Protokoll JHV 2015

13 Februar 2017 von Helmut Pratzel Keine Kommentare »

Ort: Törpin 13

Datum: 06.12.2016

Zeit: 18.00 -20:15Uhr

Anwesenheit: Margitta John, Sebastian John, Kornelia Böttcher, Prof. Helmut Pratzel, Hans Schommer, Horst Ungelenk, Jutta Rexhäuser, Werner Köhn

Entschuldigt: Ralf Ott

Tagesordnung

  1. Begrüßung durch Prof. Pratzel und Abstimmung der Tagesordnung: angenommen
  2. Feststellung der Beschlussfähigkeit ist gegeben.
  3. Protokollkontrolle vom 24.09.2015 freigegeben

Prof. Pratzel kommentiert das Protokoll in den wichtigsten Punkten.

  1. Bericht zur Feststellung der Gemeinnützigkeit 2013-2015

HP erläutert den Bericht bis zur Abrechnung der Projekte: Siehe Anlage 1

Die Abrechnung für die Zuwendung der Ehrenamtsstiftung M-V muss noch bis Januar 2017 erfolgen. Zur Weiterführung des Bürgerbusses und Akquirieren von Sponsoren sollte die Presse einbezogen werden.

  1. Kassenbericht 2014

Der Kassenbericht wurde von HP vorgetragen und von Frau John kommentiert. Alle Kostenstellen wurden besprochen und nicht verbrauchte Mittel erläutert (siehe Anlage 2).

Den Mitgliedern wurde der Aufbau des Kassenberichts nach den Vorschlägen des Steuerbüros SHBB erläutert. Es wurden als Zweckbetriebe alle sich selbständig finanzierenden Aufgaben eingeordnet. Dazu gehören: Frühlingsfest, Erntefest, Weihnachtsfeier und Bürgerbus. Weiterhin werden alle Einnahmen und Ausgaben für das gemietete Vereinshaus als Vermögensverwaltung zusammengefasst. Der Rest der Vereinskosten wird dem ideellen Bereich zugeordnet.

Es wurde das Jahr 2015 mit einem Verlust von 2.177,74€ abgeschlossen. Das Vereinsvermögen besteht am 31.12.2015 aus 6217,08€.

  1. Bericht des Kassenprüfers

Die Kassenprüfung erfolgte von Frau Jutta Rexhäuser mit beiliegendem Bericht (Siehe Anlage 3).

HP ergänzte den Bericht mit dem Hinweis, dass die gesamte Buchhaltung jeweils mit der neuesten Finanzsoftware von Quicken erfolgt und alle Buchungen online über die Sparkasse Neubrandenburg-Demmin automatisch über HBCI in die Buchungsdatei einfließen. Über Kategorien und Klassen lassen sich alle Untergruppen auf einfache Weise eindeutig zuordnen.

  1. Entlastung des Vorstandes

Werner Köhn beantragte die Entlastung des Vorstandes. Der Vorstand wurde einstimmig entlastet.

  1. Vorlage des Haushaltsplans (Anlage 4)

Der Vorstand beschließt zuzüglich 100€ für das Weihnachtsfest 2016 den Haushaltsplan einstimmig. Der Mitgliedsbeitrag bleibt wie bisher bei 12€ pro Jahr und Person.

  1. Aussprache und Information über zukünftige Aktivitäten

Steuererklärung: HP berichtet über die Steuerklärung nach GEM1, die bei Mithilfe durch ein Steuerbüro bis Jahresschluss abzugeben ist. Sebastian John machte darauf aufmerksam, dass die Einnahmen dieses Jahr über 35.000€ liegen.

Paritaeter-Mitgliedschaft: Kündigung ist zum Jahresende erfolgt.

Projektanträge: HP erläutert das Projekt SilverStar, welches bis zum Jahresschluss einzureichen ist (Anlage 5).

Zur Beantragung der Nutzung der „Alten Schule“ in Törpin als Bildungszentrum bei der BilSe in Güstrow wurde ein Exposé über die Schule erstellt, welches von Stefan Pratzel vorgelegt wird. Wir hoffen dazu auch notwendige Personalstellen zu bekommen.

Personalplanung: HP wird einen Antrag beim Arbeitsamt stellen, um für die Schule Ein-Euro-Maßnahmen genehmigt zu bekommen.

Zur Beantragung von weiteren BFD-Stellen wird das Forum beantragen als Einsatzstelle direkt dem Bundesamt zugeordnet zu werden. Die notwendigen Schulungen wird der Verein mit eigenen Dozenten organisieren und absichern.

Mietverträge: HP erläutert ein Schreiben des Mieterbundes in Verbindung mit der Betriebskostenabrechnung zu der vom Törpiner Forum untervermieteten Wohnung in der Alten Schule. Hierzu wurde ein Antwortschreiben als Entwurf verlesen. Es könnte möglich sein, dass einigen Forderungen des Mieterbundes gefolgt werden muss.

Der Wartungsvertrag für Kläranlage der mit der Fa. Hicke kostet im Jahr 638€. Der Vertrag wird zum Jahresende 2017 gekündigt und es soll ein Anbieter aus dieser Region beauftragt werden.

Reparaturen: Die Heizung der Alten Schule muss durch eine neue Auskleidung der Schamotte-Steine saniert werden. Das Material kostet etwa 800€.

Für das Haus läuft ein Antrag zur finanziellen Unterstützung bei der LEADER-Aktionsgruppe Demminer Land für den Einbau einer Gasheizung. Der Antrag ist auf der Nachrückerliste Platz 14.

Der zurzeit noch gefahrene Bürgerbus ist technisch verschlissen und verursacht erhöhte Reparaturkosten. Deshalb wurde bei der LEADER-Aktionsgruppe ein Antrag zur Förderung der Neuanschaffung eines Fahrzeugs gestellt, der aber wenig Aussicht auf Unterstützung hat. HP hat sich zur Hilfe an die ARD gewandt um Sponsoren für einen Ersatz zu finden.

In der Alten Schule friert öfter die im Außenbereich liegende Wasserleitung ein. Außerdem scheint diese bereits undicht zu sein. Es ist geplant im Innenbereich einen Wasserzugang zu legen und die Außenleitung abzuklemmen.

  1. Sonstiges

Hans Schommer berichtet über den Stand der künftigen Erwerbung eines 8-sitzigen Barriere-armen Kleinbusses über die MVVG zur Weiterführung des Projektes Bürgerbus Demminer Land. Für die Wartung und Abstellung wird die MVVG zuständig sein. Die Fahrer müssen den Fahrdienst ehrenamtlich leisten unter Einbeziehung des Amtes Demminer Land.

  1. Termine

Die traditionelle Weihnachtsfeier wird am 16.12.2016 stattfinden.

Die JHV 2016 soll bereits im März 2017 erfolgen

Das Frühlingsfest soll am 13.Mai 2017 stattfinden

Gez. Prof. Dr. Helmut G. Pratzel                                                                               gez. Horst Ungelenk

Anlage 1: Jahresbericht 2013-2015

Das Törpiner Forum e. V. wurde am 23.09.2003 gegründet mit folgenden als gemeinnützig ausgewiesenen Zwecken:

  1. Förderung der Jugend- und Altenhilfe (Abschnitt A, Nr.(n) 2 der Anlage 1 zu § 48 Abs. 2 EStDV)
  2. Förderung der Erziehung, Volks- und Berufsbildung (Abschnitt A, Nr.(n) 4 der Anlage 1 zu § 48 Abs. 2 EStDV)
  3. Förderung der Heimatpflege und Heimatkunde (Abschnitt B, Nr.(n) 3 der Anlage 1 zu § 48 Abs. 2 EStDV)
  4. Förderung kultureller Betätigungen, die in erster Linie der Freizeitgestaltung dienen (Abschnitt B, Nr.(n) 2 der Anlage 1 zu § 48 Abs. 2 EStDV)

Im Freistellungsbescheid zur Körperschaftssteuer und Gewerbesteuer vom Finanzamt für die Jahre 2010 bis 2012 vom 17.06.2014 heißt es

Die Körperschaft fördert folgende gemeinnützigen Zwecke:

-Förderung der Jugendhilfe -Förderung der Altenhilfe -Förderung von Kunst und Kultur -Förderung der Erziehung -Förderung der Volks- und Berufsbildung sowie der Studentenhilfe -Förderung der Heimatpflege -Förderung der Heimatkunde

Der Verein hat folgende Mitglieder: Helmut Pratzel, Kornelia Böttcher, Sebastian John, Margitta John, Hans Schommer, Ralf Ott, Horst Ungelenk, Werner Köhn, Jutta Rexhäuser. Hildegard Hanse hat ihren Austritt aus Altersgründen erklärt. Bgm. Wach wurde wegen Umzug gestrichen.

Am 24.09.2015 wurde der jetzige Vorstand mit Prof. Helmut Pratzel (Vorsitzender), Hans Schommer (1. Stellvertreter), Frau Kornelia Böttcher (2. Stellvertreterin), Horst Ungelenk (Schriftführer) und Margitta John (Kassenwart) für 2 Jahre (2015 und 2016) gewählt. Eine Neuwahl ist 2017 erforderlich.

Der Vorstand trifft sich sporadisch bei Bedarf, wenn Abstimmungsbedarf vorliegt. Der Verein ist seit 2012 Mitglied im Paritätischen Spitzenverband und hat für die Mitgliedschaft einen jährlichen Beitrag von 155€ zu zahlen. Der Spitzenverband unterstützt dafür das Törpiner Forum in Finanzfragen und Beschaffung von Fördermitteln.

Als künftigen Arbeitstitel hat der Verein gewählt:

Gesund und aktiv älter werden

Dabei wurden folgende Schwerpunkte herausgestellt

  1. Gesundheitsbildung
  2. Gesundheitsdienlicher Lebensstil
  3. Stärkung des Selbstbewusstseins
  4. Positive Lebenseinstellung
  5. Freude durch Kommunikation
  6. Nutzen aller Informationssysteme
  7. Lebenslanges Lernen
  8. Verbraucherschutz
  9. Aufklärung und Empfehlung von Verhaltensweisen gegen Abzocke, Kriminalität, Profitgier, Betrug, Demagogie
  10. Aktiv Mitmachen
  11. Angebote von Bewegungstraining
  12. Volkstanz
  13. Singen
  14. Kreatives Gestalten

Vereinshaus „Alte Schule“

  • Ab 03.09.2008 wurde das Vereinshaus „Alte Schule“ mit Fördermitteln als gemeinnütziges und öffentliches Kommunikations- und Informationszentrums vorwiegend für Senioren und Jugendliche, als Begegnungszentrum mit Bibliothek, Bürgerbüro umgebaut.
  • Anfang Dezember 2008 wurde das Törpiner Forum durch das Sozialministerium in Schwerin mit einem Zuschuss von 15000€ zur Förderung der Altenhilfe unterstützt. Dazu mussten weitere 15000€ an Eigenmitteln aufgebracht werden, die von der Eigentümerin zur Verfügung gestellt wurden. Damit konnte der Ausbau des Hauses mit einer Zentralheizung und die Einrichtung aller Räume mit Möbeln und Geräten vollendet werden. Am 17.02.2009 waren die Baumaßnahmen abgeschlossen.
  • Mit der Einweihung der „Alten Schule“ am 03.03.2009 konnten die bisher nur im Saal des Hauses Törpin 13 durchgeführten Aktivitäten des Vereins zur sozialen Betreuung und Förderung der Lebensqualität der ländlichen Bevölkerung, der Jugend- und Altenhilfe erweitert und Möglichkeiten für weitere Bildungsangebote geschaffen werden.
  • Der Verein ist Träger des gemieteten Vereinshauses „Alte Schule“ in Törpin und unterhält dort eine Bibliothek mit einem Bestand von etwa 5000 Büchern, einen Internetraum mit 4 Arbeitsplätzen, einem Musikzimmer und einem Versammlungsraum mit Küche für maximal 50 Personen. Im Obergeschoß hat der Verein eine Hausmeister-Wohnung untervermietet.
  • Die Mietkosten betragen mit Beginn des Jahres 2011 500€ pro Monat, wobei 200€ durch die Hausmeisterwohnung eingenommen werden. Die Betriebskostenpauschale beträgt 150€ plus 110€ für die Hausmeisterwohnung.
  • Das Törpiner Forum finanziert sich durch Spenden, Projekte und Zweckbetriebe mit denen die anfallenden Kosten für Miete und Betriebskosten zu erwirtschaften sind.

Personalstellen

  • Zur Betreuung des Vereinshauses hat der Verein 2013 zwei zusätzliche Teilzeitarbeitsplätze über das Projekt „Bürgerarbeit“ bekommen, die aus ESF-Mitteln finanziert wurden. Bis 28.02.2013 waren diese Stellen durch Margitta John und Fred Koball besetzt und anschließend bis Ende Februar 2014 durch Karina Braatz und Ingo Witting. Für die Kulturarbeiten hatte in 2013 (15.02.2012 bis 15.10.2014) Stefan Pratzel eine Beschäftigung auf einem Bürgerarbeitsplatz.
  • Ab April hatte der Verein über die Paritäter zwei Beschäftigte über den Bundesfreiwilligendienst, die von Holger Rachow und Uwe Berndt bis Ende März 2014 besetzt wurden. Der Verein hatte dazu monatlich 154€ für Schulungszwecke an die Paritäter abzuführen. Anschließend wurde von den Paritätern uns nur noch eine Stelle bewilligt, die von April 2014 bis Ende März 2015 von Frau Braatz besetzt wurde. Ab Anfang März war Frau John auf dieser Stelle beschäftigt und bis 30.08.2015 Fred Koball, danach Dieter Meitzner und ab 01.09.2015 Christoph Molitor. Die BFD-Stellen wurden vorwiegend für den Publikumsverkehr und die Verwaltung im Vereinshaus und das Fahren des Bürgerbusses benutzt.
  • Für die Beschäftigung beim BFD entstehen dem Verein monatliche Kosten von 230€. Davon entfallen für Seminare 40€ auf die Paritäter, 160€ auf die AWO und 30€ Sozialabgaben. Zusätzlich ist ein Jahresmitgliedsbeitrag von 155€ an die Paritäter abzuführen.
  • Für die Kulturarbeiten waren mit der Beendigung der Beschäftigung am 15.10.2014 für Stefan Pratzel auf dem Bürgerarbeitsplatz kein Ersatz möglich. Stefan Pratzel versucht die kulturelle Begleitung des Vereins jetzt durch ehrenamtliches Engagement zu erreichen.

Vereinszweck: Förderung der Jugend- und Altenhilfe:

  • Ein besonderer Teil der Altenhilfe bietet der im Frühjahr 2006 gegründete Singekreis des Törpiner Forums. Fast jede Woche an den Montagen von 19 bis 21 Uhr seit vielen Jahren treffen sich 15 bis 25 Personen, die überwiegend der Generation 65+ angehören zum Singen von alten deutschen Volksliedern. Das Törpiner Forum fördert dieses gemeinnützige Projekt durch Bereitstellung von Räumlichkeiten und Technik mit dem Ziel einer gesundheitsdienlichen Atemgymnastik und Verbesserung der Lebensqualität der dörflichen Bevölkerung. Ein eigenes Liederbuch ist hierbei entstanden, welches von vielen Gruppen in MV bereits genutzt wird.
  • Bewegung zur Gesunderhaltung als Teil der Altenhilfe bietet die Volkstanzgruppe des Törpiner Forums. Seit dem Frühjahr 2007 treffen sich wöchentlich an den Freitagen von 19:30 bis 21:30 ältere Bürger zum Seniorentanz als gesundheitsfördernde musikalisch unterlegte Gymnastik. Hierbei werden durch Atemgymnastik und Bewegung physische und mentale Funktionen trainiert, wobei die Pflege des Brauchtums die Compliance unterstützt.
  • Wegen mangelhaften öffentlichen Nahverkehrs haben viele ältere Menschen auf dem Lande Probleme, die Städte und Versorgungseinrichtungen zu erreichen. Die Altenhilfe in der „Alten Schule“ ist besonders darauf ausgerichtet diesen Mangel im Sinne einer organisierten Daseinsfürsorge auszugleichen. Es werden kostenlose Hilfen angeboten, im Verkehr mit Behörden über Telefon und Internet, im Postverkehr, im Geldverkehr und bei der Beschaffung von Angeboten und Produkten über das Internet. Organisiert werden Fahrgemeinschaften und gemeinsame Besuche von Veranstaltungen.
  • Das Törpiner Forum wurde durch seine vorbildliche regionale Arbeit zur Senioren- und Altenhilfe durch den Landesseniorenbeirat MV e.V. unterstützt, um diese Arbeit über den gesamten Landkreis Demmin auszudehnen.
  • Im Vereinshaus ist die Geschäftsstelle des Seniorenbeirat Demminer Land e.V. und des Kreisseniorenbeirates Mecklenburgische Seenplatte untergebracht. Dadurch kann die Basisarbeit zur Altenhilfe des Törpiner Forums mit der politischen Aufgabe der Beiräte über die parlamentarische Schiene verknüpft werden. Der Kreisseniorenbeirat hat für das Vereinshaus eine eigene Telefon- und Internetverbindung eingerichtet, die als Flatrate kostenfrei für andere Aufgaben benutzt werden darf. Der Kreisseniorenbeirat hat der Alten Schule einen komfortablen Farb-Laser-Drucker zur Mitbenutzung zur Verfügung gestellt. Ebenfalls befindet sich im Vereinshaus die Anlaufstelle für das Ehrenamt des Landkreises für den Regionalstandort Demmin. Zur Nutzung der Räume erhielt der Verein in 2013 Kostenerstattung durch Mieten.
  • Der Verein führte in 2013 – 2015 wöchentlich Singe- und Tanzzirkel auch in Klempenow, Loitz und Görmin durch. Es wurden Volkstänze und deutsche Volkslieder gepflegt. Kinder bekamen von Stefan Pratzel Gitarrenunterricht und von Thomas Pratzel Klavier- und Schlagzeugunterricht.
  • Das NDR-Fernsehen drehte einen halbstündigen Film mit dem Titel „Törpin darf nicht sterben“. Der Film wurde am 08.03.2014 von der ARD gesendet und hat großes Interesse geweckt und dabei einige Personen motiviert, sich in Törpin niederzulassen
  • Der am 26.03.11 angeschaffte VW-Bus wurde 2013 bis 2015 in der Altenhilfe eingesetzt, wenn es um Fahrdienste zur ärztlichen Versorgung, oder zum Transport von Kindern der Kitas und für Fahrten zu den Singe- und Tanzkreisen der Region geht. Die Finanzierung erfolgt durch Spenden. Zum Fahrdienst stehen Beschäftigte des Bundesfreiwilligendienstes zur Verfügung, die beim Verein mit sonstigen Aufgaben beschäftigt sind. Jetzt wird der Fahrdienst auf ehrenamtlicher Basis weitergeführt.

Vereinszweck: Förderung der Heimatpflege und Heimatkunde

  • Zur Publikation der Geschichte der Region wurde eine Chronik für das Internet vorbereitet, die als WIKI (wie bei Wikipedia) zur Vollendung öffentlich bearbeitet werden kann. Damit steht ein wichtiger Beitrag zur Kulturgeschichte Vorpommerns unter dem Titel „Im Land der Tollenser“ zur Verfügung.
  • In der „Schriftenreihe des Törpiner Forums“ sind mehrere Schriften zur Heimatkunde erschienen: Törpiner Rezeß 1872, Kriegschronik, Schulchronik. Eine DVD des Törpiner Forums beschreibt eine Dorfgeschichte „Törpin – ein Dorf in Vorpommern“. Mit einer CD mit Volksliedern hat sich der Törpiner Singekreis bekannt gemacht. Den „Pommerschen Kegel“, getanzt von der Törpiner Volkstanzgruppe, kann man im Internet als Video betrachten.

Vereinszweck: Förderung der Erziehung, Volks- und Berufsbildung

  • Eine weitere Aktivität ist durch das Törpiner Bürgerbüro in Kooperation mit dem Projekt „Kurs über Land“ entstanden, welches den Senioren den Kontakt zum Computer näherbrachte. Es ist das Ziel des Vereins, den Bürgern in den Dörfern die Möglichkeit zu geben, sich vor Ort zu informieren und damit umständliche Wege in die umliegenden Städte zu meiden. Diese Aktivität unterstützt die Verwaltungsreform indem den Bürgern vor Ort durch „e-Government“ die Möglichkeit gegeben wird, Aufgaben mit den Behörden zu erledigen. Das Törpiner Forum stellt hierzu Computer zur Nutzung und zum Kontakt mit dem Internet zur Verfügung.
  • Zur politischen Bildung finden bei Bedarf Veranstaltungen mit den Kandidaten zur Bundestagswahl, Landratswahl, zur Kreistagswahl, zur Wahl des Europaabgeordneten in Törpin statt, wobei allen Parteien Gelegenheit zur Präsentation gegeben wird.
  • Die Törpiner Bibliothek wurde ins Internet gestellt und ist über www.bibliothek.toerpiner-forum.de/opac jetzt öffentlich zugänglich.
  • Die in der Alten Schule praktisch umgesetzten Tätigkeiten für das Dorf und für die Region werden allgemein als mustergültig für den ländlichen Raum betrachtet und finden bundesweit Beachtung in Vorträgen und Publikationen.

Vorträge

  • Am 17.01.2015 hielt Prof Pratzel einen Vortrag im Schweriner Landtag vor der Enquete-Kommission zum Thema „Bürgerbus in Törpin“.
  • Auf Einladung der Nordkirche hielt Prof. Pratzel am 29.01.2015 in der St. Johanneskirche in Neubrandenburg einen Vortrag zum Thema: Impulse für den ländlichen Raum „Initiativen für ein neues Miteinander
  • Am 24.06.2015 hielt Prof. Pratzel in Waren auf Einladung des Seniorenbeirates einen Vortrag zum Thema: Soziale Vernetzung im Alltag, eine Vision zukünftiger Gestaltung zur Prävention und Gesundheitsförderung für ältere Menschen.
  • Am 5.11.2015 wurde Prof. Pratzel von der Quandt-Stiftung nach Leipzig eingeladen, wo er einen Vortrag über das Thema hielt: Ein Bürgerbus und seine Folgen, Erfahrungen des Törpiner Forums.
  • Am 25. und 26.11.2015 hielt Prof. Pratzel 2 Vorträge in Berlin bei der Jahrestagung der BAGSO und der Vorstandswahl von Franz Müntefering zum Thema: Mobilität und Soziale Teilhabe, Impulse für den ländlichen Raum „Initiativen für ein neues Miteinander“ und zum Törpiner Bürgerbus.

Vereinszweck: Förderung der kulturellen Betätigung

  • Förderung von Festveranstaltungen in Törpin (Frühlingsfest, Faschingsfest, Handwerkerfest, Weihnachtsfest, Erntefest). Mit aktiver Teilhabe unterstützte das Törpiner Forum verschiedene Veranstaltungen mit kulturellen Vorführungen, die vorwiegend von der älteren Generation genutzt wurden.
  • Die Gemeinschaft der 4 Dörfer der Gemeinde Sarow bei Festveranstaltungen ist Ziel des Törpiner Forums. Dazu hat das Törpiner Forum seit 2008 in jedem Jahr das Erntefest der Gemeinde Sarow als kultureller Höhepunkt der Region organisiert.
  • 2015 organisierte das Törpiner Forum das jährlich stattfindende Frühlingsfest am Törpiner See zum 10ten mal.
  • Das Weihnachtsfest der Region wird seit nunmehr 15 Jahren regelmäßig im Saal der Fam. Pratzel vom Törpiner Forum organisiert.
  • Eine Ausstellung von Bildern der Mitglieder des Törpiner Forums und Graphiken zu aktuellen Problemen der Gesellschaft befindet sich im Vereinshaus.

Geförderte Projekte

  • „Vereinbarung für die individuelle Erbringung und Abwicklung von Leistungen für Bildung und Teilhabe“ vom 08.03.2013 mit dem Landkreis MSE
  • Projekt „Kriminalitätsvorbeugung“ wurde 2013 vom Landkreis MSE mit 875€ gefördert.
  • Projekt „Volkskunst auf dem Lande“ wurde vom 31.12.2013-30.06.2014 vom Landkreis MSE mit 2500€ gefördert.
  • Projekt „Tanzen und Singen mit Kindern“ wurde 01.08.2013-31.07.2014 von der Aktion Mensch mit 4000€ gefördert.
  • Das Törpiner Forum erhielt 2014-2015 vom Verkehrsministerium des Landes M-V Fördermittel (2645,93€) zur Erfassung des Mobilitätsbedarfs im Umfeld des ländlichen Bereichs von Demmin. Es wurde das Projekt „Bürgerbus Demminer Land“ zur Befragung von etwa 3800 Haushalten gestartet. Das Projekt „Bürgerbus Demminer Land“ hat Erkenntnisse über den derzeitigen Wunsch der Bürger zur Ergänzung von alternativen Mobilitätsangeboten ergeben. Es hat sich gezeigt, dass es Regionen gibt, die einen hohen Bedarf anmelden und andere, wo offenbar alles OK ist. Eine solche Befragung ist für Verkehrsplanungen in anderen Regionen dringend erforderlich und weiterzuführen. Allerding kann man feststellen, dass viele Bürger nicht an ihre Zukunft denken und sich mit ihren derzeitigen Möglichkeiten ein eigenes Auto oder jetzt noch vorhandene Mitfahrgelegenheiten auch zukünftig nutzen zu können, bei solchen Frageaktionen nicht beteiligen. Das bedeutet man muss solche Frageaktionen zur Aktualisierung der Mobilitätsplanung öfter wiederholen.
  • Projekt „Musische Bildung fördert Gesundheit und Wohlbefinden“ wurde vom Landkreis MSE 2014 mit 1000€ gefördert.
  • Von der Ehrenamtsstiftung des Landes wurde vom 01.12.2015 – 31.12.2016 ein Projekt zur „Musischen Bildung auf dem Lande“ mit 1000€ gefördert.
  • Von der Aktion Mensch wurde das Projekt „Hörgeschädigte wollen teilhaben“ mit 5000€ in 2016 gefördert.

Offene Anträge

  • Mitwirkung beim Projekt GENIUS (Lebensqualität ländliche Entwicklung) der Hochschule Neubrandenburg vom 25.10.2015.
  • Projekt Vereinshaus Törpin (Antrag 5600€) zur Installation einer Gasheizung in der alten Schule der LEADER Aktionsgruppe Demminer Land. (Nachrücker Platz 14).
  • Projekt Bürgerbus für 2016 (Antrag 20000€) von der LEADER Aktionsgruppe Demminer Land zur Anschaffung eines neuen Fahrzeugs (Nachrücker Platz 10).

Projektanträge die abgelehnt wurden

  • Projekt „Brauchtumspflege“ für 2013 (Antrag 1100€) wurde vom Ministerium für BWK M-V abgelehnt.
  • Projekt „Seniorensport zur Sturzprofilaxe“ für 2024 (Antrag 3000€) wurde von LAGUS abgelehnt.
  • Projekt Ergänzung der Bibliothek für 2014 vom Landkreis MSE abgelehnt
  • Projekt „AAL Beratung durch Senior-Technik-Botschafter“ für 2016 (Antrag 1000€) vom Landkreis MSE abgelehnt.
  • Projekt „Musische Bildung fördert Gesundheit und Wohlbefinden“ für 2016 (Antrag 3000€) vom Landkreis MSE abgelehnt.
  • Projekt „Bürgerbus Demminer Land“ für 2015 (Antrag 25000€) und 2016 (Antrag 7000€) von der Sparkassenstiftung Landkreis Demmin abgelehnt.

Alle Aktivitäten des Törpiner Forums werden regelmäßig über das Internet bekannt gegeben (www.toerpiner-forum.de).

Über folgende Presseartikel in den Jahren 2013 bis 2015 wurde die Öffentlichkeit zur Tätigkeit des Törpiner Forums informiert:

Titel Zeitung Datum
Forum gibt Tipps zum Urheberrecht Demminer Zeitung 07.01.2013
Meinungsstreit zum Klima Demminer Zeitung 16.01.2013
Aktiv bleiben bis ins hohe Alter Nordkurier 21.01.2013
Kreistag weiter in Neubrandenburg Demminer Zeitung 22.01.2013
Rentner sorgen für Arbeitsplätze Nordkurier 24.01.2013
Seniorentanztee startet auch in diesem Jahr Anzeigen Kurier 06.02.2013
Törpin plant eine Art Poststelle Demminer Zeitung 06.02.2013
Alles für´s Dorfjubiläum: Senioren nähen mehr als 1000 Fähnchen zusammen Nordkurier 13.02.2013
Volles Haus begeistert die Union Demminer Zeitung 15.02.2013
Es österlicht schon Demminer Zeitung 20.02.2013
Nach zehn Jahren ist nun Schluss Demminer Zeitung 20.02.2013
Langes Spielen am Computer muss noch keine Sucht sein Demminer Zeitung 04.03.2013
Neues KfZ-Kennzeichen MSE erst ab Sommer Demminer Zeitung 04.03.2013
Was der Mikrozensus über Mecklenburger und Vorpommern herausgefunden hat Nordkurier 04.03.2013
Vereine wollen weniger Bürokratie Nordkurier 05.03.2013
Wer sich bewegt, darf naschen Nordkurier 05.03.2013
Greifswalder uni-Mediziner auf „Visite“ am Tollensesee Demminer Zeitung 06.03.2013
Menschen immer dicker Nordkurier 06.03.2013
Mit der Heilkraft gegen den Burn-out Nordkurier 17.04.2013
Kopfarbeit und Tanz Anklamer Zeitung 19.04.2013
Alt werden in Meckpomm ist kein Zuckerschlecken Neubrandenburger Zeitung 20.04.2013
Alt werden in Meckpomm ist kein Zuckerschlecken Nordkurier 20.04.2013
Kreisbeirat rät zu Projekt für Senioren Müritz-Zeitung 25.04.2013
Besser Lesen durch Technik Demminer Zeitung 29.04.2013
Not macht erfinderisch: Wie Dörfer dem demografischen Wandel trotzen Nordkurier 13.05.2013
Durch die Kanalisation abgehauen Nordkurier 25.05.2013
Sarow gibt Geld für Feste Demminer Zeitung 30.05.2013
Törpiner feiern am See Demminer Zeitung 08.06.2013
Jung und Alt amüsieren sich auf Festen Demminer Zeitung 10.06.2013
Senioren bewerten Einkaufsmärkte Demminer Zeitung 13.07.2013
Technik ermöglicht Senioren ein selbstbestimmtes Leben zu Hause Demminer Zeitung 16.07.2013
Senioren zum Wohnen befragt Demminer Zeitung 17.07.2013
Senioren auf den Dörfern brauchen auch den Bus Demminer Zeitung 19.07.2013
Wie jeder das Klima verändert Demminer Zeitung 20.07.2013
Nicht fair, Schuld auf Menschen zu verlagern Demminer Zeitung 24.07.2013
Wenn der Teppich beim Aufstehen das Licht anknipst Nordkurier 24.07.2013
Durch die Kanalisation abgehauen Nordkurier 18.08.2013
Die Angst der Alten vor dem Internet: Familie als Türöffner Nordkurier 21.08.2013
Gartenparty soll Generationen vereinen Nordkurier 21.08.2013
Mit Pflege kennen Sie sich bestens aus Nordkurier 22.08.2013
Verein erhofft sich Hilfe aus Schwerin Demminer Zeitung 23.08.2013
Panikmache wegen des Lecks in Fukushima Nordkurier 10.09.2013
Törpiner Dorfzentrum macht seinem Namen alle Ehre Demminer Zeitung 01.10.2013
Im Alter fällt das „Wandern“ schwer Demminer Zeitung 04.10.2013
Senioren drücken noch einmal die Schulbank Demminer Zeitung 27.10.2013
Forum berät über Mobilität Demminer Zeitung 07.11.2013
Rollen schon bald überall Bürgerbusse übers Land? Demminer Zeitung 11.11.2013
Törpin bald im Fernsehen Demminer Zeitung 21.11.2013
Fragebögen sollen Klarheit bringen Demminer Zeitung 22.11.2013
Spielt der Pflegedienst bald auch noch Taxi? Demminer Zeitung 30.11.2013
Schlaganfall: Was tun? Demminer Zeitung 05.12.2013
Fragebögen sollen Klarheit bringen Demminer Zeitung 07.12.2013
Das ändert sich für Autofahrer Nordkurier 08.12.2013
Braucht die Demminer Region den Bürgerbus? Demminer Zeitung 17.12.2013
In der Alten Schule geht es um neue Techniken Demminer Zeitung 19.02.2014
Defi in der „Alten Schule“ Demminer Zeitung 25.02.2014
Eierlikörchen Süddeutsche 07.03.2014
Törpin macht eine Fernsehkarriere Demminer Zeitung 08.03.2014
Kleines Törpin auf einmal ganz groß Demminer Zeitung 22.03.2014
Für den Bürgerbus sind die Weichen gestellt Demminer Zeitung 06.05.2014
Zuzug! Törpin und seine Mühle sind heiß begehrt Demminer Zeitung 28.06.2014
Bürgerbus-Projekt rollt nun weiter Demminer Zeitung 02.07.2014
Betriebsgenehmigung nur gegen Auflagen Demminer Zeitung 18.07.2014
Bürgerbus: Warmer Geldregen im Sommer Demminer Zeitung 22.07.2014
Bürgerbus: Handschlag auf spannende Befragung Demminer Zeitung 25.07.2014
So sollen Ärzte auf dem Land bleiben Demminer Zeitung 26.07.2014
Bürgerbus rollt zum Arzt und zum Friseur Demminer Zeitung 25.08.2014
Protest in Malchow Müritz Zeitung 25.08.2014
Mitmachen ist gefragt-Umfrage zum Bürgerbus startet jetzt Demminer Zeitung 12.09.2014
Die Wutrede von Loitz: Alle stimmen Sack zu Demminer Zeitung 26.09.2014
Wer muss nun zahlen fürs neue Rettungsgesetz Neustrelitzer Zeitung 02.10.2014
Gar keine Meinung zum Bürgerbus Demminer Zeitung 13.10.2014
Hier geht es um Leben und Tod Demminer Zeitung 17.10.2014
Stadtmusikant bläst zum Angriff auf Radio-Gedudel Demminer Zeitung 20.10.2014
Peinlich! Bürgerbus ruft, aber Vorpommern antwortet nicht Demminer Zeitung 27.10.2014
Die lange Leitung der Telekom Nordkurier 28.10.2014
Herzrasen! Aber Rettung kommt nur schleichend Demminer Zeitung 28.10.2014
Mehr Rettungswachen für unser Land? Demminer Zeitung 28.10.2014
Mindestlohn verdirbt Firmen die Zukunftslaune Nordkurier 28.10.2014
Die Kraft der kleinen Orte Süddeutsche Zeitung 30.10.2014
Betretene Gesichter: Kreis jedes Jahr 20 Millionen Miese an Demminer Zeitung 04.11.2014
Die gute Nachricht: Buspreise nicht teurer Demminer Zeitung 04.11.2014
Landkreis muss Schulbegleiter komplett bezahlen Neubrandenburger Zeitung 04.11.2014
Stadt will Forschungszentrum abwickeln Neubrandenburger Zeitung 04.11.2014
Theater-Netzwerker hat Faxen dicke Neustrelitzer Zeitung 04.11.2014
Windkraft? Ein Dorf streitet und der Bürgermeister hat schlaflose Nächte Demminer Zeitung 04.11.2014
Abgefahren! Der Bürgerbus bleibt auf der Strecke Demminer Zeitung 06.11.2014
Vorbeugen ist besser Müritz BLITZ 16.11.2014
Malchower engagiert sich Müritz BLITZ 23.11.2014
Kreisseniorenbeirat hat sich konstituiert Kreisanzeiger MSP 06.12.2014
„Dorfkümmerer“ erkennen die Probleme vor Ort Seniorenkurier Nr. 01.01.2015
Aus unterschiedlichen Perspektiven Seniorenkurier Nr. 01.01.2015
Echte Seniorenprogramme in Rundfunk und Fernsehen Seniorenkurier Nr. 01.01.2015
Kreisseniorenbeirat hat sich konstituiert Seniorenkurier Nr. 01.01.2015
Netz von Bussen und Bahnen sind das Rückrat Seniorenkurier Nr. 01.01.2015
Zu Besuch im Landesfunkhaus M-V Seniorenkurier Nr. 01.01.2015
Ideen für den ländlichen Raum Neustrelitzer Zeitung 18.01.2015
Das DDR-Musterdorf hats noch drauf Demminer Zeitung 18.02.2015
Notrufplan hängt in der Warteschleife Demminer Zeitung 19.02.2015
Erstes Gespräch beim neuen Oberbürgermeister Seniorenkurier Nr. 01.04.2015
GeroMobil und „Dörpkieker“ auf Tour Seniorenkurier Nr. 01.04.2015
Pflegestützpunkt Nummer 13 ab Juli in Neubrandenburg Seniorenkurier Nr. 01.04.2015
Vorgestellt: Pflegestützpunkt Neubrandenburg Seniorenkurier Nr. 01.04.2015
Gesundheit im Alter vor Ort an Beispielen Seniorenkurier Nr. 01.07.2015
Neubrandenburg: Vergesslichkeit im Alter Seniorenkurier Nr. 01.07.2015
Stellungnahmen des SBR NB zur Flüchtlingspolitik Seniorenkurier Nr. 01.07.2015
Seniorenbeirat schreibt im Kreisanzeiger Kreisanzeiger 04 08.08.2015
Törpin singt gegen den Abgesang Demminer Zeitung 21.08.2015
Enquetekommission empfiehlt Maßnahmen Seniorenkurier Nr. 01.10.2015
Franz Müntefering ist neuer Vorsitzender Seniorenkurier Nr. 01.10.2015
Seniorentag in Frankfurt wurde ausgewertet Seniorenkurier Nr. 01.10.2015

 

Anlage 3 Finanzbericht 2015

Finanzbericht 2015 13.09.2015
Einnahmen Ausgaben Summe
Zweckbetriebe
Frühlingsfest 2.172,04 € 2.198,53 € -26,49 €
Erntefest 0,00 € 0,00 € 0,00 €
Weihnachtsfeier 0,00 € 0,00 € 0,00 €
Bürgerbus 7.898,44 € 4.606,46 € 3.291,98 €
Summe 10.070,48 € 6.804,99 € 3.265,49 € 3.265,49 €
Projekte
Projekt TSB 400,00 € 23,53 € 376,47 €
Projekt Bürgerbus DM 1.100,00 € -1.100,00 € 2.001,41 €
Projekt Musische Bildung 0,00 € zurückzuzahlen
Projekt AktionMensch 0,00 €
Projekt Teilhabe (Loitz) 0,00 €
Projekt Bürgerarbeit 112,58 € 0,00 € 112,58 €
Projekt BFD 6.817,98 € 5.372,80 € 1.445,18 €
Sozialabgaben 2.888,84 € -2.888,84 €
Summe 7.330,56 € 9.385,17 € -2.054,61 € -2.054,61 €
Vermögensverwaltung
Miete Vereinshaus 1.600,00 € 4.000,00 € -2.400,00 €
Betriebskostenpausch 880,00 € 2.981,74 € -2.101,74 €
Versicherung 0,00 €
Summe 2.480,00 € 6.981,74 € -4.501,74 € -4.501,74 €
Ideeler Bereich
Spenden Singekreis 44,38 € -44,38 €
Spenden Tanzgruppe 0 0,00 €
Kredit 0,00 €
Mitgliedsbeiträge 108,00 € 0,00 € 108,00 €
Spenden Forum 157,50 € 0,00 € 157,50 €
Beiträge 155,00 € -155,00 €
Versicherungen 441,73 € -441,73 €
Storno (Fehlbuchung) 0,00 €
Werbekosten 0,00 €
Bürobedarf 347,26 € -347,26 €
Geschäftsreisen 257,91 € -257,91 €
Auslagen, Porto 386,31 € 121,28 € 265,03 €
Leistungen an Dritte 0,00 €
Auslagen 340,82 € -340,82 € 398,39+340,82
Betriebsbedarf 101,49 € -101,49 € noch zu erstatten
Summe 651,81 € 1.809,87 € -1.158,06 € -1.158,06 €
Gesamt 20.532,85 € 24.981,77 € -4.448,92 €

Anlage 4 Kassenprüfungsbericht 2015

Prüfer: Jutta Rexhäuser
Prüfungszeitraum: Rechnungsjahr ..2015..
Prüfungsort: Geschäftsstelle Törpiner Forum e.V., Törpin 13, 17111 Sarow
Auskunft zu den Unterlagen gab Prof. Dr. Dr. Helmut G. Pratzel (1. Vorsitzender) und Margitta John (Kassenwart)
Allgemeine Prüfsituation: Die oben Genannten gaben bereitwillig Auskunft zur finanziellen Situation des Vereins.
Kassenbestand: 226,18 Euro per 31.12.15
Barbelege: vollständig geprüft
Beanstandungen: Keine
Bankkonten des Vereins: Sparkasse Neubrandenburg-Demmin
Kontostand per Auszug vom  31.12.2015
5990,90 €
Prüfung Mitgliedsbeiträge Mitgliedsbeiträge wurden gemäß Satzung erhoben
Forderungen des Vereins Nach vorgelegten Unterlagen hat der Verein keine Forderungen.
Verbindlichkeiten des Vereins Keine.
Anlagevermögen Das Anlagevermögen des Vereins beträgt 0 Euro. Es wurde durch Bestandsaufnahme zum Jahresende nachgewiesen. Der Nachweis stimmt mit dem Anlagenspiegel und den Konten der Buchführung überein.
Kontenführung Alle Konten der Buchführung sind in den Jahresabschluss eingeflossen. Nach Angaben des 1. Vorsitzenden wurden alle Konten offen gelegt. Es existieren keine weiteren Konten auf den Namen des Vereins.
Belegprüfung Die Belege der Buchhaltung wurden übersichtlich aufbewahrt. Die Prüfung ergab keine Gründe zur Beanstandung.
Allgemeine Schlussbemerkungen
1.       Die Belege der Buchführung werden übersichtlich aufbewahrt. Die Prüfung der Buchführung ergab keine Beanstandungen. Für alle Ausgaben, die sich nicht zwangsläufig aus dem laufenden Geschäftsverkehr ergaben, lagen satzungsmäßige Beschlüsse vor. Die Buchführung ist jederzeit bezüglich der Zuordnung der Einnahmen und Ausgaben zu den einzelnen steuerlichen Bereichen des Vereins aussagekräftig. Nach unserer Prüfung sind die für den Verein geltenden steuerlichen Bestimmungen beachtet worden.

2.       Die Ausgaben erfolgten nach dem Grundsatz der Wirtschaftlichkeit. Sie entsprechen dem satzungsmäßig festgelegten Vereinszweck.

Buchführung und der Jahresabschluss entsprechen nach dem Ergebnis unserer Prüfung den Vorschriften der Vereinssatzung und sowohl den steuerlichen als auch den sonstigen gesetzlichen Vorschriften. Die Kassenprüfung erfolgt vorbehaltlich der Nachprüfung durch das Steuerbüro SHBB Steuerberatungsgesellschaft mbH, Altentreptow.

Törpin, den 28.11.2016 Unterschriften aller Kassenprüfer

Jutta Rexhäuser

 

Anlage 5 Haushaltsplan 2016

Haushaltsplan 2015
Einnahmen Ausgaben Summe
Zweckbetriebe
Frühlingsfest 2.172,04 € 2.198,53 € -26,49 €
Erntefest 4.300,00 € 4.300,00 € 0,00 €
Weihnachtsfeier 200,00 € 200,00 € 0,00 €
Bürgerbus 12.000,00 € 6.000,00 € 6.000,00 €
Summe 18.672,04 € 12.698,53 € 5.973,51 € 5.973,51 €
Projekte
Projekt TSB 1.000,00 € 1.000,00 € 0,00 €
Projekt Bürgerbus DM 2.001,41 € -2.001,41 €
Projekt Musische Bildung 0,00 €
Projekt AktionMensch 0,00 €
Projekt Teilhabe (Loitz) 0,00 €
Projekt Bürgerarbeit 112,58 € 0,00 € 112,58 €
Projekt BFD 6.817,98 € 5.372,80 € 1.445,18 €
Sozialabgaben 2.888,84 € -2.888,84 €
Summe 7.930,56 € 11.263,05 € -3.332,49 € -3.332,49 €
Vermögensverwaltung
Miete Vereinshaus 2.400,00 € 6.000,00 € -3.600,00 €
Betriebskostenpausch 1.320,00 € 3.120,00 € -1.800,00 €
Versicherung
Summe 3.720,00 € 9.120,00 € -5.400,00 € -5.400,00 €
Ideeler Bereich
Spenden Singekreis 44,38 € -44,38 €
Spenden Tanzgruppe 0 0,00 €
Rücklage 1.293,86 € 1.293,86 €
Mitgliedsbeiträge 108,00 € 108,00 €
Spenden Forum 2.000,00 € 2.000,00 €
Beiträge 155,00 € -155,00 €
Versicherungen 441,73 € -441,73 €
Storno (Fehlbuchung) 0,00 €
Werbekosten 0,00 €
Bürobedarf 347,26 € -347,26 €
Geschäftsreisen 0,00 €
Auslagen, Porto 386,31 € 200,00 € 186,31 €
Leistungen an Dritte 0,00 €
Auslagen 750,00 € 340,82 € 409,18 €
Betriebsbedarf 250,00 € -250,00 €
Summe 4.538,17 € 1.779,19 € 2.758,98 € 2.758,98 €
Gesamt 34.860,77 € 34.860,77 € 0,00 €

Anlage 6 Projektplan SilverStar

Projektbeschreibung: Senior-Technik-Botschafter helfen auch bei Diabetes

Hintergrund/Ausgangssituation/Anlaß

Das Törpiner Forum e. V. hatte am 01.10.2013 für ein Jahr ein Projekt des Bundesministeriums für Forschung und Bildung genehmigt bekommen um sog. Senioren-Technik-Botschafter auszubilden. Dieses Projekt soll zur Verbreitung altersgerechter Assistenzsysteme dienen, die für ältere Menschen einsetzbar sind. Studien verweisen darauf, dass vor allem ein längeres, sicheres und selbstbestimmtes Leben im eigenen Heim entscheidend zur Erhöhung der Lebensqualität der Senioren beiträgt. Insbesondere auf dem Lande, wo die ärztliche Versorgung zunehmend Mängel entstehen lässt, können Selbsthilfe-Systeme hilfreich sein. Senioren-Technik-Botschafter sollen unzureichende Informationen ausräumen, um vor allem der älteren Generation mit wenig persönlichen Erfahrungen zu helfen, um über Einsatzmöglichkeiten und Nutzen entscheiden zu können oder sich auf die Nutzung dieser neuen Technologien einzulassen.

Diese Initiative adressiert im Allgemeinen die Stärkung des selbständigen und selbstbestimmten Lebens, die Versorgung des ländlichen Raumes mit medizinischer Infrastruktur und Gesundheitsbildung, die Förderung des gesellschaftlichen Engagements.

Der Autor dieses Beitrages hat im Rahmen des Projektes „Törpiner-Senior-Technik-Botschafter“ des Törpiner Forums 20 Personen mit folgendem Ergebnis ausgebildet:

–          Wissen über verfügbare altersgerechte Assistenzsysteme,

–          Kenntnisse über AAL-Technologien für entsprechende Einsatzszenarien,

–          Überblick zu Anwendungs- und Praxisbeispielen,

–          Ausblick auf zukünftige wissenschaftlich-technische Entwicklungen

–          Nutzung eines stabilen Netzwerkes fachkompetenter Berater und Organisationen sowie Vertreter der IT- und Gesundheitswirtschaft.

Das Ziel des damaligen Projektes war in Anlehnung an das Train-the-Trainer-Modell darin, technikinteressierte Seniorinnen und Senioren, die bereits vielfältige Berührungspunkte oder Interesse an modernen Technologien haben, in sechs Teilmodulen darauf vorzubereiten, Vertretern ihrer Altersgruppe einen einfachen Zugang in die Thematik zu ermöglichen, sie praxisorientiert zu informieren und bei der zukünftigen Auswahl technischer Hilfsgeräte im Themenfeld des sogenannten Ambient Assisted Living (AAL) behilflich zu sein, ihnen kompetente Unterstützung von AAL-Fachleuten aus dem im Aufbau befindlichen Netzwerk zu vermitteln oder darüber hinaus als begleitender Ansprechpartner zur Verfügung zu stehen. Bedingt durch die Komplexität der Einsatzszenarien wurden neben der Wissensvermittlung im technisch-technologischen Bereich auch ergänzende Inhalte in den Bereichen Ethik, rechtliche Rahmenbedingungen und Datenschutz thematisiert.

Das Flächenland Mecklenburg-Vorpommern bietet mit seinen demografischen Besonderheiten hierfür augenscheinlich nicht nur „Idealbedingungen“, sondern verlangt nahezu nach einer solchen Initiative. Neben dem gesellschaftlichen und ehrenamtlichen Engagement der Senioren-Technik-Botschafter kann mit dem Törpiner Projekt allgemein ein weiterer Impuls für eine Verbesserung der Lebensbedingungen von hilfebedürftigen Seniorinnen und Senioren gegeben werden und im speziellen Fall von Törpin zur Existenzbewältigung der älteren Generation im ländlichen Raum beigetragen werden.

Partner dieses Projektes waren das Technologiezentrum Fördergesellschaft mbH Vorpommern (TZV) in Greifswald, die Firma BioCon Valley GmbH in Rostock und die IT-Initiative Mecklenburg-Vorpommern e.V. aus Roggentin. Unterstützt wurde das Projekt durch den Kreisseniorenbeirat Mecklenburgische-Seenplatte und den Landesseniorenbeirat M-V e.V..

Zur Vermittlung von Informationen über die Funktionsweise und Nutzbarkeit von altersgerechten Assistenzsystemen ist ein technisches Grundverständnis zwingend notwendig. Aus diesem Grund wurden spezielle Voraussetzungen an die Teilnehmer gestellt. Kenntnisse und Fähigkeiten im Umgang mit Informations- und Kommunikationstechnologien, pädagogische und technische Kompetenzen (z. B. pensionierte Lehrer, Ingenieure) sowie Bereitschaft zum ehrenamtlichen Engagement.

Während der Projektlaufzeit wurden zwei Gruppen, mit jeweils 10 interessierten Senioren zum Senioren-Technik-Botschafter ausgebildet. Zu den adressierten Zielgruppen gehören in erster Linie die Seniorinnen und Senioren, aber auch Familienangehörige und pflegende Angehörige und auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus der ambulanten und stationären Pflege, sowie Verantwortliche aus Pflegestützpunkten, Hausärzte sowie Wohnungsgesellschaften, die durch ein bestehendes Umfeld auf eine größere Gruppe von Menschen Einfluss nehmen können.

In einem Modul wurde die Prävention und Gesundheitsförderung im Alter, ausgehend von statistischen Erhebungen über die Häufigkeit, Kosten und Risiken von Alterserkrankungen vermittelt, sowie Ansätze zur Gesundheitsstärkung, zur Reduzierung von Risikofaktoren und zur frühzeitigen Erkennung von Erkrankungen dargestellt. Es wurde die Notwendigkeit des Einsatzes von telemonitorischen Lösungen im ländlichen Raum erläutert und Strukturen vorgestellt, mit denen eine Verbesserung der medizinischen Versorgung vorgehalten werden kann.

Es wurden Geräte vorgeführt und zur praktischen Erprobung durch Messung der eigenen Vitalfunktionen genutzt. Hierzu gehörten Geräte der Telemedizin, zur selbständigen EKG-Messung und Auswertung, zur Blutdruckmessung, Messung zur Blutgerinnung, des Blutzuckers, der Einsatz des Defibrillators bei Herzstillstand. Es wurden die Ursachen und Warnsignale von Herzinfarkt, Schlaganfall, Venenleiden und Diabetes erklärt und Hinweise zur Prävention gegeben. Zur regelmäßigen Einnahme von Tabletten wurde ein Tablettenautomat vorgestellt. Alle Senior-Technik-Botschafter wurden als Ersthelfer ausgebildet.

In einem weiteren Modul ging es um die Sturz-, Notfall-, Demenz-, Diabetes-Überwachung. Es wurden Ursachen, Erkennung und präventive Strategien zur Risikosenkung durch Erkrankungen besprochen und die häufigsten Ursachen durch Ernährungsfehler und andere Fehlverhalten erläutert sowie ein Überblick über die Anwendung, Funktionsweise und Konfiguration von Geräten gegeben. Zum Training wurden Geräte zur Sturzprophylaxe, Notfallmeldung, Demenz- und Diabetesüberwachung an die Botschafter zur Erprobung vor Ort und für eine bestimmte Nutzungsdauer zur Verfügung gestellt.

Ziele und Zielgruppen

Mit der Verbreitung des Ausbildungsinhaltes können wir vielen älteren Menschen die Angst nehmen, technische Geräte in ihrem Lebensumfeld einzusetzen und können sie gleichzeitig über geeignete Modelle in verschieden aufbereiteten Szenarien informieren. Hierzu beteiligen sich Senior-Technik-Botschafter regelmäßig an Ausstellungen und Messen und halten Vorträge vorwiegend für die ältere Generation.

Durch einen rasanten technischen und wissenschaftlichen Fortschritt ist für diese Branche eine bedeutsame Entwicklung erkennbar. Senior-Technik-Botschafter müssen deshalb eine ständige Weiterbildung erfahren, um ihrer Aufgabe zur aktuellen Verbreitung dieses Wissens gerecht zu werden. Durch Beteiligung und Mitgliedschaft bei verschiedenen Selbsthilfeorganisationen (Deutsche Herzstiftung, Deutsches Rotes Kreuz, Behindertenverbände, Pflegeorganisationen u.a.) entstehen Gelegenheiten, um technischen Fortschritt sofort für praktische Aufgaben des betroffenen Personenkreises nutzbar zu machen. Zusätzlich wollen wir in Themen zur Gesundheitsbildung u. a. folgende Inhalte vermitteln:

Hilfe zur medizinische Selbsthilfe unterstützt die Versorgung im Flächenland

Im ländlichen Bereich ist die medizinische Selbsthilfe ein wichtiger Faktor der Gesundheitsversorgung. Diese wird sich künftig durch telemedizinische Einrichtungen zu einem zukunftsträchtigen Versorgungssystem des Flächenlandes entwickeln. Neben der ärztlichen Begleitung werden hierbei vermehrt medizinische Hilfsberufe und Pflegekräfte einbezogen. Vor allem bei älteren Menschen in Gegenden, die vom öffentlichen Verkehr abgeschnitten sind, stellt sich die Frage nach der Selbsthilfe und der Möglichkeit der Weiterbildung bei einfachen medizinischen Zusammenhängen. Damit wird einerseits die übertriebene Angst bei harmlosen Beschwerden, aber auch das rechtzeitige Agieren bei vitalen Problemen gefördert. Eine Entlastung des Gesundheitswesens kann die Folge sein. Senior-Technik-Botschafter sind ausgebildet, um wichtige Maßnahmen der medizinischen Selbsthilfe zu verbreiten.

Vorgesehen sind Vorträge für Laien und Weiterbildung der Senior-Technik-Botschafter. Hierbei sind folgende Themen vorgesehen:

  1. Selbsthilfe bei Diabetesproblemen – ein wenig bekanntes konkretes Beispiel

Die Nutzung von Kohlensäure und Kohlendioxid ist u.a. geeignet zur Behandlung von

–          Mikrozirkulationsstörungen der Haut

–          Trophisch bedingte Ulcera der Haut, von venösen Ulcera

–          Dekubitus

Durch die Penetration von CO2 durch die Haut kommt es zu einer Durchblutungssteigerung (Vasodilatation und Vasomotionssteigerung) der peripheren Gefäße. Bei offenen Wunden fördert die bessere Durchblutung den Heilungsprozess und die Kohlensäure bewirkt zusätzlich eine erwünschte pH-Verschiebung in der alkalischen Wundzone zum sauren Bereich sowie eine Reinigung zur Förderung des Heilungsprozesses.

Wenig bekannt ist die Möglichkeit zur Nutzung solcher Wässer im eigenen Haushalt, weil die technischen Möglichkeiten zur Anwendung (auch bei Ärzten) nicht bekannt sind. Die Senior-Technik-Botschafter bekommen hiermit eine Möglichkeit der Verbreitung dieser Technik. Insbesondere leiden ältere Menschen oftmals an schlecht heilenden Wunden und offenen Beinen, die teilweise durch Diabetes bedingt sind. Hierbei kann mit Kohlensäurewässern eine nützliche Selbsthilfe erreicht werden.

Die Anwendung der Kohlensäurebäder ist nicht nur auf Einrichtungen der Kurorte beschränkt. Es wurde gezeigt, dass auch mit kleinen Mengen Kohlensäurewasser sinnvolle medizinische Erfolge zu erreichen sind. Solche Heilwässer sind zum Trinken im Getränkemarkt zu bekommen und können mit einem Volumen von 1 Liter Wasser ausreichend zur Bespülung eines Bereiches am Unterschenkel genutzt werden, wenn man die in den Abbildungen dargestellte Technik einsetzt. Die Konzentration sollte mindestens 2 g CO2/ Liter sein. Im Handel sind Konzentrationen von 4,5 g/Liter erhältlich. Alkalische Bikarbonat-haltige Wässer sind dazu nicht geeignet.

Das Wasser wird in einen Plastikbeutel geschüttet, der Fuß hineingestellt und der Fuß zusammen mit dem Plastikbeutel in eine kleine Wanne gestellt, die so viel Wasser enthält, dass das Kohlensäurewasser bis in den Wundbereich durch Verdrängung hochsteigen kann (siehe Abbildungen). Man badet etwa zweimal täglich mit frischem CO2-Wasser bis sich die Wunde allmählich in vielen Fällen sogar schließt.

Aufwendige und kostenintensive Maßnahmen der ärztlichen Versorgung sind dadurch oftmals entbehrlich.

Literatur:

Toriyama T, Kumada Y, Matsubara T, Murata A, Ogino A, Hayashi H, Nakashima H, Takahashi H, Matsuo H, Kawahara H: Effect of artificial carbon dioxide foot bath on critical limb ischemia (Fontaine IV) in peripheral arterial disease patients, Int Angiol 21: 367-73, 2002

Abbildungen:

Das Fußbad mit 1 Liter CO2-Wasser aus dem Getränkemarkt

Praktische Anordnung zur Nutzung eines geringen Volumens zum Fußbad

Hyperämie nach CO2-Bad

 

  1. Selbstmessung des EKG und Beurteilung kritischer und harmloser Ergebnisse

Es gibt einfache und sehr genaue EKG-Geräte (z.B. Prince 180B von Heal Force, Cardio24 von Daily Care u.a.) mit denen Handmessungen an beliebigen Körperstellen durchgeführt werden können. Dabei lassen sich Rhythmus-Störung und ST-Senkungen oder -Hebungen erkennen. Das Risiko an einem nicht erkannten Herzinfarkt zu sterben kann damit deutlich reduziert werden. Es soll das Wissen über Zusammenhänge der Herzfunktion und das Verständnis für Notwendige Medikamente und Arztbesuche vermittelt werden. Mit Hilfe des PC lassen sich alle Aufzeichnungen Dokumentieren und als Information an den Arzt weiterleiten. Dabei sind auch Langzeitmessungen der Herzfunktion selbständig durchführbar.

 

EKG-Gerät zur Selbstmessung

Zur praktischen Wissensvermittlung sind Workshops geplant und die Erprobung von anzuschaffenden Geräten zur Selbstmessung.

  1. Risiken und Nutzen durch Sonnenschutzmittel

Neue Erkenntnisse zu den Ursachen der Melanom-Entstehung sollen in Vorträgen vermittelt werden. Es wird der Zusammenhang von Eigenschutz und Hauttyp vermittelt. Welche Maßnahmen zum Sonnenschutz sind geeignet und welche Substanzen sollte man meiden. Welchen Einfluss hat die Sonne und was ist im Hochgebirge zu erwarten. Was passiert in den Solarien.

Melanome entstehen durch UV-A

  1. Wellness und Wellnepp

Wellness ist zu einem Begriff geworden, der vorwiegend dem wirtschaftlichen Nutzen der Anbieter dient, aber oftmals das ursprüngliche Ziel einen nachhaltigen Nutzen zu vermitteln verloren hat. Aus „wellbeing“ ist „wellfeeling“ geworden, das nennt man Wellnepp. Im Hinblick auf den Verbraucherschutz wollen wir versuchen den Unterschied zwischen nachhaltig nutzenden Angeboten und den nur momentan angenehmen Behandlungen zu unterscheiden. Es soll ein Beitrag zum besseren Erkennen und Verstehen von gesundheitsdienlichen Möglichkeiten im Zusammenhang mit dem Begriff Wellness vermittelt werden. In einer Pressenotiz war zu lesen:“ Eine gnadenlose Vermarktung führe zu maximaler Orientierungslosigkeit des Verbrauchers, selbst Banalitäten und Selbstverständlichkeiten wie barfuß Laufen würden zwecks Anhebung der Preise als Wellness-Besonderheiten tituliert. Das sei nationale Volksverdummung im großen Stil.“ Auch einige Ernährungsempfehlungen, die insbesondere Diabetes-gefährdete Personen betreffen sind als Wellnepp abzulehnen.

Darstellung der Projektergebnisse

Als Ergebnis des Projektes wird ein Bericht mit Darstellung der Teilnehmerzahl und deren Beurteilung zur Prozessqualität als Fragebogen dokumentiert. Durch Veröffentlichung in den Medien und Werbung soll die Aufmerksamkeit auf angekündigte Veranstaltungen gelenkt werden. Bereits jetzt sind Vorträge bei den Regionalkonferenzen des Landesseniorenbeirates für 2017 in Mecklenburg-Vorpommern eingeplant.

Perspektiven

Mit dem Förderpreis kann das begonnene Projekt durch die ausgebildeten Senior-Technik-Botschafter umgesetzt und erweitert werden, ältere Menschen mit moderner Technik zur Gestaltung eines selbstbestimmten Lebens vertraut zu machen. Dabei wird besonderer Wert auf eine nachhaltige Gesundheitsbildung gelegt. Wenn es möglich wird einen Info-Bus einzusetzen kann der Kreis der Bevölkerung durch die mit qualitativ hochwertigem Wissen ausgebildeten Senior-Technik-Botschafter wesentlich erweitert und zugänglich gemacht werden.

Warum soll die Bewerbung ausgezeichnet werden?

Das Projekt ist einmalig und innovativ. Es fördert die Ziele des SilverStar Förderpreises auf allen Ebenen. Es werden umfangreiche Kenntnisse zum Diabetes-Problem von allen Seiten der Medizin und Technik vermittelt. Dazu gehören neben der Ernährungsberatung auch Kenntnisse über das Herz-Kreislaufsystem und das endokrinologische System sowie alle Auswirkungen auf das periphere Gefäßsystem. Thematisiert werden notwendige Verhaltensstrategien zur Prävention und therapeutische Maßnahmen. Gezeigt und selbst genutzt werden Geräte mit Hinweisen auf Entwicklungen in der Zukunft.

Wie soll das Preisgeld verwendet werden

Das Preisgeld soll zur Weiterführung des Projektes durch die ausgebildeten Senior-Technik-Botschafter verwendet werden. Es sind Veranstaltungen zur Weiterbildung und Information der Bevölkerung zu finanzieren. Zur praktischen Erprobung muss die Zahl der anzuwendenden Geräte an die Größe der Teilnehmerkreise angepasst werden. Es ist die Anschaffung und Ausstattung eines Info-Busses geplant, der durch äußere Kennzeichnung auf das Projekt aufmerksam macht. Das Fahrzeug wird auf Messen und Großveranstaltungen präsent sein und damit weit über die Landesgrenzen hinaus Informationen weitertragen.

Einladung zur Jahreshauptversammlung

13 Februar 2017 von Helmut Pratzel Keine Kommentare »

Hiermit berufe ich zum 10.03.2017 um 18 Uhr die Jahreshauptversammlung des Törpiner Forums e.V. in Törpin Vereinshaus „Alte Schule“ ein.

Tagesordnung

  1. Feststellung der Tagesordnung
  2. Aufnahme neuer Mitglieder
  3. Feststellung der Beschlussfähigkeit
  4. Protokoll der letzten Sitzung vom 06.12.2016
  5. Bericht des Vorsitzenden Helmut Pratzel
  6. Kassenbericht von Margitta John
  7. Kassenprüfungsbericht von Jutta Rexhäuser
  8. Entlastung des Vorstandes
  9. Neuwahl des Vorstandes
  10. Aussprache und Information über zukünftige Aktivitäten
  11. Vorlage des Haushaltsplanes

Mit freundlichen Grüßen

Helmut Pratzel

ESF hilft Törpiner Forum

13 Februar 2017 von Helmut Pratzel Keine Kommentare »

Für die Monate Februar bis April 2017 wird das Törpiner Forum durch zwei Arbeitskräfte durch den Europäischen Sozialfond unterstützt. Damit ist der Fahrdienst für den Bürgerbus für diese Monate gesichert und wir haben auch wieder einen Hausmeister, der in den kalten Wintertagen die Heizung bedient und die Außenarbeiten übernimmt.

Das Törpiner Forum ist jetzt auch als Einsatzstelle für den Bundesfreiwilligendienst anerkannt worden und damit der Zentralstelle des Bundesamtes für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben direkt unterstellt worden. Als Einsatzstelle für die Betriebsräume des Törpiner Forums in Törpin 13 und Törpin 40 können nunmehr 3 Personen eingestellt werden, wenn es der Haushalt des BAFzA ermöglicht.

Das gemeinsame Ziel des Törpiner Forums und des BAFzA ist, möglichst vielen Menschen die Möglichkeit zu geben, durch soziales und ökologisches Engagement positive Erfahrungen zu sammeln. Der Bundesfreiwilligendienst fördert das lebenslange Lernen. Insbesondere sollen soziale Kompetenz, ökologisches Bewusstsein, Persönlichkeitsbildung sowie die Bildungs- und Beschäftigungsfähigkeit von Freiwilligen gefördert werden.

Törpin braucht einen neuen Bürgerbus

17 Dezember 2016 von Helmut Pratzel Keine Kommentare »

Vor etwa 3 Jahren wurde im Fernsehen des NDR die Reportage gesendet „Törpin darf nicht sterben“. Es wurde dargestellt wie das Törpiner Forum e.V den Demographiewandel angeht und das Leben der Dorfbewohner gestaltet. Seit über 5 Jahren betreiben wir in diesem Zusammenhang einen Bürgerbus.

Der Törpiner Bürgerbus hat sich seit vielen Jahren als Transportmittel zur Lösung des Mobilitätsproblems im ländlichsten Bereich bewährt. Wir fahren jährlich etwa 20.000 km und täglich etwa 7 Personen, Kinder zur Schule und Ältere zur medizinischen Versorgung. Die Betriebskosten werden durch Spenden aufgebracht und das Fahren wird von ehrenamtlichen Helfern organisiert. Wir übernehmen Fahrten, die durch den ÖPNV nicht durchgeführt werden.

Inzwischen hat unser Projekt weit über die Grenzen unseres Landkreises Interesse gefunden. Wir haben in Dresden, Leipzig Berlin darüber berichten müssen. Wir wollen weitermachen, weil es funktioniert.

Wir konnten mit dem Bürgerbusprojekt beginnen, nachdem uns ein gebrauchtes Fahrzeug gesponsert wurde. Jetzt steigen die Reparaturkosten, dass es mit dem bisherigen Bus nicht so weitergehen kann. 

Wir brauchen Ersatz für unseren Bürgerbus, der nunmehr 22 Jahre alt wird und suchen einen Sponsor, der uns ein geeignetes Fahrzeug zur Verfügung stellt. Bitte helfen Sie uns, wenn Sie ein geeignetes Fahrzeug entbehren können. Es kann einem gemeinnützigen Zweck dienen.

Bundesfreiwilligendienst in Törpin

14 Februar 2016 von Helmut Pratzel Keine Kommentare »

In diesem Jahr können wieder 3 Stellen für den Bundesfreiwilligendienst beim Törpiner Forum neu besetzt werden. Wir zahlen ein Taschengeld von 250€ für etwa 28 Stunden in der Woche für ehrenamtliche Tätigkeiten im sozialen und kulturellem Bereich. Hierbei unterstützen wir die Daseinsfürsorge im ländlichen Bereich durch Veranstaltungen, Fahrdienste und den Betrieb eines öffentlichen Begegnungszentrums mit Bibliothek und Internetzugang.

Interessenten melden sich bitte unter 039996 79079 oder 70135.

Bürgerbus Demminer Land

5 Oktober 2015 von Helmut Pratzel 1 Kommentar »

 

Das Projekt „Bürgerbus Demminer Land“ hat Erkenntnisse über den derzeitigen Wunsch der Bürger zur Ergänzung von alternativen Mobilitätsangeboten ergeben. Es hat sich gezeigt, dass es Regionen gibt, die einen hohen Bedarf anmelden und andere, wo offenbar alles OK ist. Eine solche Befragung ist für Verkehrsplanungen in anderen Regionen dringend erforderlich und weiterzuführen.

Allerding kann man feststellen, dass viele Bürger nicht an ihre Zukunft denken und sich mit ihren derzeitigen Möglichkeiten ein eigenes Auto oder jetzt noch vorhandene Mitfahrgelegenheiten auch zukünftig nutzen zu können, bei solchen Frageaktionen nicht beteiligen. Das bedeutet man muss solche Frageaktionen zur Aktualisierung der Mobilitätsplanung öfter wiederholen.

  1. Erhebungszone

Am Anfang der Realisierungsuntersuchung stand die Evaluierungsphase; deren Kern bildete die flächendeckende Erhebung des Personenbeförderungsbedarfs im Amtsbereich Demmin Land, deren Auswertung sowie eine die Entscheidungsfindung zur vorbereitenden Bewertung des Befragungsergebnisses.

  1. Geografische und demografische Basisdaten des Erhebungsgebiets (Auszug)

1. Fortgangsbericht-Bild1

  1. Quantitative Auswertung der Bedarfserhebung

Die Flächendeckung der Erhebung darf durch die Geografie des Rückläuferaufkommens (siehe folgende Grafik) als gegeben gelten.

Randlagen der Hansestadt Demmin (siehe unten) wurden wegen der mit dem Umland sachgleichen Mobilitätsanforderungen in das Erhebungsgebiet aufgenommen.

1. Fortgangsbericht-Bild2

Betrachtet man die Rückläuferquote in Verbindung mit der Bedarfsanzeige von gerade einmal 164 Haushalten, so spiegelt dies nicht die durch die Einwohner gegenüber ihren Mandatsträgern und den Medien geäußerte Unzufriedenheit mit den derzeitigen Beförderungsangeboten wider. Diese Diskrepanz darf jedoch insofern als unbeachtlich gelten, als die konkreten Bedarf anmeldenden Befragten über die gesamte Erhebungsfläche verteilt sind (siehe folgende Grafik) und bei entsprechendem Beförderungsangebot ein „Sogeffekt“ zu erwarten wäre. Vor dem Hintergrund der zurzeit prognostizierten demografischen Entwicklung darf zudem angenommen werden, dass sich der tatsächliche Beförderungsbedarf auch auf der Zeitachse erhöhen wird.

1. Fortgangsbericht-Bild3

  1. Qualitative Auswertung der Bedarfserhebung

Das Ergebnis der Erhebung wurde bezüglich des daraus (konkret gemeldeten) Mobilisierungsbedarfes durch die Universität Rostock ausgewertet und mittels eigens hierfür entwickelter Software statistisch und grafisch darstellbar gemacht.

Insbesondere die grafische Darstellungsform macht deutlich dass der Bedarf an Personennahverkehr im Amtsbereich Demmin in der gesamten Fläche besteht. Und zwar nach Ort und Tageszeit in unterschiedlichster Ausprägung – wie aus den beiden nachstehenden Grafiken exemplarischen zu entnehmen ist.

1. Fortgangsbericht-Bild4

1. Fortgangsbericht-Bild5

  1. Ergebnis der Evaluierung und weitere Vorgehensweise

Mit Blick auf die erstellten Bewegungsprofile darf festgestellt werden, dass der tatsächliche Beförderungsbedarf durch das bisherige, relativ starre Bedienmodell des ÖPNV nicht ausreichend gedeckt werden kann. Ebenso darf die Schlussfolgerung gezogen werden, dass – realistisch betrachtet – kein konventionelles ÖPNV-Beförderungsmodell finanzierbar sein wird, welches den angemeldeten und insbesondere den zukünftig zu erwartenden Bedarf vollumfänglich decken kann.

Neben diesem nunmehr erstmals empirisch geführten Beweis sind die gewonnenen Erkenntnisse geeignet, die Überlegungen zum Einsatz eines Bürgerbusses und zum koordinierten Anbieten von Mitfahrgelegenheiten sowie zu Möglichkeiten zu deren Vernetzung mit dem ÖPNV zu unterstützen. Sie bilden daher die Grundlage für die Suche nach Möglichkeiten des weiteren Handelns, insbesondere für die Auswahl und Betrachtung problem- und zielgleicher Lösungsansätze von bereits bestehenden Projekten zur Verbesserung der Mobilität in ländlichen Räumen.

Hörgeschädigte wollen teilhaben

13 Juli 2015 von Helmut Pratzel Keine Kommentare »

Dem Törpiner Forum wurde eine Zuwendung von 5000€ für ein Projekt zur Unterstützung hörgeschädigter Personen von der AktionMensch am 10.03.2016 genehmigt.

Es soll ein Dienst für Personen mit Hörschäden aufgebaut werden, wenn diese von der Teilhabe an ehrenamtlicher Tätigkeit durch Schwerhörigkeit ausgeschlossen sind, weil Sie bei Sitzungen und Versammlungen auch mit Hörgeräten den Gesprächen nicht folgen können und sich deshalb an Diskussion nicht beteiligen. Viele Hörgeschädigte verschweigen in solchen Veranstaltungen ihr Handicap aus Schamgefühl und unterstützen allein durch ihre Anwesenheit Entscheidungen unter Berücksichtigung anderer Mehrheiten, ohne dass sie ihre eigene Meinung für eine Entscheidungsfindung zum geeigneten Zeitpunkt der Diskussion einfließen lassen können.

Es sind Geräte angeschafft werden, die im Verleihdienst zur Verfügung gestellt werden. Wir wollen das Projekt in die Öffentlichkeit bringen, damit im Bedarfsfall u.a. Vereine, Beiräte und Ausschüsse solche Geräte nutzen und damit die aktive Beteiligung durch gesellschaftliches Engagement von hörgeschädigten Personen an Diskussionen bei Vorträgen und Sitzungen ermöglichen.

Dazu wurde ein Synexis-Koffer für 11 Personen angeschafft. Hörgeschädigte Personen können damit entweder über einen Ohrhörer oder über eine Induktionsschleife, sofern die Person ein Hörgerät mit eingebauter Induktionsfunktion besitzt, mit einem Funktelefon über einen Empfänger angeschlossen werden.

Landes -FDP-Politiker stellt sich gegen Klimaschwindel

19 November 2013 von Helmut Pratzel 1 Kommentar »

Bisher stellt nur die FDP-Fraktion im Sächsischen Landtag mutig und beharrlich die Fakten zur Diskussion: einen anthropogen verursachten Klimawandel gibt es nicht, und CO2 ist als Klimagas bedeutungslos. Nun hat auch außerhalb Sachsens ein Politiker den Mut gehabt, offiziell die Fakten anzusprechen, was Anerkennung verdient und wofür ihm zu danken ist und was hoffentlich seine Kollegen anderer Parlamente veranlasst, sich ebenfalls zu den Fakten zu bekennen statt sie zu verschweigen, wie bisher. Dr. Gero Hocker, Sprecher für Energie Umwelt- und Klimaschutz in der FDP-Fraktion des Niedersächsischen Landtags hat am 31. Oktober 2013 in einer Rede im Plenum des Niedersächsischen Landtages seine Kollegen aufgefordert, endlich die Fakten zur Kenntnis zu nehmen, wie das folgende Video zeigt. Hören und schauen Sie zu!

http://www.eike-klima-energie.eu/news-cache/landes-fdp-politiker-stellt-sich-gegen-klimaschwindel/

Törpin im Fernsehen „Exklusiv im ERSTEN“

11 November 2013 von Helmut Pratzel Keine Kommentare »

Neuer Sendetermin!

Am 08.03.2014  wird die ARD eine halbstündige Sendung über Törpin, das Törpiner Forum und den Bürgerbus ausstrahlen. Die Sendung läuft zwischen 15:30 – 16:00 Uhr. Das Thema: „Törpin darf nicht sterben – ein Dorf kämpft ums Überleben“. Viele Tage hat der NDR mit Anne-Kathrin Thüringer hier in Törpin und Sarow das Leben im Dorf dokumentiert. Die Bürger sind sehr gespannt, was daraus geworden ist.

Die Sendung wurde am 14.12.2013 abgesetzt. Daraufhin hat sich der Kreisseniorenbeirat beim Intendanten des NDR mit folgender Argumentation beschwert:

Am 14.12.2013 war von 15:30 bis 16:00 Uhr in der Sendung „Exclusiv im Ersten“ eine Reportage mit dem Thema „Törpin darf nicht sterben“ durch eine langfristige und öffentlichkeitswirksame Planung des Senders vorgesehen.

Zahlreiche Bürger(innen) und Seniorengruppen in der Bundesrepublik hatten den angekündigten Sendetermin aufgenommen und sich – wie die Gemeinde Sarow – mit Großbildleinwand im Rahmen der jährlichen Weihnachtsfeier – auf diese Sendung gefreut.

Die Sendung ist von hoher gesellschaftspolitischer Aktualität, stellt sie doch in beispielhafter Weise dar, welche Entwicklungen der demographische Wandel dem ländlichen Bereich vor allem in Mecklenburg-Vorpommern beschert hat – und mit welchen Strategien der Daseinsfürsorge sich ein Dorf erfolgreich bemüht, einer zivilisatorischen Verödung des ländlichen Raumes entgegenzuwirken.

Unverständlicherweise wurde diese Sendung abgesetzt und durch eine Kochsendung ersetzt, welche laut Programmänderung zunächst von 15:30 bis 15:35 eingeschoben wurde und dann die gesamte Sendezeit bis 16:00 beanspruchte. Wir haben zahlreiche Mitteilungen von Bürgern aus dem gesamten Bundesgebiet und auch Ausland erhalten, die ihr Missfallen für diese Entscheidung der Redaktion zum Ausdruck gebracht haben. Die Erwartungshaltungen und auch die Einschaltquoten waren nach unseren Informationen vergleichsweise hoch – die Zuschauer wurden jedoch durch das Gebaren des Senders herb enttäuscht.

Da das Törpiner Forum – auf die Verlässlichkeit der Aussagen Ihrer Redaktion vertrauend – den Ausstrahlungstermin der Sendung weltweit verbreitet hatte, bitte ich Sie herzlichst um eine plausible, publizistisch verwertbare Erklärung für die zumindest nach meiner Wahrnehmung sehr kurzfristige Verschiebung des Ausstrahlungstermins.

Mit freundlichen Grüßen

Prof. Dr. Dr. Helmut G. Pratzel

Vorsitzender des Kreisseniorenbeirates

Danz in de oppen Döör

11 November 2013 von Helmut Pratzel Keine Kommentare »

Kultur ist für das Törpiner Forum nicht nur ein Begriff, der da ist oder nicht. Kultur muss weitergegeben werden und gelebt sein. Wir haben es uns zur Aufgabe gestellt, traditionelles Brauchtum nicht darzustellen oder abzubilden, sondern wieder eine gelebte althergebrachte Kultur in der Gesellschaft zu etablieren.

In unserem Projekt möchten wir Niederdeutsche Tänze und Lieder an 15 Grundschulen des Alt Landkreises Demmin bis Nordvorpommern und Stralsund lehren. Erfahrungen und Erfolge mit Kindern im Alter zwischen 6 und 10 Jahren und Erwachsenen von 40 bis 83 Jahren, die bei der Vermittlung der Tänze halfen, konnte der Verein seit mittlerweile fünf Jahren erzielen:

  1. Niederdeutsches Kulturerbe an die nächste Generation weitergeben,
  2. Zusammenarbeit mit den Eltern der Tanzkinder,
  3. Integration von Senioren in die alltägliche Tanzarbeit mit Kindern,
  4. Regionale und Internationale Auftritte der Tanzgruppen,
  5. Handgemachte Musik und Tracht.

Ziel dieses von der AktionMensch geförderten Projektes sind Grundschulkinder. Wir vermitteln musikalische Bildung durch das Erlernen von Musikinstrumenten zusammen mit Singen und Tanzen nach traditionellem Brauchtum.

Kinder brauchen Ziele und das ist beim Tanzen „Auftreten“.  Wir möchten  Raum für Niederdeutsches Brauchtum schaffen und dies an jahreszeitlichen Festen der jeweiligen Regionen präsentieren. Darüber hinaus nehmen wir an internationalen Festen teil.

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