Archiv für Mai 2011

Frühlingsfest überstanden

31 Mai 2011

Frühlingsfest 2011 Das nun schon 6. Frühlingsfest liegt hinter uns. Der größte Feind des Festes, das Wetter hat auch soweit mitgespielt. Sicher hätte es etwas wärmer sein können, aber es war trocken, zumindest bis zum Abschlussfeuerwerk. Was kann man mehr verlangen. Geschätzte 200 Besucher haben den Weg zum Törpiner See auf sich genommen, eine Besucherzahl, die uns sehr freut und uns natürlich anspornt, auch im nächsten Jahr wieder ein Frühlingsfest zu veranstalten. Zu einem Höhepunkt zählte ohne Frage der Auftritt der Hundefreunde Altenhagen, die wir in diesem Jahr eingeladen hatten.

An dieser Stelle bedanken wir uns noch einmal bei allen Helfern sowie den am Fest beteiligten Vereinen für die Unterstützung beim Auf- und Abbau sowie bei der Durchführung des Festes. Fotos gibt es auch ein paar wenige in der Galerie.

Frühlingsfest 2011 – Programm

5 Mai 2011

In gut drei Wochen ist schon das Frühlingsfest, höchste Zeit hier ein paar Infos zum Programm zu verraten. Wir beginnen um 15 Uhr, wie in jedem Jahr wieder am Törpiner See. Nach Klängen der Posaunenbläser, Kaffee und Kuchen und dem Auftritt der Kindertanzgruppe haben wir in diesem Jahr die Hundefreunde Altenhagen zu Besuch, die uns ihre Aktivitäten vorstellen wollen. Auch die Modellbauer sind wieder vertreten. Ab ca. 17 Uhr spielen die Peenetaler durch den Abend. Es kann also, soweit das Wetter mitspielt, durch den Abend getanzt werden, bis gegen 22:45 unser Fest durch ein Feuerwerk über den Törpiner See sich dem Ende neigt.

Für das leibliche Wohl ist natürlich gesorgt, für unsere kleinen wird es wieder Heliumballons geben, die sie in den Himmel steigen lassen können. Jetzt bleibt nur noch auf gutes Wetter zu hoffen. Wir sehen uns also am 28. Mai ab 15 Uhr.

 

Diplomarbeit berichtet über Bürgerbus

2 Mai 2011

Anja Neubauer studiert Stadt- und Regionalplanung an der Technischen Universität Berlin. Ihre Diplomarbeit, an der sie in den nächsten Monaten arbeiten wird, hat das Thema „Wandel und Erhalt der Alltagsmobilität älterer Menschen im peripher-ländlichen Raum“ – ein Thema, das auch das Törpiner Forum beschäftigt. Umso mehr freuen wir uns, dass es in der Arbeit konkret um den Ort Sarow geht, an dem sie ihre Untersuchungen vornimmt. Wir möchten ihr Gelegenheit geben, ihre Arbeit hier vorzustellen.

„Im Studium der Stadt- und Regionalplanung geht es darum, den (Lebens)Raum für alle Menschen attraktiv und lebenswert zu gestalten und ihn an die gesellschaftlichen Veränderungen anzupassen. Wichtige aktuelle Veränderungen sind z.B. der demographische Wandel, politische Umbrüche, der Klimawandel und die wachsenden Haushaltslöcher der öffentlichen Hand. Den ländlichen Raum im Rahmen meiner Diplomarbeit in den Blick zu nehmen, ist mir dabei als Enkelin und Nichte Sarower Dorfbewohner ein besonderes und sehr persönliches Anliegen.

 
Insbesondere möchte ich untersuchen, was Mobilität für Dorfbewohner bedeutet, wie sich die Alltagsmobilität älterer Menschen im ländlichen Raum im Laufe der Jahre gewandelt hat und welche Problemlagen aus diesem Wandel erwachsen sind. Es geht u.a. um Führerscheinlosigkeit und die Angewiesenheit auf andere Menschen, um schlechte Fuß- und Radwege sowie fehlende Busverbindungen am Wochenende. Um diese Probleme genauer benennen zu können, habe ich sechs Sarower Dorfbewohnerinnen und -bewohner im Alter über 65 Jahre hinsichtlich ihrer Alltagsmobilität interviewt. Diese Interviews sollen in Kurzfassung im Herbst in Sarow in einer sogenannten Bürgerausstellung auf Plakaten präsentiert werden, um einen weiteren Austausch mit anderen Einwohnern zu ermöglichen und gemeinsam über Lösungsansätze, z.B. den Bürgerbus des Törpiner Forums und die Landesinitiative „Neue Dorfmitte M-V“, aber ebenso Fallbeispiele aus anderen Bundesländern zu diskutieren. Es werden auch Experten auf den Postern zu Worte kommen, so z.B. der Professor für Planungsrecht an der Hochschule Neubrandenburg, Peter Dehne. Auf diese Weise sollen verschiedene Meinungen und Positionen einen vielseitigen Dialog unterstützen.

 
Ergebnis dieser bürgernahen Diplomarbeit wird ein Empfehlungskatalog sein, um die Alltagsmobilität älterer Menschen in Sarow und Umgebung zu verbessern. Darum freue ich mich sehr auf und über das Interesse der Gemeinde, rege Diskussionen und die Ausstellung im Herbst.“