Archiv für die ‘Bildung’ Kategorie

Aktionsbündnis Gesundheit

4 November 2018

Prof. Dr. Dr. Helmut G. Pratzel wurde am 23.10.2018 in Schwerin zum Sprecher und Leiter der Arbeitsgruppe „Gesund älter werden“ als Vertreter des Kreisseniorenbeirates Mecklenburgische Seenplatte im Aktionsbündnis Gesundheit zur Umsetzung des Präventionsgesetzes in Mecklenburg-Vorpommern gewählt. Die Arbeitsgruppe besteht aus Vertretern aller Krankenkassen und den für die Gesundheit tätigen Akteuren des Landes. Das Aktionsbündnis für Gesundheit M-V soll zur Umsetzung der Gesundheitsprozessziele des Landesaktionsplanes zur Gesundheitsförderung und Prävention beitragen. Hiermit wird eine Forderung und der Beschluss des 10. Altenparlaments an den Landtag und die Landesregierung M-V umgesetzt, an dem auch Professor Pratzel mitgewirkt hat.

Professor Pratzel ist schon seit vielen Jahren mit Vorträgen im Land tätig, um die Gesundheitskompetenz vorwiegend der Seniorinnen und Senioren zu verbessern. Kenntnisse zum gesundheitsdienlichen eigenen Verhalten sind eine Voraussetzung und tragen dazu bei, um Folgeschäden und Leiden im Alter oftmals zu vermeiden. Die Signale des eigenen Körpers besser zu verstehen ist hierbei ein wichtiges Anliegen. Dazu gehört das richtige und schnelle Verhalten bei einem Herzinfarkt oder das Erkennen eines Schlaganfalls.

Es ist aber auch ein notwendiges Anliegen, dass Nothilfemaßnahmen schnell zur Verfügung stehen. Sauerstoff und Geräte zur Reanimation sollten deshalb in ausreichender Reichweite überall verfügbar sein.

Viele Erkrankungen ließen sich vermeiden, wenn regelmäßige ärztliche Kontrollen genutzt werden, die von den Krankenkassen durch Bonusregelungen gefördert werden können. Aber auch der unnütze Verbrauch von Schmerzmitteln ist zu vermeiden und kann oftmals durch einfache Hausmitten ersetzt werden. Für viele Leiden stehen auch in den Kurorten völlig nebenwirkungsfreie Behandlungsmethoden zur Verfügung, die für die Gesunderhaltung genutzt werden können. Prof Pratzel war 12 Jahre Präsident der Weltorganisation für Kurortmedizin und verfügt über einen reichen Erfahrungsschatz, um auch unsere Krankenkassen von adäquaten Behandlungsprogrammen an den Kurorten zu überzeugen.

Unwort des Jahres „Klimaschutz“

17 September 2018

Als Hochschullehrer für das Fach Klimatologie wundere ich mich über die unsinnigen Wortkonstruktion „Klimaschutz“. Offenbar ist nicht bekannt, wie das Klima im Fachbereich Klimatologie definiert ist. Es wäre doch angebracht sich mit den Fachvertretern kurzzuschließen, bevor man sich mit falschen Begriffen in der Öffentlichkeit äußert und dann u.a. als Journalist oder Politiker seine Glaubwürdigkeit in der Öffentlichkeit aufs Spiel setzt.

Klima ist definiert als eine Sammlung von Wetterdaten für eine bestimmte Region mit einem Mittelwert aus einer Periode von 30 Jahren. Solche Zahlen schützen zu wollen ist ausgemachter Unsinn. Man kann Klima nicht schützen. Man kann nur die Umwelt schützen und das ist wohl gemeint. Warum dann diese falsche Wortkonstruktion, wo doch Umweltschutz als gängiger Begriff alles beinhaltet? Der Begriff „Klimaschutz“ ist besonders prädestiniert als Unwort des Jahres aufgenommen zu werden.

Damit kann es auch keine Klimakatastrophe geben, vor der man sich schützen könnte. Der Mensch kann sich vor dem Wetter schützen aber er kann das Wetter nicht beeinflussen. Um eine vermeintliche Umweltkatastrophe zu vermeiden ist es Aufgabe des Menschen die Umwelt zu schützen.

Beitrag von Prof. Dr. Dr. Helmut G. Pratzel im „Nordkurier“ vom 17.09.2018

Diskussion zu grundsätzlichen Fragen des sog. Klimawandels durch Treibhausgase

11 August 2018

Von Prof. Dr. Dr. Helmut Pratzel

Hier wird dargestellt worin der grundsätzliche Fehler der Erklärung des Potsdamer Instituts für den Klimawandel besteht. Es wird offengelegt, wie dort die Gesetze der Physik missachtet werden und damit die weniger mit der Physik vertraute Bevölkerung betrogen wird. Die Fehler des Potsdamer Instituts werden mit roten Einfügungen kommentiert.

Dr. Simone Groß

  1. Januar 2010 um 13:11 Uhr

Sehr geehrter Herr Prof. Pratzel,

Vielen Dank für die Zusendung dieser interessanten Fragestellung. Wir freuen uns, dass Sie sich kritische Gedanken zum Thema Klimawandel machen.

Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass Professor Schellnhuber Fragen wie die Ihre nicht persönlich beantworten kann. Er hat mich daher gebeten Ihnen Auskunft zu geben.

Deshalb möchte ich Ihnen im Folgenden hier die physikalischen Grundlagen erläutern, die hoffentlich Ihre Fragen ausreichend beantworten.

Wie Sie bereits in Ihrem Schreiben erwähnt haben, ist die Troposphäre homogen durchmischt und es gilt der erste Hauptsatz der Thermodynamik.
Der Treibhauseffekt resultiert aus der Absorption der Treibhausgase im Infrarot-Bereich. Bei dieser Infrarot-Strahlung handelt es sich um die langwellige Ausstrahlung der Erdoberfläche, die eine Folge der kurzwelligen Einstrahlung des Sonnenlichtes darstellt.

Während diese IR-Strahlung von der Erdoberfläche aus in immer höhere Luftschichten gelangt, wird jeweils ein kleiner Teil dieser Strahlung von anwesenden Treibhausgasen absorbiert. Das entsprechende Treibhausgas-Molekül, das diese Strahlung absorbiert hat, kann sie wieder in eine beliebige Richtung abgeben (nein, nicht beliebig, sondern nur in die Richtung zum kälteren Weltraum, weil Wärmestrahlung nach dem ersten Hauptsatz der Thermodynamik nur von kälteren Molekülen aufgenommen werden kann.) (also zum Teil zurück zur Erde, zum Teil in Richtung Weltraum) oder die Energie resultiert in einer höheren Geschwindigkeit des Moleküls, welches diese Energie über Kollisionen an seine Nachbarn abgibt und so zu einer Erwärmung (Diese Luftschicht kann nicht wärmer werden. Es kann nur das verteilt werden, was an Wärmeinhalt der vorhandenen Moleküle schon vorhanden ist. Es wird also nicht wärmer!) der jeweiligen Luftschicht führt.

Je höher man in der Atmosphäre gelangt, desto dünner (d.h. desto weniger Moleküle sind pro Volumen vorhanden) und desto kälter wird sie. Irgendwann erreicht die IR-Strahlung, die von der Erde kommt, eine Höhe, in der die Luft so dünn ist, dass die Strahlung ins All entweichen kann ohne noch weiter von Treibhausgasen daran gehindert zu werden.

Enthält die Atmosphäre nun mehr Treibhausgase, so enthalten alle Luftschichten entsprechend mehr Treibhausgase (wieso alle?) und absorbieren deshalb mehr IR-Strahlung – auch die oberste dünne Luftschicht. Deshalb verschiebt sich die Luftschicht, die letztendlich die langwellige Strahlung wieder ins All entlässt, nach oben. Diese noch höheren Schichten sind kälter und strahlen deshalb nicht so viel Energie ab. (Hier schleicht sich ein grundlegender logischer Fehler ein: Nur die Energieverteilung der von der Erdoberfläche kommenden Wärmemenge ändert sich, aber die Energie-(Wärme)menge nimmt nicht zu. Es entsteht ein Temperaturgradient, der in Richtung Weltall durch den kontinuierlichen Wärmetransport abnimmt. Letztendlich verschwindet die Wärmeenergie durch Strahlung in den Weltraum.)

Somit strahlt die Erde in ihrer Gesamtheit weniger Energie ab, als sie erhält. (Das ist unlogisch und deshalb falsch!) Die hohen Luftschichten strahlen ihre überschüssige Energie zum Teil auch nach unten ab, so dass sich dadurch tiefer liegende Luftschichten erwärmen (bis hinunter zur Erdoberfläche). (Das ist auch falsch, weil es unten wärmer ist und nach dem ersten Hauptsatz der Thermodynamik Wärme nur von warm nach kalt transportiert werden kann) Um wieder ein Gleichgewicht herzustellen, müssen sich die oberen Luftschichten so lange erwärmen, bis sie so viel Energie ins All abstrahlen können, wie der Planet erhält.

Falls Sie weitere Fragen haben, können Sie sich natürlich gerne nochmal an mich wenden.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Simone Groß

Neu: Info-Plattform zu wichtigen Themen

6 Dezember 2017

Lesen Sie unsere neuen Informationen auf der Infoplattform.

Wir haben eine Gesundheitsplattform eingerichtet, auf der Sie wichtige Themen über das Herz-Kreislauf-System finden.

Eine weitere Plattform ist die Klimaplattform, die sich mit der sog. Klimalüge befasst und helfen soll, dass die Bürger vorenthaltene Wahrheiten aus der Wissenschaft finden können.

Törpiner Projekt zur Gesundheitsbildung

5 November 2017

Wer sein Leben auch im Alter weniger durch Altlasten seiner Verhaltensweisen zur eigenen Gesundheit belasten will, sollte sich an den Vortragsreihen des Törpiner Forums zur Gesundheitsbildung beteiligen. Folgende Vorträge bieten wir an:

„Risiko Herzinfarkt- worauf ist zu achten“
von Prof. Dr. Dr. Helmut Pratzel

„Herzinfarkt – Welche Ernährung ist zur Risikoabwendung geeignet“
von Prof. Dr. Dr. Helmut G. Pratzel

„Badehygiene und Hautschutz“
von Prof. Dr. Dr. Helmut Pratzel

„Wellness und Wellnepp“
von Prof. Dr. Dr. Helmut Pratzel

„Keine Angst vor der Sonne“ Vortrag am 24.05.2018 um 15 Uhr Urania Neubrandenburg
von Prof. Dr. Dr. Helmut Pratzel

„Ohne Radioaktivität kein Leben“
von Prof. Dr. Dr. Helmut Pratzel

„Gesund und aktiv älter werden“ Vortrag am 25.02.2018 um 15 Uhr Urania, Neubrandenburg
von Prof. Dr. Dr. Helmut Pratzel

„Gesundheit an der See tanken“
von Prof. Dr. Dr. Helmut Pratzel

„Wetter, Klima, Mensch“ Vortrag am 16.08.2018 um 15 Uhr Urania Neubrandenburg
von Prof. Dr. Dr. Helmut Pratzel

„Moor und Gesundheit“
von Prof. Dr. Dr. Helmut Pratzel

„Wasser, das billigste Heilmittel“ Vortrag am 15.11.2018 um 15 Uhr Urania Neubrandenburg
von Prof. Dr. Dr. Helmut Pratzel

 

Bisher fanden Vorträge an folgenden Terminen statt:
15.04.2017 13 Uhr Parchim
28.04.2017 13 Uhr Ueckermünde
29.09.2017 18 Uhr Törpin
21.10.2017 10 Uhr Lindenberg
26.10.2017 10 Uhr Waren
09.11.2017 14 Uhr Altentreptow
14.11.2017 14 Uhr Neubrandenburg

Die Vortragsreihe wird fortgesetzt. Wir bitte um Nachricht an das Törpiner Forum (pratzel@toerpiner-forum.de), wenn dafür Bedarf besteht.

 

Digitale Gesundheitskompetenz

5 November 2017

Die Digitalisierung im Gesundheitswesen hat sich in den letzten Jahren rasant weiterentwickelt, und Online-Informationen und mobile Anwendungen spielen im Gesundheitswesen eine wachsende Rolle. Zusammen mit diesen Änderungen werden Fähigkeiten zur Suche, Auswahl, Bewertung und Anwendung von Online-Gesundheitsinformationen und gesundheitsbezogenen digitalen Anwendungen immer wichtiger für die Bürger. Diese Fähigkeiten werden als „digitale Gesundheitskompetenz“ bezeichnet. Durch die Digitalisierung droht nun eine „digitale Kluft“ zu entstehen und es werden diejenigen benachteiligt, die die oben genannten Kompetenzen nicht besitzen. Ziel des Projektes IC-Health ist es, diese Hürden durch Kompetenzentwicklung abzubauen.

IC-Health ist ein Projekt zur Entwicklung einer Reihe von kostenlosen Online Kursen zur Verbesserung der digitalen Gesundheitskompetenz der europäischen Bürger. Es werden 35 Online-Kurse in den 8 am Projekt beteiligten Ländern (Belgien, Dänemark, Deutschland, Italien, Niederlande, Spanien, Schweden, Vereinigtes Königreich) aufgebaut. 780 Personen werden in die Mitgestaltung eingebunden und mindestens 1000 Personen sollen die Kurse testen. Dazu werden Informationen für 5 Gruppen ausgewählt:

  • Kinder 10-13 Jahre
  • Jugendliche 14-18 Jahre
  • Schwangere und stillende Frauen
  • Ältere Menschen >60
  • Patienten mit Diabetes (Typ 1 und 2)

Es ist das Ziel, die Menschen in der Nutzung des Internets im Zusammenhang mit Gesundheit zu stärken und möglicherweise zu ermächtigen sich eigenständig Wissen anzueignen und das Selbstmanagement ihrer Gesundheit zu verbessern.

In Deutschland ist Herr Thomas Karopka (TKaropka@gmail.som) Tel. +491754370029 als Projektkoordinator zuständig.

In Greifswald hat sich bereits eine Projektgruppe am 02.12.2017 zu einem Workshop getroffen und sich für die Gesundheitskompetenz der Generation der über 60jährigen ausgesprochen. Dabei wurde das „Herz-Kreislauf-System“ als vordringlich ausgewählt. Von den Senioren hat sich Herr Prof. Dr. Dr. Helmut Pratzel zur Verfügung gestellt, um ein geeignetes System vorzuschlagen, das sich besonders an die schon bestehenden Möglichkeiten der Deutschen Herzstiftung anlehnt.

Bei der Deutschen Herzstiftung (www.herzstiftung.de) sind bereits Strukturen vorhanden, die von bedeutenden Kardiologen in Deutschland entwickelt wurden, um zu allen Fragen der Kardiologie für den Laien verständlich Stellung zu beziehen, wozu neben Herzinfarkt, Schlaganfall und Blutdruck auf alles eingegangen wird, was für das Herz-Kreislauf-System relevant ist. Die Deutsche Herzstiftung beantwortet veröffentlichte Fragen der Bürger, aus denen die Allgemeinheit wertvolle Schlussfolgerungen für das eigene Wissen entnehmen kann. Dieser Ansatz bietet einen geeigneten Einstieg für die eigene Gesundheitskompetenz und könnte dann durch das Projekt in alle europäischen Sprachen übersetzt werden. Damit hätte Deutschland als Vorreiter für dieses Projekt den Anfang gemacht. Bereits jetzt kann sich jeder über sein Telefon die APP der Deutschen Herzstiftung holen und bekommt monatlich Newsletter mit aktuellen Informationen neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse unter der Nummer: +49 1579 2372784.

Wer sich für die entstehende Plattform zur Gesundheitskompetenz interessiert, kann sich im Internet über www.ichealthplatform.eu informieren.

Offener Brief an Prof. Schellnhuber, PIK Potsdam

2 Januar 2010

Sehr geehrte Herr Kollege Schellnhuber,
als Naturwissenschaftler mit dem Lehrauftrag an der LMU München, der auch das Fach Klimatologie mit einschließt, bitte ich Sie mir einige Fragen zum Klimawandel zu beantworten.
Obwohl ich mich seit 10 Jahren im Ruhezustand befinde, lassen mich neuere Forschungen nicht unberührt und wollen verstanden werden.
Für mich erkennbar ist eine deutliche Korrelation zwischen der Erderwärmung und der Zunahme einiger Gase in der Troposphäre u.a. CO2, Methan, N2O.
Dass diese Gase neben dem überwiegenden und zunehmenden Gehalt von H2O in der Troposphäre im IR absorbieren, ist auch unbestritten.
Nicht nachvollziehbar ist für mich eine Kausalverknüpfung aus dieser Korrelation zu den homogenen Gasen in der Troposphäre für die der erste Hauptsatz der Thermodynamik gilt.
Wie erklären Sie durch diese Gase die Erderwärmung?
Wärmerückstrahlungen durch Reflexion sind mir nur an Grenzschichten von Stoffen unterschiedlicher optischer Dichte oder an Grenzen von Aggregatzuständen bekannt. Hier käme nach meiner Ansicht nur der Wasserdampf für den Treibhauseffekt in Frage?
Auch für eine Reemitierung nach den Gesetzen der Quantenphysik innerhalb von Gasen liegen nicht die notwendigen Bedingungen wie vakuum-ähnlicher Druck oder hoher Leistungstransfer in der Troposphäre vor.
Ich erkenne nur einen verzögerten Energietransfer durch die Troposphäre aber keinnen „Nettogewinn“ an zusätzlicher Energie, der zu einer z.B. von der CO2-Konzentration abhängigen Temperaturzunahme der Erdoberfläche postuliert werden könnte.
Für eine aufklärende Information wäre ich Ihnen sehr verbunden
und verbleibe mit freundlichen kollegialen Grüßen
Prof. Dr. Dr. Helmut G. Pratzel

Offener Brief an Angela Merkel

21 Dezember 2009

Sehr geehrte Frau Dr. Merkel,

mein Anliegen bezieht sich auf den Klimagipfel. Ich bin mir ziemlich sicher, dass dort etwas Wesentliches übersehen oder bewußt ausgeklammert worden ist.

Sicher dient die primäre Ausrichtung einer Absenkung der CO2-Entstehung einer zukunftsträchtigen Energiepolitik. Zugleich sind damit auch viele Investitionen mit Auswirkung auf wirtschaftlich tragfähige Strukturen verbunden. Aber damit wird für den Klimawandel ein sehr geringer Nutzen entstehen.

Den Klimatologen sind die erheblichen Unterschiede des Albedo bekannt. Besonders haben Flächen mit ausgeprägter Vegetation darauf Einfluß. Dennoch werden die damit verbundenen Ursachen des Klimawandels nicht mit eingeschlossen. Man kann die Strahlungsbilanz nicht nur physikalisch diskutieren, ohne die Dynamik biologischer Strukturen einzubeziehen. Ich sehe die Ursachen des Klimawandels hauptsächlich in der Minderung von Vegetationsflächen auf der Erde im Laufe der Zeit. Dieser Effekt wird in der Ökologie etwa 100fach höher eingeschätzt als der CO2-Effekt. Hierzu verweise ich auf das Memorandum zum Klimawandel (Notwendige gesellschaftliche Reformen zur Stabilisierung des Klimas und zur Lösung der Energiefragen), welches das Systeminstitut Aqua-Terra e.V. (SAT), in Berlin unter www.aquaterra-berlin.de im Internet zur Verfügung gestellt hat. Hier haben Landschaftsökologen und Limnologen, Wissenschaftler der TU Berlin die Zusammenhänge des Klimawandels mit wissenschaftlich nachvollziehbarer Argumentation dargestellt. Ich bitte dringend, diese Schrift zu lesen.

Es ist verständlich, wenn auf dem Klimagipfel einige Länder der geforderten CO2-Reduzierung nicht gefolgt sind, wenn damit wirtschaftliche Restriktionen verbunden sind, ohne dem geforderten Ziel der Reduzierung der Erderwärmung zu dienen.

Bitte nutzen diese Erkenntnisse für Ihre politischen Entscheidungen.

Mit freundlichen Grüßen

Prof. Dr. Dr. Helmut G. Pratzel