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	<title>Törpiner Forum e.V. &#187; Allgemein</title>
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	<description>Verein innovativer Kräfte</description>
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		<title>Weihnachtsgruß</title>
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		<comments>http://www.toerpiner-forum.de/2011/12/23/weihnachtsgrus/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 23 Dec 2011 11:03:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian John</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Törpiner Forum wünscht allen Besuchern dieser Webseite ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest sowie ein erfolgreiches neues Jahr 2012.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Törpiner Forum wünscht allen Besuchern dieser Webseite ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest sowie ein erfolgreiches neues Jahr 2012.</p>
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		<item>
		<title>Bürgerbus hält bald auch in Törpin</title>
		<link>http://www.toerpiner-forum.de/2011/01/29/burgerbus-halt-bald-auch-in-torpin/</link>
		<comments>http://www.toerpiner-forum.de/2011/01/29/burgerbus-halt-bald-auch-in-torpin/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 29 Jan 2011 09:49:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Helmut Pratzel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Der Bedarf an Nahverkehr wird durch den Bus unterstützt.&#8221; Demminer Zeitung, Artikel von Jana Otto vom 29.01.2011 Das kleine Dorf Törpin ist einer von vier Orten in Mecklenburg-Vorpommern, die sich an dem Modellvorhaben &#8220;Neue Dorfmitte&#8221; beteiligen. Dieses Gemeinschaftsprojekt verschiedener Ministerien des Landes möchte beispielhaft die Nahversorgung im ländlichen Raum sicherstellen. In Törpin geht es konkret [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<table width="95%" align="center">
<tbody>
<tr style="text-align: left">
<td>&#8220;Der Bedarf an Nahverkehr wird durch den Bus unterstützt.&#8221;<br />
Demminer Zeitung, Artikel von Jana Otto vom 29.01.2011</p>
<p>Das kleine Dorf Törpin ist einer von vier Orten in Mecklenburg-Vorpommern, die sich an dem Modellvorhaben &#8220;Neue Dorfmitte&#8221; beteiligen. Dieses Gemeinschaftsprojekt verschiedener Ministerien des Landes möchte beispielhaft die Nahversorgung im ländlichen Raum sicherstellen.<br />
In Törpin geht es konkret um die Einrichtung eines sogenannten Bürgerbusses. &#8220;Er soll dafür sorgen, dass die Menschen im Dorf einen größeren Aktionsradius bekommen&#8221;, erläutert Helmut Pratzel, Vorsitzender des Vereins Törpiner Forum.<br />
Grundgedanke des Vorhabens ist die Tatsache, dass im ländlichen Raum immer mehr Strukturen wegbrechen und die dort lebenden Menschen oftmals in ihrer Mobilität eingeschränkt sind. Der Bürgerbus soll dieser Entwicklung kompensierend entgegenwirken. &#8220;Vieles wäre wieder erreichbar&#8221;, ist sich Pratzel sicher. So könnte beispielsweise regelmäßig der Konsum in Sarow angefahren oder Gemeinschaftstouren zu verschiedenen Ärzten organisiert werden. Gleichzeitig könnten mit dem Bus die unterschiedlichsten Hol- und Bringedienste etabliert werden. Das Fahrzeug, das aus Fördermitteln dafür angeschafft wird, muss sich von den Betriebskosten her selbst tragen. &#8220;Das könnte über Spenden laufen&#8221;, findet Helmut Pratzel. Dem Nutzer stehe es also frei, etwas zu zahlen. Der Fahrer sollte ehrenamtlich tätig sein. &#8220;Es gibt ja sowieso schon Fahrgemeinschaften unter den Bürgern, warum nicht über einen Verein&#8221;, meint Helmut Pratzel. Er betont, dass sich dieses Projekt nicht zu einem Wirtschaftszweig entwickeln soll, und er sieht es auch nicht als Konkurrenz zum Öffentlichen Personennahverkehr. &#8220;Der Bedarf an Nahverkehr wird durch den Bürgerbus unterstützt&#8221;, meint der Vereinsvorsitzende.<br />
Bis zum April dieses Jahres soll eine Kommission die Modellstandorte analysieren. Helmut Pratzel rechnet quasi täglich damit, dass die Verantwortlichen sich in Törpin und Umgebung umsehen. Von Mai bis Juli sollen die Standorte eingerichtet werden, gleichzeitig wird das Vorhaben dann in die Praxis umgesetzt, für anderthalb Jahre.<br />
Wenn sich dieses Konzept behauptet und es von den Bürgern angenommen wird, könnten derartige Bürgerbusse bald im ganzen Land etabliert werden, ist sich Helmut Pratzel sicher.<br />
Für ihn bedeutet dieses Projekt viel bürokratischen Aufwand. So müssen beispielsweise regelmäßig Zwischenberichte abgeliefert werden und letztlich soll Ende 2012 ein Abschlussbericht vorliegen. Nichtsdestotrotz ist Helmut Pratzel froh, dass so ein wichtiges Modellprojekt in dieser Region umgesetzt werden kann.</p>
<p>Weitere Modellprojekte:<br />
Schlatkow (LK Ostvorpommern):<br />
Einrichtung einer Versorgungsstelle im Gutshaus; bessere Koordinierung der mobilen Anbieter vor Ort</p>
<p>Altenpleen (LK Nordvorpommern):<br />
Fachliche Beratung/Begleitung und Weiterentwicklung des wiederbelebten alten Konsums</p>
<p>Brunow (LK Ludwigslust):<br />
Ausbau/Erweiterung einer vorhandenen Verkaufsstelle; Ergänzung um Dienstleistungen</p>
<p>Beteiligte Ministerien: Verkehrsministerium, Wirtschaftsministerium, Landwirtschaftsministerium, Innenministerium</td>
</tr>
<tr>
<td></td>
</tr>
<tr>
<td></td>
</tr>
</tbody>
</table>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Kreative Zirkel</title>
		<link>http://www.toerpiner-forum.de/2011/01/25/kreative-zirkel/</link>
		<comments>http://www.toerpiner-forum.de/2011/01/25/kreative-zirkel/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 25 Jan 2011 11:27:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Helmut Pratzel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Törpiner bietet im Rahmen des Landesprogramms &#8220;Arbeit durch Bildung und Innovation (ArBI)&#8221; ab Februar kostenlose Kurse zu folgenden Themen an. Teilnehmer melden sich bitte unter 039996 79079 oder pratzel@toerpiner-forum.de: Nordkurier &#8211; Demminer Zeitung Artikel vom 27.01.2011 Vom Messerbau bis hin zum Malkurs Helmut Pratzel bietet in der &#8220;Alten Schule&#8221; in Törpin ab Februar verschiedene [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Törpiner bietet im Rahmen des Landesprogramms &#8220;Arbeit durch Bildung und Innovation (ArBI)&#8221; ab Februar kostenlose Kurse zu folgenden Themen an. Teilnehmer melden sich bitte unter 039996 79079 oder pratzel@toerpiner-forum.de:</p>
<table width="446" align="center">
<tbody>
<tr>
<td align="center">Nordkurier &#8211; Demminer Zeitung</td>
</tr>
<tr>
<td>Artikel vom 27.01.2011</p>
<p>Vom Messerbau bis hin zum Malkurs</td>
</tr>
<tr>
<td></td>
</tr>
<tr style="text-align: left">
<td>
<table border="0" width="30" align="left">
<tbody>
<tr>
<td><img src="http://www.nordkurier.de/imag/hb/1889206-1.jpg" border="0" alt="" /></td>
</tr>
<tr>
<td>Helmut  Pratzel bietet in der &#8220;Alten Schule&#8221; in Törpin ab Februar verschiedene  Projekte im Rahmen des Landesprogramms &#8220;Arbeit durch Bildung und  Innovation&#8221;. Darunter auch Kreativkurse. FOTO: archiv/jana otto</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>&#8220;Die Angebote sind kostenfrei, aber Engagement ist gefragt.&#8221;</p>
<p>Von Jana Otto</p>
<p>Törpin.</p>
<p>Viel passieren wird ab Februar in der &#8220;Alten Schule&#8221; in Törpin. Dort  startet ein Projekt des neuen Landesprogrammes &#8220;Arbeit durch Bildung und  Innovation&#8221;. Beantragt und für ein Jahr genehmigt bekommen hat dieses  Projekt Helmut Pratzel, der es ab dem 1. Februar auch mit umsetzen wird.</p>
<p>Von Törpin aus wurde in der Vergangenheit schon eine Reihe verschiedener  Projekte erfolgreich durchgeführt. Da lag es für den aktiven  Ruheständler nahe, zu überprüfen, welche Angebote aus eigener Kraft  gestaltet werden können. Und allein dabei kam eine Menge zusammen.</p>
<p>So bieten seine Söhne, Stefan und Thomas, Gitarren- beziehungsweise  Schlagzeugunterricht an. &#8220;Thomas stellt außerdem hervorragende Messer  her, während Stefan die Buchbinderei zu seinem Hobby gemacht hat&#8221;, sagt  Helmut Pratzel. In beide Techniken können sich Interessierte einführen  lassen.</p>
<p>&#8220;Ich selbst habe viele Computerkenntnisse, die ich weitergeben kann.&#8221;  Angedacht sind sowohl Kurse zum Online-Banking als auch  Konstruktionskurse am Computer. Der Professor im Ruhestand hat dabei  beispielsweise einen Schuppen vor Augen, in dem Holz gelagert werden  kann. &#8220;Von der Idee, über die Konstruktion am Rechner bis hin zur  praktischen Ausführung&#8221;, erläutert er. Ein weiteres Projekt, das er  selbst anbietet, ist der Bootsbau. Als Mitglied im Förderverein des  Studentischen Segelns in Greifswald offeriert er, eine Segelyacht, die  auf der Museumswerft liegt, wieder auf Vordermann zu bringen. &#8220;Das  Material ist schon da, teils kann hier gearbeitet werden, aber natürlich  auch in Greifswald&#8221;, sagt Helmut Pratzel.</p>
<p>Auch der Kreativzirkel, der bereits im vergangenen Jahr in Törpin lief,  soll fortgeführt werden. &#8220;Dafür habe ich fünf Leute beim Arbeitsamt  beantragt, die die Kurse leiten.&#8221; Doch längst noch nicht für alle  Angebote sind Kursleiter gefunden. Wer Interesse hat, einen  Handarbeits-, Mal-, Floristik-, Näh- oder anderen kreativen Kurs  anzuleiten, kann sich bei Helmut Pratzel melden, ebenso wie  Interessierte, die an einem Kurs teilnehmen möchten.</p>
<p>Für die Personal- und Materialkosten stehen über das Landesprogramm 10000 Euro pro Jahr zur Verfügung. &#8220;Die Kursleiter bekommen pro Stunde  fünf Euro&#8221;, erläutert Helmut Pratzel. Die Teilnehmer brauchen keine  Gebühr zu entrichten. &#8220;Die Angebote sind kostenfrei, aber Engagement ist  schon gefragt, beispielsweise Naturmaterialien für Gestecke zu  sammeln&#8221;, macht Pratzel deutlich.</p>
<p>Um einen reibungslosen Ablauf aller Kurse zu garantieren, sucht Helmut  Pratzel noch zwei engagierte Mitarbeiter. &#8220;Ich hatte zwei  Bürgerarbeitsplätze beantragt, die auch genehmigt wurden.&#8221; Die Alte  Schule soll dann von 8 bis 19 Uhr geöffnet haben, die Mitarbeiter diese  Zeiten im Zweischicht-System absichern. Viele Hoffnungen setzt Helmut  Pratzel, der heute seinen 76. Geburtstag feiert, in diese Variante.  &#8220;Denn ich möchte mich langsam hier ausklinken&#8221;, sagte er gestern.</td>
</tr>
<tr>
<td valign="top"></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>© Nordkurier.de am 27.01.2011</p>
<table border="1" cellspacing="0" cellpadding="0">
<tbody>
<tr style="text-align: left">
<td style="text-align: left" width="92" valign="top">1</td>
<td width="522" valign="top">Knoten und Spleißen (mit Prof. Pratzel)</td>
</tr>
<tr style="text-align: left">
<td width="92" valign="top">2</td>
<td width="522" valign="top">Konstruieren am PC und Bauen mit Holz (mit Prof.               Pratzel)</td>
</tr>
<tr style="text-align: left">
<td width="92" valign="top">3</td>
<td style="text-align: left" width="522" valign="top">Holzwerken</td>
</tr>
<tr style="text-align: left">
<td width="92" valign="top">4</td>
<td width="522" valign="top">Bootsbau (an den Wochenenden in Greifswald mit               Prof. Pratzel)</td>
</tr>
<tr style="text-align: left">
<td width="92" valign="top">5</td>
<td width="522" valign="top">Edle Messer herstellen (mit Thomas Pratzel)</td>
</tr>
<tr style="text-align: left">
<td width="92" valign="top">6</td>
<td width="522" valign="top">Buchbinden (dienstags mit Stefan Pratzel)</td>
</tr>
<tr style="text-align: left">
<td width="92" valign="top">7</td>
<td width="522" valign="top">Computerkurse</td>
</tr>
<tr style="text-align: left">
<td width="92" valign="top">8</td>
<td style="text-align: left" width="522" valign="top">Sicheres Online-Banking (mit Prof. Pratzel)</td>
</tr>
<tr>
<td style="text-align: left" width="92" valign="top">9</td>
<td style="text-align: left" width="522" valign="top">Gitarre-Spielen lernen (dienstags mit Stefan               Pratzel)</td>
</tr>
<tr>
<td style="text-align: left" width="92" valign="top">10</td>
<td style="text-align: left" width="522" valign="top">Schlagzeug-Spielen lernen (mit Thomas Pratzel)</td>
</tr>
<tr>
<td style="text-align: left" width="92" valign="top">11</td>
<td style="text-align: left" width="522" valign="top">Floristik und Dekoration</td>
</tr>
<tr>
<td style="text-align: left" width="92" valign="top">12</td>
<td style="text-align: left" width="522" valign="top">Handarbeit</td>
</tr>
<tr>
<td style="text-align: left" width="92" valign="top">13</td>
<td style="text-align: left" width="522" valign="top">Nähen</td>
</tr>
<tr>
<td style="text-align: left" width="92" valign="top">14</td>
<td style="text-align: left" width="522" valign="top">Malen</td>
</tr>
<tr>
<td style="text-align: left" width="92" valign="top">15</td>
<td style="text-align: left" width="522" valign="top">Singen (montags 19-21 Uhr mit Stefan Pratzel)</td>
</tr>
<tr>
<td style="text-align: left" width="92" valign="top">16</td>
<td style="text-align: left" width="522" valign="top">Volkstanz (freitags 19:30-21:30 Uhr mit Stefan               Pratzel)</td>
</tr>
</tbody>
</table>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Modellvorhaben „Neue Dorfmitte M-V“  – Sicherstellung der Nahversorgung im ländlichen Raum</title>
		<link>http://www.toerpiner-forum.de/2010/09/22/modellvorhaben-%e2%80%9eneue-dorfmitte-m-v%e2%80%9c-%e2%80%93-sicherstellung-der-nahversorgung-im-landlichen-raum/</link>
		<comments>http://www.toerpiner-forum.de/2010/09/22/modellvorhaben-%e2%80%9eneue-dorfmitte-m-v%e2%80%9c-%e2%80%93-sicherstellung-der-nahversorgung-im-landlichen-raum/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 22 Sep 2010 19:37:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Helmut Pratzel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Daseinsfürsorge]]></category>
		<category><![CDATA[Demographischer Wandel]]></category>
		<category><![CDATA[Projekte]]></category>
		<category><![CDATA[Soziale Dienste]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Ministerium für Verkehr, Bau und Landesentwicklung Mecklenburg-Vorpommern hat am 7. Dezember 2010 dieses Modellvorhaben vorbereitet: Ausgangssituation Der demografische Wandel führt in Mecklenburg-Vorpommern (M-V) faktisch zu einer Aus- dünnung von Versorgungsstrukturen, vor allem in den Dörfern fernab der Zentren. Dort werden Tragfähigkeitsgrenzen unterschritten, so dass die Nahversorgung vor Ort wirtschaftlich oft nicht mehr darstellbar ist. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>Das Ministerium für Verkehr, Bau und Landesentwicklung Mecklenburg-Vorpommern hat am 7. Dezember 2010 dieses Modellvorhaben vorbereitet:</div>
<div><span style="color: #000080">Ausgangssituation</span><br />
Der  demografische Wandel führt in Mecklenburg-Vorpommern (M-V) faktisch zu  einer Aus- dünnung von Versorgungsstrukturen, vor allem in den Dörfern  fernab der Zentren. Dort werden  Tragfähigkeitsgrenzen unterschritten, so dass die Nahversorgung vor Ort  wirtschaftlich oft nicht mehr darstellbar ist. Rund 2/3 aller Gemeinden  sind bereits heute ohne stationäre Lebensmittelversorgung und werden, wenn überhaupt, durch mobile Händler versorgt.</p>
<p>M-V  hat trotz ungünstiger einzelhandelsrelevanter Rahmenbedingungen  (schrumpfendes Kundenpotenzial, geringe Kaufkraft, dünne  Besiedlungsdichte) mit 1,6 m² Verkaufsfläche pro Einwohner  (EW) eine überdurchschnittlich hohe Versorgungsdichte im  Bundesvergleich (1,4 m²). Trotz abnehmender Bevölkerung steigt die  Einzelhandelsfläche jährlich um ca. 1 %, vor allem  in der Lebensmittelbranche. Auch hier ist M-V mit 0,6 m² Verkaufsfläche  je EW deutschlandweit (0,4 m²) führend. Während Lebensmitteldiscounter  in den vergangenen Jahren  überdurchschnittlich expandierten (Tendenz stagnierend) und den  Lebensmitteleinzel- handel heute dominieren, mussten kleinere  Lebensmittelanbieter ihre Läden aufgeben. In Deutschland  ist die Zahl der Lebensmittelgeschäfte von 2000 bis 2007 um 37 %  (17.000 Läden) zurückgegangen. Übrig bleibt ein uniformiertes,  discountorientiertes Lebensmittelangebot  mit starker Ausrichtung auf die zentralen Orte und einer  Unterversorgung außerhalb der Zentren im ländlichen Raum. Die  Ausstattungsdichte mit Lebensmitteldiscountern liegt in Deutschland im Durchschnitt bei 5.400 EW, in M-V bei 3.100 EW.</p>
<p>Die  Möglichkeit sich wohnortnah mit Waren und Dienstleistungen des  täglichen Bedarfes zu versorgen, ist ein wichtiger „Haltefaktor“ und ein  grundlegender Bestandteil der Lebensqualität  für die Bevölkerung im ländlichen Raum. Mit dem Wegbrechen der  Nahversorgung bre- chen gleichzeitig wichtige Kommunikationsräume weg,  da Versorgungseinrichtungen oftmals den einzig verbliebenen Treffpunkt für die dörfliche Gemeinschaft darstellen.</p>
<p>Derzeit  vorliegende Untersuchungen zur Situation der Nahversorgung in  ausgewählten Ge meinden einer strukturschwachen Region in M-V geben  wichtige Hinweise auf bestehende Defizite,  beinhalten aber keine übertragbaren Strategien für das Land insgesamt.   Dazu sind vertiefende Untersuchungen erforderlich, wobei bestehende  spezifische Strukturen und Praxiserfahrungen  in den Dörfern zu analysieren und darauf aufbauend, passfähige  Nahversor gungskonzepte zu entwickeln sind. Ziel ist die Etablierung  einer „Neuen Dorfmitte M-V“ zur Sicherung der örtlichen Versorgung und Aktivierung des Dorflebens.<br />
<span style="color: #000080"><br />
Handlungsansätze in anderen Ländern</span><br />
In  anderen Bundesländern, vor allem in Westdeutschland, gibt es eine  Vielzahl von Hand- lungsansätzen mit denen auf das Problem reagiert  wird. Weitgehend gleich ist die Strategie, demnach  eine Existenz sichernde Einrichtung geschaffen werden soll. In  Schleswig-Holstein wird seit mehreren Jahren erfolgreich das Konzept  „MarktTreff“ in inzwischen ca. 25 Kommunen  praktiziert, das darauf ausgelegt ist, einen Existenz sichernden  Betrieb in Orten mit 900 bis 1.700 EW zu halten. Dies erfolgt durch  Funktionsmischung (Lebensmittel, Post, Bankautomat etc.) und wird durch das Land finanziell unterstützt. Ähnlich angelegte Konzepte  sind das Projekt „DORV“ (Dienstleistung und ortsnahe Rundumversorgung)  in NRW (läuft ohne Landesförderung) oder das „Dorfladen-Netzwerk“ in  Niedersachsen.</p>
</div>
<div>
<div>Eine  Übertragbarkeit dieser Konzepte auf M-V ist auf Grund der spezifischen  Siedlungsstruktur kaum möglich. Zum Einen haben die Dörfer in M-V  deutlich geringere Einwohnerzahlen als  in anderen Ländern (knapp 1/3 aller Gemeinden haben weniger als 500  EW). Zum Anderen verteilen sich die EW in der Regel noch auf mehrere  Ortsteile, die vergleichsweise weit<br />
auseinander  liegen. Damit ist eine fußläufige Erreichbarkeit des „Nahversorgers“  kaum gegeben. Fazit: Die notwendige Tragfähigkeit für Existenz  sichernde Nahversorgungseinrichtungen in den Dörfern ist bei derartigen Rahmenbedingungen nur schwer zu erreichen.<br />
<span style="color: #000080"><br />
Das Projekt „Neue Dorfmitte M-V“ </span><br />
Das  Projekt „Neue Dorfmitte M-V“ steht für eine zukunftsfähige  Nahversorgung in den Dör fern und setzt auf die Zusammenführung  unterschiedlicher Bedürfnisse bei Stärkung des Selbstverständnisses  für bürgerliches Engagement. Es kann, neben der Versorgung mit Gütern  des täglichen Bedarfs (mobil / stationär / Internet), auch Elemente der  Gesundheitsversorgung,  des Alten- und Pflegebereichs, des Tourismus, von Kunst und Kultur, von  Post- und Bankangeboten sowie des Zugangs zu neuen Kommunikationsmedien  (Internet, Computer) enthalten.  Die „Neue Dorfmitte M-V“ kann letztendlich von  mehreren Säulen  getragen wer- den: Versorgung mit Gütern des täglichen Bedarfs,  Kommunikation und bürgerliches Engagement, kulturelle und soziale Dienste aller Art.</p>
<p>Die  Vernetzung lokaler / regionaler Akteure steht dabei, im Sinne einer  Initialzündung bür gerschaftlichen Engagements, im Vordergrund. Die  Bürger sollen den Aufbau von Nahversorgungsstrukturen  aktiv begleiten, sich einbringen und sich mit ihrer „neuen Dorfmitte“  iden- tifizieren. Dabei lebt das Projekt von der individuellen Vielfalt,  von einer jeweils standort- und ortsspezifischen  Ausrichtung der Angebotskonzepte, möglichst exakt angepasst an beste-  hende Vernetzungen und Strukturen vor Ort. Es zeichnet sich ab, dass das  Thema „Mobilität“ (mobile Angebote, Bürgerbus) einen wichtigen Baustein in der Strategie darstellen wird.<br />
Wesentliche Komponenten des Projektes „Neue Dorfmitte M-V“ sind:<br />
1. Vor-Ort-Analyse und Entwicklung von Handlungsstrategien für jeden Modellstandort.<br />
2. Umsetzung / Erprobung der Strategie in den Modellstandorten mit befristeter fachlicher Begleitung (Coaching).<br />
3.  Auswertung des Projektes und Erarbeitung genereller  Handlungsempfehlungen (übertragbares „Baukastenprinzip“) als Grundlage  zukünftiger „Dorfmitte-Standorte“.<br />
Sofern  das Projekt erfolgreich umgesetzt werden kann, soll ein Eckpunktepapier  für eine Landesstrategie „Neue Dorfmitte M-V“ erarbeitet werden. In  eine derartige Landesstrategie könnten bestehende Projekte und Initiativen mit gleicher Zielstellung integriert werden.</p>
<p>Örtliche Träger in den Modellstandorten sind</p>
</div>
</div>
<div>das  „Törpiner Forum e. V.“ im OT Törpin der Gemeinde Sarow (ca. 800 EW) im  LK DM. Konzeptansatz: Verbesserung der Erreichbarkeit von  Nahversorgungseinrichtungen durch Einsatz eines „Bürgerbusses“.</div>
<div>der  Verein „Schlatkow 2007 e. V.“ im OT Schlatkow der Gemeinde Schmatzin  (ca. 320 EW) im LK OVP. Konzeptansatz: Einrichtung einer  Versorgungsstelle im Gutshaus; bessere Koordinierung der mobilen Anbieter im Ort.</div>
<div>ein  privater Träger im Hauptort der Gemeine Altenpleen (ca. 960 EW) im LK  NVP. Konzeptansatz: Fachliche Beratung/Begleitung und  Weiterentwicklung des wiederbelebten alten Dorfkonsums.</div>
<div>ein  Agrarbetrieb in der Gemeinde Brunow (ca. 360 EW) im LK LWL.  Konzeptansatz: Ausbau / Erweiterung einer vorhandenen  (Agrarprodukte-)Verkaufsstelle; Ergänzung um Dienstleistungen.</div>
<div><span style="color: #000080">Organisation</span><br />
Projektleitung:</div>
<div>Die  Leitung des Projektes obliegt einer fachlich besetzten Lenkungsgruppe,  unter Federführung der Obersten Landesplanungsbehörde. Der  Lenkungsgruppe gehört je ein Vertreter folgender Einrichtungen an:</p>
<div>fachlich betroffene Ministerien Träger der Modellprojekte<br />
Städte- und Gemeindetag M-V</div>
<div>Einzelhandelsverband Nord e.V.<br />
Fa. BELA Handelsgesellschaft GmbH</div>
<div>Auftragnehmer des Projektes (Consulter)</div>
<div><span style="color: #000080">Zeitplan:</span></div>
<div>bis April 2011:</div>
<div>Vor-Ort-Analyse in den Modellstandorten,</div>
<div>Entwicklung der Handlungskonzepte</div>
<div>1. Zwischenbericht</div>
<div>Mai bis Juli 2011: Einrichtung der Modellstandorte</div>
<div>Mai 2011 bis Dezember 2012: 2. Zwischenbericht</div>
<div>4. Quartal 2012: Auswertung des Projektes<br />
Dezember 2012:</div>
<div>Vorlage des Endberichtes<br />
genereller Handlungsempfehlungen (Baukastenprinzip)<br />
eines Eckpunktepapiers für eine Landesstrategie „Neue Dorfmitte M-V“</div>
<div>ggf. ab 2013: Landesstrategie „Neue Dorfmitte M-V“</div>
<div><span style="color: #000080"><br />
</span></div>
<div><span style="color: #000080">Finanzierung:</span></div>
<div>Konzept und Coaching (Konzeptphase) : VM</div>
<div>Investitionen in den Modellstandorten (Umsetzungsphase):</div>
</div>
<div>WM, LU (im Rahmen der jeweiligen Förderprogramme) IM          (für die erforderlichen Kofinanzierungen)</div>
<div><span style="color: #000080">Der Modellstandort „Altenpleen“ </span><br />
Die  Gemeinde Altenpleen befindet sich etwa 14 km nordwestlich von Stralsund  im LK NVP, an der Landstraße nach Barth. Die Gemeinde Altenpleen mit  den Orten Neuenpleen, Günz, Nisdorf  und Altenpleen hat ca. 950 Einwohner. Sanierte mehrgeschossige  Wohnhäuser, ländliche Bauernhäuser und neuzeitliche Bebauungen sowie neu  gestaltete Plätze prägen den  ländlichen Charakter der Ortschaften und bieten eine ruhige Wohnlage in  weitgehend unberührter Natur am Rande des Nationalparks &#8220;Vorpommersche  Boddenlandschaft&#8221;.<br />
Altenpleen  ist Sitz der Amtsverwaltung und Schulstandort. Die Existenz mehrere  Vereine (Strukturförderverein, Kultur- und Sportverein etc.) lassen auf  ein aktives Dorfleben schließen.  Dem gegenüber steht eine unzureichende Lebensmittelnahversorgung, im  Ort gibt es lediglich eine Bäckerfiliale. Die nächsten  Einkaufsmöglichkeiten befinden sich in Stralsund (bzw. dessen Umlandgemeinden) sowie in Prohn, ca. 6 km von Altenpleen entfernt (Edekamarkt).<br />
In  Altenpleen stand jahrelang ein denkmalgeschützter, in den 60iger Jahren  errichteter, ehemaliger Konsumlandwarenhandel leer und war dem Verfall  preisgegeben. Seit Mitte Oktober  2010 hat dieses Gebäude wieder seine Nahversorgungsfunktion  zurückbekommen. Das Gebäude wurde, initiiert durch engagierte Bürger des  Ortes, nicht nur komplett saniert,<br />
sondern  der „Dorfconsum“ erhielt eine originelle alte Ladeneinrichtung im  „Tante Emma Stil“. Ladeneinrichtung und Warenerstausstattung wurden  durch die Landesregierung gefördert. Für  die Aufwendungen zur Gebäudesanierung existiert eine Bankbürgschaft.  Der „Dorfconsum“ mit ca. 100 m² Verkaufsfläche bietet neben dem reinen  Lebensmittelsortiment zusätzlich einen kleinen Imbiss. Der geplante Jahresumsatz liegt bei 400 Tsd. €, bei einer Frequenz von ca. 1.100 Kunden pro Woche.<br />
Dieser  Ansatz zur Wiederbelebung der Grundversorgung im Gemeindehauptort  Altenpleen soll im Projekt „Neue Dorfmitte M-V“ aufgegriffen und als  einer der Modellstandorte fachlich begleitet und weiterentwickelt werden.</div>
<div><span style="color: #000080">Der Modellstandort „Brunow“ </span><br />
Die  Gemeinde Brunow liegt im südöstlichsten Zipfel des Landkreis  Ludwigslust und grenzt an den Landkreis Parchim und an das Land  Brandenburg. Die Gemeinde gehört zur Amt Grabow  und besteht aus den 3 Ortsteilen Brunow (ca. 300 EW), Bauerkuhl (ca. 20  EW) und Klüß (ca. 170 EW). Brunow besitzt charakteristische Züge eines  Angerdorfes, die Häuser<br />
und  Gehöfte sind sternförmig um einen zentralen Dorfplatz mit  denkmalgeschützter Kirche angelegt. Die Gemeinde liegt ca. 10 km von der  BAB 24 entfernt, die nächste Bahnstation befindet  sich im etwa 13 Kilometer entfernten Karstädt an der Strecke  Hamburg-Berlin. Größte ortsansässige Arbeitgeber sind die  Agrargenossenschaft und ein Bauunternehmen.<br />
In  der Gemeinde existiert ein aktives Vereins- und Dorfleben mit  Landfrauenverein, Heimat- verein, Feuerwehr, Kirchengemeinde. Regelmäßig  stattfindende Feste und kulturelle Veranstaltungen  stehen für bürgerschaftliches Engagement (Erntefest, Tag des offenen  Hofes, Musikabende in der Kirche, Weihnachtsmarkt). Der von der  Agrargenossenschaft betrieben<br />
„Brunower  Bauernmarkt“ feierte in diesem Jahr sein 5-jähriges Bestehen und  leistet mit sei- nen Produkten, vielfach aus eigener Herstellung, einen  Beitrag zur Sicherung der Grundversorgung.  Im Gebäude des Bauernmarktes werden darüber hinaus weitere  Dienstleistungen angeboten (z. B. Post); es ist zugleich ein „Ort der  Kommunikation“. Die nächsten Einkaufs-<br />
möglichkeiten befinden sich in Berge, Grabow und Karstädt in 6 bis 10 km Entfernung.<br />
Der  Konzeptansatz besteht in der Weiterentwicklung bzw. Stabilisierung des  „Bauernmarktes“ zu einem Zentrum der dörflichen Nahversorgung und in  einer Ergänzung um weitere Dienstleistungen (z. B. Gesundheitsversorgung).</div>
<div><span style="color: #000080"><br />
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<div><span style="color: #000080">Der Modellstandort „Schlatkow“</span><br />
Schlatkow  ist ein Ortsteil der Gemeinde Schmatzin im Landkreis Ostvorpommern. Die  Gemeinde Schmatzin, gelegen im Peeneflusstal,  hat ca. 300 Einwohner  und setzt sich aus 3 Ortsteilen  zusammen. Im Ortsteil Schlatkow befindet sich das älteste  Fachwerkensemble des Landkreises Ostvorpommern, bestehend aus einer  pommerschen Melkerschule, einem<br />
Gutshaus,  einer Schmiede und einer Scheune. Dieser Bereich wurde auf örtliche  Initiative zu einem Gemeindehaus mit multifunktionalen Nutzungen für die  Bewohner der Gemeinde und für  die Touristen ausgebaut (Dorfmuseum, Bibliothek, Beherbergungsbetten  (Bett &amp; Bike), Seniorenwohnungen im Gutshaus, Festscheune, etc.).<br />
Die  Grundversorgung mit Lebensmitteln erfolgt ausschließlich mobil durch  vier Händler, die zu unterschiedlichen Zeiten beliefern.<br />
Örtlicher  Partner für die modellhafte Umsetzung und Erprobung des  Daseinssicherungskon- zeptes ist der Verein „Schlatkow 2007 e. V.“,  vertreten durch den Vorsitzenden Herrn Dr. Klaus  Brandt (zugleich Bürgermeister der Gemeinde Schmatzin). Zweck des  Vereins ist lt. Satzung die Förderung von Kunst und Kultur im Ortsteil  Schlatkow. Mit dorftypischen Veranstaltungen  und weiteren Projekten will der Verein die historische Gutsanlage  Schlatkow erhalten, sie als Begegnungsstätte  weiterentwickeln und  nachhaltig mit Leben erfüllen. Es soll nach  Wegen gesucht werden, die dörfliche Infrastruktur zu bewahren. Am  Standort Schlatkow werden die vorhandenen Gegebenheiten für die Kinder-  und Jugendarbeit (Freizeit-  und Bildungsangebote) genutzt. Der Verein wirkt im Netzwerk regionaler  Vereine und Verbände zur Stärkung des ländlichen Raums mit.<br />
Das  Gutshaus Schlatkow war an einer Untersuchung unter dem Thema „multible  Häuser“ (Nachnutzungskonzepte), im Rahmen des BMVBS Projektes „Regionen  der Zukunft – Stettiner  Haff“ beteiligt. Der Konzeptansatz setzt auf die Ergebnisse dieser  Untersuchung auf und beinhaltet Strategien zur Verbesserung der  Grundversorgung der Ortsbevölkerung, aber<br />
auch der Touristen.</div>
<div><span style="color: #000080">Der Modellstandort „Törpin“ </span><br />
Törpin  ist ein Ortsteil der Gemeinde Sarow im Landkreis Demmin. Die Gemeinde  Sarow hat ca. 820 Einwohner und setzt sich aus 4 Dörfern / Ortsteilen  zusammen.<br />
In  Sarow existiert ein kleiner Lebensmittelladen, der lediglich eine  Notversorgung sichert. Der nächste Lebensmittelanbieter befindet sich in  15 km Entfernung und ist nur für die mobilen Bürger erreichbar.<br />
Im  Ortsteil Törpin wurde auf Initiative des „Törpiner Forums“, gegründet  2003, die „Alte Schule“ als Vereinshaus ausgebaut. Sie dient als  Bürgertreffpunkt und beinhaltet eine Bibliothek sowie  einen Internetzugang. Das Törpiner Forum hat sich die Aufgabe gestellt,  die Daseins- vorsorge auf dem Land zu aktivieren. In diesem Sinne ist  beabsichtigt, die „Alte Schule“ zu<br />
einem  zentralen Versorgungszentrum der Gemeinde auszubauen. Angedacht sind  folgende Angebote:  Hol- und Bringedienste zu  Nahversorgungseinrichtungen, medizinische Grundversorgung, Internethandel, Organisation von Reisen, Post- und Geldverkehr, Apotheker- dienst, Kopierdienst u. a.<br />
Örtlicher  Partner für die modellhafte Umsetzung und Erprobung des  Daseinssicherungskonzeptes ist der Verein „Törpiner Forum e. V –  Verein innovativer Kräfte“, vertreten durch den Vorsitzenden  Herrn Prof. Dr. Dr. Helmut G. Pratzel (zugleich Mitglied im  Seniorenbeirat des Landkreises Demmin). Zweck des Vereins „Törpiner  Forum“ ist lt. Satzung<br />
a. Jugend- und Altenhilfe, b.  Förderung der Zwecke der amtlich anerkannten Verbände der freien  Wohlfahrtspflege , ihrer Unterverbände und ihrer angeschlossenen  Einrichtungen und Anstalten, c.  Förderung der Erziehung, Volks- und Berufsbildung im Gesundheitswesen,  sowie Förde- rung der gesellschaftlichen Entwicklung mit Schwerpunkt in  der Region Demmin. Der  Satzungszweck wird insbesondere durch Diskussionsrunden,  Veranstaltungen, For- schungsaufträge sowie Förderung von Einrichtungen  und Ausstattungen verwirklicht.</div>
<div>Der  Konzeptansatz stellt auf eine Verbesserung der örtlichen  Versorgungssituation ab, indem mobile Dienste ausgebaut werden (Hol-  und Bringedienst).</div>
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		<title>Nordkurier berichtet über Bibliothek</title>
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		<pubDate>Wed, 06 Jan 2010 13:58:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian John</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Bibliothek]]></category>
		<category><![CDATA[Nordkurier]]></category>
		<category><![CDATA[Törpin]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit einem dreiviertel Jahr gibt es nun schon die Lesestube in der Alten Schule in Törpin und bereits 5000 Bücher sind digital erfasst worden. Über dieses Projekt berichtete heute der Nordkurier. Leider sind die Leser noch immer Mangelware, obwohl das Angebot durchaus für jeden etwas bereit halten sollte. Um das Interesse weiter zu erhöhen haben [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit einem dreiviertel Jahr gibt es nun schon die Lesestube in der Alten Schule in Törpin und bereits 5000 Bücher sind digital erfasst worden. Über dieses Projekt berichtete heute der <a href="http://www.nordkurier.de/" target="_blank">Nordkurier</a>. Leider sind die Leser noch immer Mangelware, obwohl das Angebot durchaus für jeden etwas bereit halten sollte. Um das Interesse weiter zu erhöhen haben wir deshalb geplant, in den nächsten Wochen eine online Auskunft bereit zu stellen. Sie können dann ganz in Ruhe per Internet das passende heraus suchen. Aber dazu mehr, wenn es soweit ist.</p>
<p><a href="http://www.toerpiner-forum.de/wp-content/uploads/2010/01/NK_DZ_20100106_Bibliothek.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-720" title="Artikel aus der Demminer Zeitung" src="http://www.toerpiner-forum.de/wp-content/uploads/2010/01/NK_DZ_20100106_Bibliothek-300x277.jpg" alt="" width="300" height="277" /></a></p>
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		<title>Offener Brief an Prof. Schellnhuber, PIK Potsdam</title>
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		<pubDate>Sat, 02 Jan 2010 08:47:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Helmut Pratzel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Klimawandel]]></category>

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		<description><![CDATA[Sehr geehrte Herr Kollege Schellnhuber, als Naturwissenschaftler mit dem Lehrauftrag an der LMU München, der auch das Fach Klimatologie mit einschließt, bitte ich Sie mir einige Fragen zum Klimawandel zu beantworten. Obwohl ich mich seit 10 Jahren im Ruhezustand befinde, lassen mich neuere Forschungen nicht unberührt und wollen verstanden werden. Für mich erkennbar ist eine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr geehrte Herr Kollege Schellnhuber,<br />
als Naturwissenschaftler mit dem Lehrauftrag an der LMU München, der  auch das Fach Klimatologie mit einschließt, bitte ich Sie mir einige  Fragen zum Klimawandel zu beantworten.<br />
Obwohl ich mich seit 10 Jahren im Ruhezustand befinde, lassen mich  neuere Forschungen nicht unberührt und wollen verstanden werden.<br />
Für mich erkennbar ist eine deutliche Korrelation zwischen der  Erderwärmung und der Zunahme einiger Gase in der Troposphäre u.a. CO2,  Methan, N2O.<br />
Dass diese Gase neben dem überwiegenden und zunehmenden Gehalt von H2O  in der Troposphäre im IR absorbieren, ist auch unbestritten.<br />
Nicht nachvollziehbar ist für mich eine Kausalverknüpfung aus dieser  Korrelation zu den homogenen Gasen in der Troposphäre für die der erste  Hauptsatz der Thermodynamik gilt.<br />
Wie erklären Sie durch diese Gase die Erderwärmung?<br />
Wärmerückstrahlungen durch Reflexion sind mir nur an Grenzschichten von  Stoffen unterschiedlicher optischer Dichte oder an Grenzen von  Aggregatzuständen bekannt. Hier käme nach meiner Ansicht nur der  Wasserdampf für den Treibhauseffekt in Frage?<br />
Auch für eine Reemitierung nach den Gesetzen der Quantenphysik innerhalb  von Gasen liegen nicht die notwendigen Bedingungen wie vakuum-ähnlicher  Druck oder hoher Leistungstransfer in der Troposphäre vor.<br />
Ich erkenne nur einen verzögerten Energietransfer durch die Troposphäre  aber keinnen &#8220;Nettogewinn&#8221; an zusätzlicher Energie, der zu einer z.B.  von der CO2-Konzentration abhängigen Temperaturzunahme der Erdoberfläche  postuliert werden könnte.<br />
Für eine aufklärende Information wäre ich Ihnen sehr verbunden<br />
und verbleibe mit freundlichen kollegialen Grüßen<br />
Prof. Dr. Dr. Helmut G. Pratzel</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Offener Brief an Angela Merkel</title>
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		<pubDate>Mon, 21 Dec 2009 14:47:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Helmut Pratzel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Klimawandel]]></category>

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		<description><![CDATA[Sehr geehrte Frau Dr. Merkel, mein Anliegen bezieht sich auf den Klimagipfel. Ich bin mir ziemlich sicher, dass dort etwas Wesentliches übersehen oder bewußt ausgeklammert worden ist. Sicher dient die primäre Ausrichtung einer Absenkung der CO2-Entstehung einer zukunftsträchtigen Energiepolitik. Zugleich sind damit auch viele Investitionen mit Auswirkung auf wirtschaftlich tragfähige Strukturen verbunden. Aber damit wird [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr geehrte Frau Dr. Merkel,</p>
<p>mein Anliegen bezieht sich auf den <em><strong>Klimagipfel</strong></em>. Ich bin mir ziemlich sicher, dass dort etwas Wesentliches übersehen oder bewußt ausgeklammert worden ist.</p>
<p>Sicher dient die primäre Ausrichtung einer Absenkung der CO<sub>2</sub>-Entstehung einer zukunftsträchtigen Energiepolitik. Zugleich sind damit auch viele Investitionen mit Auswirkung auf wirtschaftlich tragfähige Strukturen verbunden. Aber damit wird für den Klimawandel ein sehr geringer Nutzen entstehen.</p>
<p>Den Klimatologen sind die erheblichen Unterschiede des <strong>Albedo</strong> bekannt. Besonders haben Flächen mit ausgeprägter Vegetation darauf Einfluß. Dennoch werden die damit verbundenen Ursachen des Klimawandels nicht mit eingeschlossen. Man kann die Strahlungsbilanz nicht nur physikalisch diskutieren, ohne die Dynamik biologischer Strukturen einzubeziehen. Ich sehe die Ursachen des Klimawandels hauptsächlich in der Minderung von Vegetationsflächen auf der Erde im Laufe der Zeit. Dieser Effekt wird in der Ökologie etwa 100fach höher eingeschätzt als der CO<sub>2</sub>-Effekt. Hierzu verweise ich auf das Memorandum zum Klimawandel (Notwendige gesellschaftliche Reformen zur Stabilisierung des Klimas und zur Lösung der Energiefragen), welches das Systeminstitut Aqua-Terra e.V. (SAT), in Berlin unter <a href="http://www.aquaterra-berlin.de/">www.aquaterra-berlin.de</a> im Internet zur Verfügung gestellt hat. Hier haben Landschaftsökologen und Limnologen, Wissenschaftler der TU Berlin die Zusammenhänge des Klimawandels mit wissenschaftlich nachvollziehbarer Argumentation dargestellt. Ich bitte dringend, diese Schrift zu lesen.</p>
<p>Es ist verständlich, wenn auf dem Klimagipfel einige Länder der geforderten CO<sub>2</sub>-Reduzierung nicht gefolgt sind, wenn damit wirtschaftliche Restriktionen verbunden sind, ohne dem geforderten Ziel der Reduzierung der Erderwärmung zu dienen.</p>
<p>Bitte nutzen diese Erkenntnisse für Ihre politischen Entscheidungen.</p>
<p>Mit freundlichen Grüßen</p>
<p>Prof. Dr. Dr. Helmut G. Pratzel</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Eröffnung der &#8220;Alten Schule&#8221;</title>
		<link>http://www.toerpiner-forum.de/2009/03/10/eroffnung-der-alten-schule/</link>
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		<pubDate>Tue, 10 Mar 2009 16:47:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian John</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[alte Schule]]></category>
		<category><![CDATA[Nordkurier]]></category>
		<category><![CDATA[Törpin]]></category>

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		<description><![CDATA[Vor rund zwei Jahren stand das Haus noch vor dem Zusammmenbruch, jetzt ist es ein von Grund auf rekonstruiertes Gemeindezentrum. Am Sonnabend wurde die „Alte Schule“ in Törpin neu eröffnet. Damit fand ein Vorhaben seinen offiziellen Abschluss, das manch einer zu Beginn mit Skepsis beobachtet hatte. Nicht nur wegen des ruinösen Gebäudezustandes, sondern auch weil [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Vor rund zwei Jahren stand das Haus noch vor dem Zusammmenbruch, jetzt ist es ein von Grund auf rekonstruiertes Gemeindezentrum. Am Sonnabend wurde die „Alte Schule“ in Törpin neu eröffnet. Damit fand ein Vorhaben seinen offiziellen Abschluss, das manch einer zu Beginn mit Skepsis beobachtet hatte. Nicht nur wegen des ruinösen Gebäudezustandes, sondern auch weil der Ausbau zum Gemeindezentrum und Vereinshaus auf eine Privatinitiative zurückgeht. Professor Helmut Pratzel und seiner Frau Inge stand denn auch die Freude über das gelungene Vorhaben ins Gesicht geschrieben, als am Sonnabend der Posaunenchor der Kirchgemeinde Beggerow zur Einweihung Beethovens „Freude schöner Götterfunke“ anstimmte. Zahlreiche Vertreter des Landkreises und der umliegenden Gemeinden, Menschen aus dem Dorf, die Pastoren Else Fischer-Bernds und Ralf Ott, Mitglieder des Seniorenbeirates wie der Europaabgeordnete Alfred Gomolka hielten da ebenso ihren Begrüßungssekt in der Hand wie die Helfer und Ein-Euro-Jobber, die am Aufbau mitgewirkt hatten. Ihnen galt Helmut Pratzels besonderer Dank. „Es ist etwas entstanden, wo sich viele am Auf- und Ausbau Beteiligte wiederfinden“, sagte er. 1904 wurde das Haus gebaut und bis 1971 als Schule genutzt. Im Jahr 2007 kaufte Inge Pratzel das denkmalgeschützte Gebäude und stellte es dem Törpiner Forum zur Verfügung. Doch vor einer Nutzung musste das stark vom Schwamm befallene Haus vollständig entkernt werden. Die Rechnungen bezahlte die Familie Pratzel mit Mitteln des Sozialministeriums und des Leader-Programms, vor allem aber auch mit eigenem Geld. Jetzt beherbergt die „Alte Schule“, die mit einer modernen energetischen Ansprüchen genügenden Heizung ausgestattet ist, unter anderem einen Festsaal mit dezent apricotfarbenen Wänden und terrakotta-artigem Fußboden, Küche, Sanitäranlagen, dazu einen Computerraum, vier Internetarbeitsplätze, eine Bibliothek mit rund 10 000 Bänden. Mit deren Sortierung und Registrierung hatte Karina Braatz in den vergangenen Wochen alle Hände voll zu tun. Doch bei der Eröffnung am Sonnabend freute sie sich vor allem über das gelungene Werk. „Das ist sehr schön geworden, wenn man das vorher gesehen hat. Nun wollen wir hoffen, dass es angenommen wird.“ Ein Anfang ist in dieser Hinsicht bereits gemacht. Das Projekt „Kurs über Land“ nutzte laut Helmut Pratzel die Räume schon, ebenso der Törpiner Singekreis, und es gab auch schon zwei private Geburtstagsfeiern. Das entspricht dem Anliegen der Bauherren. Das Törpiner Forum als „Verein innovativer Kräfte der Region“ wolle mit diesem Haus ein Beispiel für gesellschaftliches Engagement geben, sagte Helmut Pratzel. „Möge dieses Haus mit seinem alten Gemäuer uns mit Gottes Hilfe die gewünschte Geborgenheit vermitteln.“ Das hatte wohl auch Pastorin Else Fischer-Bernds im Sinn, als sie gemeinsam mit Pastor Ott das Zentrum einsegnete. „Törpin“, fand sie, „gewinnt durch dieses Haus enorm. Rein optisch natürlich und dadurch, dass das Haus wieder mit Leben erfüllt wird.“</p></blockquote>
<p>Quelle: Nordkurier, Demminer Zeitung vom 09.03.2009</p>
<p>Autor: Georg Wagner, Nordkurier</p>
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