hohen Luftschichten strahlen ihre überschüssige Energie zum Teil auch nach unten ab, so dass sich dadurch tiefer liegende Luftschichten erwärmen (bis hinunter zur Erdoberfläche). (Das ist auch falsch, weil es unten wärmer ist und nach dem ersten Hauptsatz der Thermodynamik Wärme nur von warm nach kalt transportiert werden kann) Um wieder ein Gleichgewicht herzustellen, müssen sich die oberen Luftschichten so lange erwärmen, bis sie so viel Energie ins All abstrahlen können, wie der Planet erhält.

Falls Sie weitere Fragen haben, können Sie sich natürlich gerne nochmal an mich wenden.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Simone Groß

Anlieger sollen für die Straßensanierung aufkommen?

13 Mai 2018 von Helmut Pratzel Keine Kommentare »

Zurzeit wird das Problem der Kostenbeteiligung an Straßensanierungsarbeiten für Anlieger in der Politik diskutiert.  Die ältere Generation könnte hierbei in besonders existenzielle Nöte gelangen, wenn nicht völlig neue finanzielle Regeln von der Politik verabschiedet werden, um die Bürger und auch die Kommunen zu entlasten.

Falls es gefordert werden sollte, dass auch die ältere Generation in den ländlichen Bereichen sich an Kosten der Straßensanierung beteiligen soll, kommen auf die meisten Bürger, die auf eigenen Grundstücken in ländlichen Altbauten allein wohnen und mit ihrer Rente gerade noch die laufenden Betriebskosten aufbringen, erhebliche Existenzprobleme zu, weil finanzielle Rücklagen in den geforderten Höhen nicht vorhanden sind.

Gerade die Straßendörfer sind davon betroffen in denen sich ältere Bürger sehr bemühen ihren Alterssitz aufrecht zu erhalten um der allgemeinen Landflucht zu widerstehen. Wir wollen, dass diese Dörfer erhalten bleiben. Würden die Dörfer zerfallen, wären auch keine Anlieger dort, die man für die Straßensanierung einbeziehen könnte. Trotzdem müssten die Straßen gepflegt und über andere Quellen erhalten werden.

„Wer zahlt schafft an“ muss auch hierbei gelten.

Es kann doch nur gerecht sein, wenn man dafür aufkommt, worauf man auch Einfluss und ein Mitspracherecht hat.

Jetzt soll der Anlieger für fremde Nutzer zahlen, die gegen seinen Willen die Straßen zerstören? Das kann doch wohl nicht richtig sein. Wenn ich zahlen soll, möchte ich auch mitbestimmen, wer mir den Schaden ersetzen muss. Deshalb erwarte ich, dass der Staat, als der Beauftragte für die Wahrnehmung meiner Anlieger-Interessen dafür Sorge trägt, die Kosten von den tatsächlichen Verbrauchern einzutreiben. Der einzelne Anlieger benutzt die Straße vor seinem Grundstück nur als Fußgänger, für seine Besucher und sein Auto. Die Hauptnutzung erfolgt durch den durchlaufenden Verkehr. Straßenschäden entstehen besonders durch die transportierten Tonnagen. Hauptverursacher sind die schweren LKWs und die schweren Fahrzeuge der Landwirtschaft, die beim Ausweichen auf nicht ausreichend breiten Straßen über die Bankette fahren und wesentlichen Anteil an der Straßenzerstörung insbesondere auch neuer Straßen haben, wie man es überall im Land erkennen kann.

Die Beteiligung an den Kosten der Verkehrswege müsste für alle Verkehrsteilnehmer sozial verträglich erfolgen. Zum überwiegenden Anteil könnte man z.B. die bereits vorhandenen Verkehrssteuern (Kfz- und Kraftstoffsteuern) nach den jeweiligen Tonnagen und Kilometerleistungen von deren Haltern einbeziehen. Wenn sich solche Kosten dann auf die transportierten Produkte der Wirtschaft auswirken, kann das nur gerecht sein.

Wir erwarten von der Politik eine erkennbare, nachvollziehbar gerechte Lösung zu schaffen.