Ritter

Deutsche Ritter und Herzöge werden neue Herren im Land

Während der Jahrhunderte der Herrschaft pommerscher Herzöge war die Zeit, in der große Veränderungen auch in diesem Lebensraum begannen. Demmin war im Mittelalter zeitweilig Residenz pommerscher Herzöge und Grenzfestung zwischen Mecklenburg und Vorpommern. In diese Zeit fallen auch Ereignisse, die die gesamtdeutsche Geschichte betrafen, wie die Reformation, der Bauernkrieg und der Dreißigjährige Krieg.

Deutsche Könige strebten nach neuen Herrschaftsbereichen. Aber der Drang nach Osten wurde nicht nur durch die Herrscher bestimmt. Kleine Feudalherren, die im eigenen Land Besitz verloren hatten, nachgeborene Rittersöhne, die in der Heimat kein Lehen fanden, arme Bauern, Handwerker und Kaufleute trieb es in der Hoffnung auf ein besseres Los ins Slawenland.

Slawische Herrscher erkannten seit dem 11. Jh. sich ergebende Vorteile, ihre Herrschaft zu festigen, stellten diese Vorteile über die Interessen ihrer Stämme und verständigten sich teils mit den Eroberern.

Sie nahmen ihre eigenen Gebiete von Königen und Kaisern zum Lehen und schlossen mit deutschen Fürsten Erbverträge.

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