Archiv für September 2010

Modellvorhaben „Neue Dorfmitte M-V“ – Sicherstellung der Nahversorgung im ländlichen Raum

22 September 2010
Das Ministerium für Verkehr, Bau und Landesentwicklung Mecklenburg-Vorpommern hat am 7. Dezember 2010 dieses Modellvorhaben vorbereitet:
Ausgangssituation
Der demografische Wandel führt in Mecklenburg-Vorpommern (M-V) faktisch zu einer Aus- dünnung von Versorgungsstrukturen, vor allem in den Dörfern fernab der Zentren. Dort werden Tragfähigkeitsgrenzen unterschritten, so dass die Nahversorgung vor Ort wirtschaftlich oft nicht mehr darstellbar ist. Rund 2/3 aller Gemeinden sind bereits heute ohne stationäre Lebensmittelversorgung und werden, wenn überhaupt, durch mobile Händler versorgt.

M-V hat trotz ungünstiger einzelhandelsrelevanter Rahmenbedingungen (schrumpfendes Kundenpotenzial, geringe Kaufkraft, dünne Besiedlungsdichte) mit 1,6 m² Verkaufsfläche pro Einwohner (EW) eine überdurchschnittlich hohe Versorgungsdichte im Bundesvergleich (1,4 m²). Trotz abnehmender Bevölkerung steigt die Einzelhandelsfläche jährlich um ca. 1 %, vor allem in der Lebensmittelbranche. Auch hier ist M-V mit 0,6 m² Verkaufsfläche je EW deutschlandweit (0,4 m²) führend. Während Lebensmitteldiscounter in den vergangenen Jahren überdurchschnittlich expandierten (Tendenz stagnierend) und den Lebensmitteleinzel- handel heute dominieren, mussten kleinere Lebensmittelanbieter ihre Läden aufgeben. In Deutschland ist die Zahl der Lebensmittelgeschäfte von 2000 bis 2007 um 37 % (17.000 Läden) zurückgegangen. Übrig bleibt ein uniformiertes, discountorientiertes Lebensmittelangebot mit starker Ausrichtung auf die zentralen Orte und einer Unterversorgung außerhalb der Zentren im ländlichen Raum. Die Ausstattungsdichte mit Lebensmitteldiscountern liegt in Deutschland im Durchschnitt bei 5.400 EW, in M-V bei 3.100 EW.

Die Möglichkeit sich wohnortnah mit Waren und Dienstleistungen des täglichen Bedarfes zu versorgen, ist ein wichtiger „Haltefaktor“ und ein grundlegender Bestandteil der Lebensqualität für die Bevölkerung im ländlichen Raum. Mit dem Wegbrechen der Nahversorgung bre- chen gleichzeitig wichtige Kommunikationsräume weg, da Versorgungseinrichtungen oftmals den einzig verbliebenen Treffpunkt für die dörfliche Gemeinschaft darstellen.

Derzeit vorliegende Untersuchungen zur Situation der Nahversorgung in ausgewählten Ge meinden einer strukturschwachen Region in M-V geben wichtige Hinweise auf bestehende Defizite, beinhalten aber keine übertragbaren Strategien für das Land insgesamt. Dazu sind vertiefende Untersuchungen erforderlich, wobei bestehende spezifische Strukturen und Praxiserfahrungen in den Dörfern zu analysieren und darauf aufbauend, passfähige Nahversor gungskonzepte zu entwickeln sind. Ziel ist die Etablierung einer „Neuen Dorfmitte M-V“ zur Sicherung der örtlichen Versorgung und Aktivierung des Dorflebens.

Handlungsansätze in anderen Ländern

In anderen Bundesländern, vor allem in Westdeutschland, gibt es eine Vielzahl von Hand- lungsansätzen mit denen auf das Problem reagiert wird. Weitgehend gleich ist die Strategie, demnach eine Existenz sichernde Einrichtung geschaffen werden soll. In Schleswig-Holstein wird seit mehreren Jahren erfolgreich das Konzept „MarktTreff“ in inzwischen ca. 25 Kommunen praktiziert, das darauf ausgelegt ist, einen Existenz sichernden Betrieb in Orten mit 900 bis 1.700 EW zu halten. Dies erfolgt durch Funktionsmischung (Lebensmittel, Post, Bankautomat etc.) und wird durch das Land finanziell unterstützt. Ähnlich angelegte Konzepte sind das Projekt „DORV“ (Dienstleistung und ortsnahe Rundumversorgung) in NRW (läuft ohne Landesförderung) oder das „Dorfladen-Netzwerk“ in Niedersachsen.

Eine Übertragbarkeit dieser Konzepte auf M-V ist auf Grund der spezifischen Siedlungsstruktur kaum möglich. Zum Einen haben die Dörfer in M-V deutlich geringere Einwohnerzahlen als in anderen Ländern (knapp 1/3 aller Gemeinden haben weniger als 500 EW). Zum Anderen verteilen sich die EW in der Regel noch auf mehrere Ortsteile, die vergleichsweise weit
auseinander liegen. Damit ist eine fußläufige Erreichbarkeit des „Nahversorgers“ kaum gegeben. Fazit: Die notwendige Tragfähigkeit für Existenz sichernde Nahversorgungseinrichtungen in den Dörfern ist bei derartigen Rahmenbedingungen nur schwer zu erreichen.

Das Projekt „Neue Dorfmitte M-V“

Das Projekt „Neue Dorfmitte M-V“ steht für eine zukunftsfähige Nahversorgung in den Dör fern und setzt auf die Zusammenführung unterschiedlicher Bedürfnisse bei Stärkung des Selbstverständnisses für bürgerliches Engagement. Es kann, neben der Versorgung mit Gütern des täglichen Bedarfs (mobil / stationär / Internet), auch Elemente der Gesundheitsversorgung, des Alten- und Pflegebereichs, des Tourismus, von Kunst und Kultur, von Post- und Bankangeboten sowie des Zugangs zu neuen Kommunikationsmedien (Internet, Computer) enthalten. Die „Neue Dorfmitte M-V“ kann letztendlich von mehreren Säulen getragen wer- den: Versorgung mit Gütern des täglichen Bedarfs, Kommunikation und bürgerliches Engagement, kulturelle und soziale Dienste aller Art.

Die Vernetzung lokaler / regionaler Akteure steht dabei, im Sinne einer Initialzündung bür gerschaftlichen Engagements, im Vordergrund. Die Bürger sollen den Aufbau von Nahversorgungsstrukturen aktiv begleiten, sich einbringen und sich mit ihrer „neuen Dorfmitte“ iden- tifizieren. Dabei lebt das Projekt von der individuellen Vielfalt, von einer jeweils standort- und ortsspezifischen Ausrichtung der Angebotskonzepte, möglichst exakt angepasst an beste- hende Vernetzungen und Strukturen vor Ort. Es zeichnet sich ab, dass das Thema „Mobilität“ (mobile Angebote, Bürgerbus) einen wichtigen Baustein in der Strategie darstellen wird.
Wesentliche Komponenten des Projektes „Neue Dorfmitte M-V“ sind:
1. Vor-Ort-Analyse und Entwicklung von Handlungsstrategien für jeden Modellstandort.
2. Umsetzung / Erprobung der Strategie in den Modellstandorten mit befristeter fachlicher Begleitung (Coaching).
3. Auswertung des Projektes und Erarbeitung genereller Handlungsempfehlungen (übertragbares „Baukastenprinzip“) als Grundlage zukünftiger „Dorfmitte-Standorte“.
Sofern das Projekt erfolgreich umgesetzt werden kann, soll ein Eckpunktepapier für eine Landesstrategie „Neue Dorfmitte M-V“ erarbeitet werden. In eine derartige Landesstrategie könnten bestehende Projekte und Initiativen mit gleicher Zielstellung integriert werden.

Örtliche Träger in den Modellstandorten sind

das „Törpiner Forum e. V.“ im OT Törpin der Gemeinde Sarow (ca. 800 EW) im LK DM. Konzeptansatz: Verbesserung der Erreichbarkeit von Nahversorgungseinrichtungen durch Einsatz eines „Bürgerbusses“.
der Verein „Schlatkow 2007 e. V.“ im OT Schlatkow der Gemeinde Schmatzin (ca. 320 EW) im LK OVP. Konzeptansatz: Einrichtung einer Versorgungsstelle im Gutshaus; bessere Koordinierung der mobilen Anbieter im Ort.
ein privater Träger im Hauptort der Gemeine Altenpleen (ca. 960 EW) im LK NVP. Konzeptansatz: Fachliche Beratung/Begleitung und Weiterentwicklung des wiederbelebten alten Dorfkonsums.
ein Agrarbetrieb in der Gemeinde Brunow (ca. 360 EW) im LK LWL. Konzeptansatz: Ausbau / Erweiterung einer vorhandenen (Agrarprodukte-)Verkaufsstelle; Ergänzung um Dienstleistungen.
Organisation
Projektleitung:
Die Leitung des Projektes obliegt einer fachlich besetzten Lenkungsgruppe, unter Federführung der Obersten Landesplanungsbehörde. Der Lenkungsgruppe gehört je ein Vertreter folgender Einrichtungen an:

fachlich betroffene Ministerien Träger der Modellprojekte
Städte- und Gemeindetag M-V
Einzelhandelsverband Nord e.V.
Fa. BELA Handelsgesellschaft GmbH
Auftragnehmer des Projektes (Consulter)
Zeitplan:
bis April 2011:
Vor-Ort-Analyse in den Modellstandorten,
Entwicklung der Handlungskonzepte
1. Zwischenbericht
Mai bis Juli 2011: Einrichtung der Modellstandorte
Mai 2011 bis Dezember 2012: 2. Zwischenbericht
4. Quartal 2012: Auswertung des Projektes
Dezember 2012:
Vorlage des Endberichtes
genereller Handlungsempfehlungen (Baukastenprinzip)
eines Eckpunktepapiers für eine Landesstrategie „Neue Dorfmitte M-V“
ggf. ab 2013: Landesstrategie „Neue Dorfmitte M-V“

Finanzierung:
Konzept und Coaching (Konzeptphase) : VM
Investitionen in den Modellstandorten (Umsetzungsphase):
WM, LU (im Rahmen der jeweiligen Förderprogramme) IM (für die erforderlichen Kofinanzierungen)
Der Modellstandort „Altenpleen“
Die Gemeinde Altenpleen befindet sich etwa 14 km nordwestlich von Stralsund im LK NVP, an der Landstraße nach Barth. Die Gemeinde Altenpleen mit den Orten Neuenpleen, Günz, Nisdorf und Altenpleen hat ca. 950 Einwohner. Sanierte mehrgeschossige Wohnhäuser, ländliche Bauernhäuser und neuzeitliche Bebauungen sowie neu gestaltete Plätze prägen den ländlichen Charakter der Ortschaften und bieten eine ruhige Wohnlage in weitgehend unberührter Natur am Rande des Nationalparks “Vorpommersche Boddenlandschaft”.
Altenpleen ist Sitz der Amtsverwaltung und Schulstandort. Die Existenz mehrere Vereine (Strukturförderverein, Kultur- und Sportverein etc.) lassen auf ein aktives Dorfleben schließen. Dem gegenüber steht eine unzureichende Lebensmittelnahversorgung, im Ort gibt es lediglich eine Bäckerfiliale. Die nächsten Einkaufsmöglichkeiten befinden sich in Stralsund (bzw. dessen Umlandgemeinden) sowie in Prohn, ca. 6 km von Altenpleen entfernt (Edekamarkt).
In Altenpleen stand jahrelang ein denkmalgeschützter, in den 60iger Jahren errichteter, ehemaliger Konsumlandwarenhandel leer und war dem Verfall preisgegeben. Seit Mitte Oktober 2010 hat dieses Gebäude wieder seine Nahversorgungsfunktion zurückbekommen. Das Gebäude wurde, initiiert durch engagierte Bürger des Ortes, nicht nur komplett saniert,
sondern der „Dorfconsum“ erhielt eine originelle alte Ladeneinrichtung im „Tante Emma Stil“. Ladeneinrichtung und Warenerstausstattung wurden durch die Landesregierung gefördert. Für die Aufwendungen zur Gebäudesanierung existiert eine Bankbürgschaft. Der „Dorfconsum“ mit ca. 100 m² Verkaufsfläche bietet neben dem reinen Lebensmittelsortiment zusätzlich einen kleinen Imbiss. Der geplante Jahresumsatz liegt bei 400 Tsd. €, bei einer Frequenz von ca. 1.100 Kunden pro Woche.
Dieser Ansatz zur Wiederbelebung der Grundversorgung im Gemeindehauptort Altenpleen soll im Projekt „Neue Dorfmitte M-V“ aufgegriffen und als einer der Modellstandorte fachlich begleitet und weiterentwickelt werden.
Der Modellstandort „Brunow“
Die Gemeinde Brunow liegt im südöstlichsten Zipfel des Landkreis Ludwigslust und grenzt an den Landkreis Parchim und an das Land Brandenburg. Die Gemeinde gehört zur Amt Grabow und besteht aus den 3 Ortsteilen Brunow (ca. 300 EW), Bauerkuhl (ca. 20 EW) und Klüß (ca. 170 EW). Brunow besitzt charakteristische Züge eines Angerdorfes, die Häuser
und Gehöfte sind sternförmig um einen zentralen Dorfplatz mit denkmalgeschützter Kirche angelegt. Die Gemeinde liegt ca. 10 km von der BAB 24 entfernt, die nächste Bahnstation befindet sich im etwa 13 Kilometer entfernten Karstädt an der Strecke Hamburg-Berlin. Größte ortsansässige Arbeitgeber sind die Agrargenossenschaft und ein Bauunternehmen.
In der Gemeinde existiert ein aktives Vereins- und Dorfleben mit Landfrauenverein, Heimat- verein, Feuerwehr, Kirchengemeinde. Regelmäßig stattfindende Feste und kulturelle Veranstaltungen stehen für bürgerschaftliches Engagement (Erntefest, Tag des offenen Hofes, Musikabende in der Kirche, Weihnachtsmarkt). Der von der Agrargenossenschaft betrieben
„Brunower Bauernmarkt“ feierte in diesem Jahr sein 5-jähriges Bestehen und leistet mit sei- nen Produkten, vielfach aus eigener Herstellung, einen Beitrag zur Sicherung der Grundversorgung. Im Gebäude des Bauernmarktes werden darüber hinaus weitere Dienstleistungen angeboten (z. B. Post); es ist zugleich ein „Ort der Kommunikation“. Die nächsten Einkaufs-
möglichkeiten befinden sich in Berge, Grabow und Karstädt in 6 bis 10 km Entfernung.
Der Konzeptansatz besteht in der Weiterentwicklung bzw. Stabilisierung des „Bauernmarktes“ zu einem Zentrum der dörflichen Nahversorgung und in einer Ergänzung um weitere Dienstleistungen (z. B. Gesundheitsversorgung).

Der Modellstandort „Schlatkow“
Schlatkow ist ein Ortsteil der Gemeinde Schmatzin im Landkreis Ostvorpommern. Die Gemeinde Schmatzin, gelegen im Peeneflusstal, hat ca. 300 Einwohner und setzt sich aus 3 Ortsteilen zusammen. Im Ortsteil Schlatkow befindet sich das älteste Fachwerkensemble des Landkreises Ostvorpommern, bestehend aus einer pommerschen Melkerschule, einem
Gutshaus, einer Schmiede und einer Scheune. Dieser Bereich wurde auf örtliche Initiative zu einem Gemeindehaus mit multifunktionalen Nutzungen für die Bewohner der Gemeinde und für die Touristen ausgebaut (Dorfmuseum, Bibliothek, Beherbergungsbetten (Bett & Bike), Seniorenwohnungen im Gutshaus, Festscheune, etc.).
Die Grundversorgung mit Lebensmitteln erfolgt ausschließlich mobil durch vier Händler, die zu unterschiedlichen Zeiten beliefern.
Örtlicher Partner für die modellhafte Umsetzung und Erprobung des Daseinssicherungskon- zeptes ist der Verein „Schlatkow 2007 e. V.“, vertreten durch den Vorsitzenden Herrn Dr. Klaus Brandt (zugleich Bürgermeister der Gemeinde Schmatzin). Zweck des Vereins ist lt. Satzung die Förderung von Kunst und Kultur im Ortsteil Schlatkow. Mit dorftypischen Veranstaltungen und weiteren Projekten will der Verein die historische Gutsanlage Schlatkow erhalten, sie als Begegnungsstätte weiterentwickeln und nachhaltig mit Leben erfüllen. Es soll nach Wegen gesucht werden, die dörfliche Infrastruktur zu bewahren. Am Standort Schlatkow werden die vorhandenen Gegebenheiten für die Kinder- und Jugendarbeit (Freizeit- und Bildungsangebote) genutzt. Der Verein wirkt im Netzwerk regionaler Vereine und Verbände zur Stärkung des ländlichen Raums mit.
Das Gutshaus Schlatkow war an einer Untersuchung unter dem Thema „multible Häuser“ (Nachnutzungskonzepte), im Rahmen des BMVBS Projektes „Regionen der Zukunft – Stettiner Haff“ beteiligt. Der Konzeptansatz setzt auf die Ergebnisse dieser Untersuchung auf und beinhaltet Strategien zur Verbesserung der Grundversorgung der Ortsbevölkerung, aber
auch der Touristen.
Der Modellstandort „Törpin“
Törpin ist ein Ortsteil der Gemeinde Sarow im Landkreis Demmin. Die Gemeinde Sarow hat ca. 820 Einwohner und setzt sich aus 4 Dörfern / Ortsteilen zusammen.
In Sarow existiert ein kleiner Lebensmittelladen, der lediglich eine Notversorgung sichert. Der nächste Lebensmittelanbieter befindet sich in 15 km Entfernung und ist nur für die mobilen Bürger erreichbar.
Im Ortsteil Törpin wurde auf Initiative des „Törpiner Forums“, gegründet 2003, die „Alte Schule“ als Vereinshaus ausgebaut. Sie dient als Bürgertreffpunkt und beinhaltet eine Bibliothek sowie einen Internetzugang. Das Törpiner Forum hat sich die Aufgabe gestellt, die Daseins- vorsorge auf dem Land zu aktivieren. In diesem Sinne ist beabsichtigt, die „Alte Schule“ zu
einem zentralen Versorgungszentrum der Gemeinde auszubauen. Angedacht sind folgende Angebote: Hol- und Bringedienste zu Nahversorgungseinrichtungen, medizinische Grundversorgung, Internethandel, Organisation von Reisen, Post- und Geldverkehr, Apotheker- dienst, Kopierdienst u. a.
Örtlicher Partner für die modellhafte Umsetzung und Erprobung des Daseinssicherungskonzeptes ist der Verein „Törpiner Forum e. V – Verein innovativer Kräfte“, vertreten durch den Vorsitzenden Herrn Prof. Dr. Dr. Helmut G. Pratzel (zugleich Mitglied im Seniorenbeirat des Landkreises Demmin). Zweck des Vereins „Törpiner Forum“ ist lt. Satzung
a. Jugend- und Altenhilfe, b. Förderung der Zwecke der amtlich anerkannten Verbände der freien Wohlfahrtspflege , ihrer Unterverbände und ihrer angeschlossenen Einrichtungen und Anstalten, c. Förderung der Erziehung, Volks- und Berufsbildung im Gesundheitswesen, sowie Förde- rung der gesellschaftlichen Entwicklung mit Schwerpunkt in der Region Demmin. Der Satzungszweck wird insbesondere durch Diskussionsrunden, Veranstaltungen, For- schungsaufträge sowie Förderung von Einrichtungen und Ausstattungen verwirklicht.
Der Konzeptansatz stellt auf eine Verbesserung der örtlichen Versorgungssituation ab, indem mobile Dienste ausgebaut werden (Hol- und Bringedienst).