Neu: Info-Plattform zu wichtigen Themen

6 Dezember 2017 von Helmut Pratzel Keine Kommentare »

Lesen Sie unsere neuen Informationen auf der Infoplattform.

Wir haben eine Gesundheitsplattform eingerichtet, auf der Sie wichtige Themen über das Herz-Kreislauf-System finden.

Eine weitere Plattform ist die Klimaplattform, die sich mit der sog. Klimalüge befasst und helfen soll, dass die Bürger vorenthaltene Wahrheiten aus der Wissenschaft finden können.

Törpiner Projekt zur Gesundheitsbildung

5 November 2017 von Helmut Pratzel Keine Kommentare »

Wer sein Leben auch im Alter weniger durch Altlasten seiner Verhaltensweisen zur eigenen Gesundheit belasten will, sollte sich an den Vortragsreihen des Törpiner Forums zur Gesundheitsbildung beteiligen. Folgende Vorträge bieten wir an:

„Risiko Herzinfarkt- worauf ist zu achten“
von Prof. Dr. Dr. Helmut Pratzel

„Herzinfarkt – Welche Ernährung ist zur Risikoabwendung geeignet“
von Prof. Dr. Dr. Helmut G. Pratzel

„Badehygiene und Hautschutz“
von Prof. Dr. Dr. Helmut Pratzel

„Wellness und Wellnepp“
von Prof. Dr. Dr. Helmut Pratzel

„Keine Angst vor der Sonne“
von Prof. Dr. Dr. Helmut Pratzel

„Ohne Radioaktivität kein Leben“
von Prof. Dr. Dr. Helmut Pratzel

„Gesund und aktiv älter werden“
von Prof. Dr. Dr. Helmut Pratzel

„Gesundheit an der See tanken“
von Prof. Dr. Dr. Helmut Pratzel

„Wetter, Klima, Mensch“
von Prof. Dr. Dr. Helmut Pratzel

„Moor und Gesundheit“
von Prof. Dr. Dr. Helmut Pratzel

„Wasser, das billigste Heilmittel“
von Prof. Dr. Dr. Helmut Pratzel

 

Bisher fanden Vorträge an folgenden Terminen statt:
15.04.2017 13 Uhr Parchim
28.04.2017 13 Uhr Ueckermünde
29.09.2017 18 Uhr Törpin
21.10.2017 10 Uhr Lindenberg
26.10.2017 10 Uhr Waren
09.11.2017 14 Uhr Altentreptow
14.11.2017 14 Uhr Neubrandenburg

Die Vortragsreihe wird fortgesetzt. Wir bitte um Nachricht an das Törpiner Forum (pratzel@toerpiner-forum.de), wenn dafür Bedarf besteht.

 

Digitale Gesundheitskompetenz

5 November 2017 von Helmut Pratzel Keine Kommentare »

Die Digitalisierung im Gesundheitswesen hat sich in den letzten Jahren rasant weiterentwickelt, und Online-Informationen und mobile Anwendungen spielen im Gesundheitswesen eine wachsende Rolle. Zusammen mit diesen Änderungen werden Fähigkeiten zur Suche, Auswahl, Bewertung und Anwendung von Online-Gesundheitsinformationen und gesundheitsbezogenen digitalen Anwendungen immer wichtiger für die Bürger. Diese Fähigkeiten werden als „digitale Gesundheitskompetenz“ bezeichnet. Durch die Digitalisierung droht nun eine „digitale Kluft“ zu entstehen und es werden diejenigen benachteiligt, die die oben genannten Kompetenzen nicht besitzen. Ziel des Projektes IC-Health ist es, diese Hürden durch Kompetenzentwicklung abzubauen.

IC-Health ist ein Projekt zur Entwicklung einer Reihe von kostenlosen Online Kursen zur Verbesserung der digitalen Gesundheitskompetenz der europäischen Bürger. Es werden 35 Online-Kurse in den 8 am Projekt beteiligten Ländern (Belgien, Dänemark, Deutschland, Italien, Niederlande, Spanien, Schweden, Vereinigtes Königreich) aufgebaut. 780 Personen werden in die Mitgestaltung eingebunden und mindestens 1000 Personen sollen die Kurse testen. Dazu werden Informationen für 5 Gruppen ausgewählt:

  • Kinder 10-13 Jahre
  • Jugendliche 14-18 Jahre
  • Schwangere und stillende Frauen
  • Ältere Menschen >60
  • Patienten mit Diabetes (Typ 1 und 2)

Es ist das Ziel, die Menschen in der Nutzung des Internets im Zusammenhang mit Gesundheit zu stärken und möglicherweise zu ermächtigen sich eigenständig Wissen anzueignen und das Selbstmanagement ihrer Gesundheit zu verbessern.

In Deutschland ist Herr Thomas Karopka (TKaropka@gmail.som) Tel. +491754370029 als Projektkoordinator zuständig.

In Greifswald hat sich bereits eine Projektgruppe am 02.12.2017 zu einem Workshop getroffen und sich für die Gesundheitskompetenz der Generation der über 60jährigen ausgesprochen. Dabei wurde das „Herz-Kreislauf-System“ als vordringlich ausgewählt. Von den Senioren hat sich Herr Prof. Dr. Dr. Helmut Pratzel zur Verfügung gestellt, um ein geeignetes System vorzuschlagen, das sich besonders an die schon bestehenden Möglichkeiten der Deutschen Herzstiftung anlehnt.

Bei der Deutschen Herzstiftung (www.herzstiftung.de) sind bereits Strukturen vorhanden, die von bedeutenden Kardiologen in Deutschland entwickelt wurden, um zu allen Fragen der Kardiologie für den Laien verständlich Stellung zu beziehen, wozu neben Herzinfarkt, Schlaganfall und Blutdruck auf alles eingegangen wird, was für das Herz-Kreislauf-System relevant ist. Die Deutsche Herzstiftung beantwortet veröffentlichte Fragen der Bürger, aus denen die Allgemeinheit wertvolle Schlussfolgerungen für das eigene Wissen entnehmen kann. Dieser Ansatz bietet einen geeigneten Einstieg für die eigene Gesundheitskompetenz und könnte dann durch das Projekt in alle europäischen Sprachen übersetzt werden. Damit hätte Deutschland als Vorreiter für dieses Projekt den Anfang gemacht. Bereits jetzt kann sich jeder über sein Telefon die APP der Deutschen Herzstiftung holen und bekommt monatlich Newsletter mit aktuellen Informationen neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse unter der Nummer: +49 1579 2372784.

Wer sich für die entstehende Plattform zur Gesundheitskompetenz interessiert, kann sich im Internet über www.ichealthplatform.eu informieren.

Sollen Bußgelder den Haushalt sanieren helfen?

5 November 2017 von Helmut Pratzel Keine Kommentare »

Zum 500. Jahr nach Luthers Ablasskritik zum Bußgeldhandel des Papstes.

Im Luther-Jahr besinnt man sich gerne vergangener Fehler zur Erziehung damaliger christlicher Brüder bei Vergehen, die nicht mit dem christlichen Glauben vereinbar waren. Mit Geld konnte man sich von seinen Sünden befreien lassen. Es war der Ablasshandel des Papstes, der damit seinen Reichtum verbesserte.

Auf die heutige Zeit übertragen befasst sich der Staat auch mit Erziehungsmaßnahmen der Bürger, die mit Bußgeldern zur Buße beordert werden. Die Bußgelder gehen heute nicht in den Haushalt des Vatikans, sondern in den Haushalt des Landkreises oder der Kommunen.

Worin besteht der Unterschied zwischen damals und heute, wobei Erziehung und Eigennutz nach gleichem Prinzip verknüpft werden?

Die Gefahr einer solchen Verknüpfung wurde schon vielfach erkannt und kritisiert. Der Staat ist bestrebt den Haushalt zu sanieren und hat freie Wahl dieses durch die Intensivierung von Erziehungsmaßnahmen mit mehr Kontrollen im Straßenverkehr zu erreichen. Bußgelder zur Erziehung im Straßenverkehr sind sinnvoll, aber die Kopplung an den Haushaltplan ist sozial-rechtlich fragwürdig und könnte verwerflichen Eigennutz nach Belieben unterstellen.

Deshalb wird eine Entkopplung vorgeschlagen, die schon bei den Geldstrafen durch die Gerichte praktiziert wird, indem der Erlös aus Bußgeldern allein für gemeinnützige Zwecke zu verwenden ist. Geeignet wäre auch eine Verteilung auf die freiwilligen Leistungen des Landkreises oder bei Bußgeldern der Städte auf die freiwilligen Leistungen der Kommunen.

Der Kreisseniorenbeirat wendet sich hiermit an alle Parteien des Landkreises mit dem Ziel einer sozial verträglichen Entscheidungsfindung.

In einer Diskussion mit dem Landrat wurde der Vorschlag für gut befunden. Als derzeitiges Problem wurde aber der noch nicht ausgeglichene Haushalt gesehen. Im Jahr 2020 soll darüber nochmal nachgedacht werden.

Wir haben wieder einen Bürgerbus

25 August 2017 von Helmut Pratzel Keine Kommentare »

Nachdem unser 22 Jahre alter VW-Bus nicht mehr TÜV-fähig war musste er ausgeschieden werden. Jetzt haben wir einen OPEL mit 9 Sitzen und können Schulkinder und Alte weiterhin zur Schule bzw. Arztbesuch und Einkaufen fahren. Das Besondere unseres privaten Bürgerbus-Engagements über das Törpiner Forum dient dem Zweck der gemeinnützigen Jugend- und Altenhilfe laut Satzung. Damit haben wir viele Freiheiten zum persönlichen Vorteil der Fahrgäste, die uns im Linienverkehr nach dem Personenbeförderungsgesetz verwahrt wären. Wir sehen in unserem Bürgerbus-Modell eine Möglichkeit, die den tatsächlichen Mobilitätsbedarf in ländlichen Regionen am besten erfüllen kann. Die ältere Generation ist nicht dazu in der Lage den Einkauf über eine größere Distanz zu transportieren, so dass der Bürgerbus vor der Einkaufsstelle und vor der Haustür halten muss.

Anfang nächsten Jahres werden wir einen e-Bürgerbus bekommen und damit auch eine Elektrotankstelle in unserem Dorf Törpin. Das Törpiner Forum unterstützt damit die Einführung der Elektrofahrzeuge in unserer Region.

Hörgeschädigte wollen teilhaben

13 Juli 2015 von Helmut Pratzel Keine Kommentare »

Dem Törpiner Forum wurde eine Zuwendung von 5000€ für ein Projekt zur Unterstützung hörgeschädigter Personen von der AktionMensch am 10.03.2016 genehmigt.

Es soll ein Dienst für Personen mit Hörschäden aufgebaut werden, wenn diese von der Teilhabe an ehrenamtlicher Tätigkeit durch Schwerhörigkeit ausgeschlossen sind, weil Sie bei Sitzungen und Versammlungen auch mit Hörgeräten den Gesprächen nicht folgen können und sich deshalb an Diskussion nicht beteiligen. Viele Hörgeschädigte verschweigen in solchen Veranstaltungen ihr Handicap aus Schamgefühl und unterstützen allein durch ihre Anwesenheit Entscheidungen unter Berücksichtigung anderer Mehrheiten, ohne dass sie ihre eigene Meinung für eine Entscheidungsfindung zum geeigneten Zeitpunkt der Diskussion einfließen lassen können.

Es sind Geräte angeschafft werden, die im Verleihdienst zur Verfügung gestellt werden. Wir wollen das Projekt in die Öffentlichkeit bringen, damit im Bedarfsfall u.a. Vereine, Beiräte und Ausschüsse solche Geräte nutzen und damit die aktive Beteiligung durch gesellschaftliches Engagement von hörgeschädigten Personen an Diskussionen bei Vorträgen und Sitzungen ermöglichen.

Dazu wurde ein Synexis-Koffer für 11 Personen angeschafft. Hörgeschädigte Personen können damit entweder über einen Ohrhörer oder über eine Induktionsschleife, sofern die Person ein Hörgerät mit eingebauter Induktionsfunktion besitzt, mit einem Funktelefon über einen Empfänger angeschlossen werden.

Offener Brief an Prof. Schellnhuber, PIK Potsdam

2 Januar 2010 von Helmut Pratzel 3 Kommentare »

Sehr geehrte Herr Kollege Schellnhuber,
als Naturwissenschaftler mit dem Lehrauftrag an der LMU München, der auch das Fach Klimatologie mit einschließt, bitte ich Sie mir einige Fragen zum Klimawandel zu beantworten.
Obwohl ich mich seit 10 Jahren im Ruhezustand befinde, lassen mich neuere Forschungen nicht unberührt und wollen verstanden werden.
Für mich erkennbar ist eine deutliche Korrelation zwischen der Erderwärmung und der Zunahme einiger Gase in der Troposphäre u.a. CO2, Methan, N2O.
Dass diese Gase neben dem überwiegenden und zunehmenden Gehalt von H2O in der Troposphäre im IR absorbieren, ist auch unbestritten.
Nicht nachvollziehbar ist für mich eine Kausalverknüpfung aus dieser Korrelation zu den homogenen Gasen in der Troposphäre für die der erste Hauptsatz der Thermodynamik gilt.
Wie erklären Sie durch diese Gase die Erderwärmung?
Wärmerückstrahlungen durch Reflexion sind mir nur an Grenzschichten von Stoffen unterschiedlicher optischer Dichte oder an Grenzen von Aggregatzuständen bekannt. Hier käme nach meiner Ansicht nur der Wasserdampf für den Treibhauseffekt in Frage?
Auch für eine Reemitierung nach den Gesetzen der Quantenphysik innerhalb von Gasen liegen nicht die notwendigen Bedingungen wie vakuum-ähnlicher Druck oder hoher Leistungstransfer in der Troposphäre vor.
Ich erkenne nur einen verzögerten Energietransfer durch die Troposphäre aber keinnen „Nettogewinn“ an zusätzlicher Energie, der zu einer z.B. von der CO2-Konzentration abhängigen Temperaturzunahme der Erdoberfläche postuliert werden könnte.
Für eine aufklärende Information wäre ich Ihnen sehr verbunden
und verbleibe mit freundlichen kollegialen Grüßen
Prof. Dr. Dr. Helmut G. Pratzel

Offener Brief an Angela Merkel

21 Dezember 2009 von Helmut Pratzel 2 Kommentare »

Sehr geehrte Frau Dr. Merkel,

mein Anliegen bezieht sich auf den Klimagipfel. Ich bin mir ziemlich sicher, dass dort etwas Wesentliches übersehen oder bewußt ausgeklammert worden ist.

Sicher dient die primäre Ausrichtung einer Absenkung der CO2-Entstehung einer zukunftsträchtigen Energiepolitik. Zugleich sind damit auch viele Investitionen mit Auswirkung auf wirtschaftlich tragfähige Strukturen verbunden. Aber damit wird für den Klimawandel ein sehr geringer Nutzen entstehen.

Den Klimatologen sind die erheblichen Unterschiede des Albedo bekannt. Besonders haben Flächen mit ausgeprägter Vegetation darauf Einfluß. Dennoch werden die damit verbundenen Ursachen des Klimawandels nicht mit eingeschlossen. Man kann die Strahlungsbilanz nicht nur physikalisch diskutieren, ohne die Dynamik biologischer Strukturen einzubeziehen. Ich sehe die Ursachen des Klimawandels hauptsächlich in der Minderung von Vegetationsflächen auf der Erde im Laufe der Zeit. Dieser Effekt wird in der Ökologie etwa 100fach höher eingeschätzt als der CO2-Effekt. Hierzu verweise ich auf das Memorandum zum Klimawandel (Notwendige gesellschaftliche Reformen zur Stabilisierung des Klimas und zur Lösung der Energiefragen), welches das Systeminstitut Aqua-Terra e.V. (SAT), in Berlin unter www.aquaterra-berlin.de im Internet zur Verfügung gestellt hat. Hier haben Landschaftsökologen und Limnologen, Wissenschaftler der TU Berlin die Zusammenhänge des Klimawandels mit wissenschaftlich nachvollziehbarer Argumentation dargestellt. Ich bitte dringend, diese Schrift zu lesen.

Es ist verständlich, wenn auf dem Klimagipfel einige Länder der geforderten CO2-Reduzierung nicht gefolgt sind, wenn damit wirtschaftliche Restriktionen verbunden sind, ohne dem geforderten Ziel der Reduzierung der Erderwärmung zu dienen.

Bitte nutzen diese Erkenntnisse für Ihre politischen Entscheidungen.

Mit freundlichen Grüßen

Prof. Dr. Dr. Helmut G. Pratzel