Handwerk in Törpin – Ausstellung am Törpiner See

23 September 2007 von Sebastian John Keine Kommentare »

Am 22.09.07 veranstaltete “Kurs über Land” einen Aktionstag zum ehemaligen Handwerkerdorf Törpin am Törpiner See. Neben Tafeln mit Bildern und Texten ehemaliger Handwerksbetriebe war das derzeitige Handwerk am See anwesend. Tischler, Stellmacher, Schuster, Hufschmied, Molkerei, Buchbinder, Messerbauer- und schleifer, Handarbeiterinnen, Spinnerinnen, Holzschnitzerei zeigten ihre Produkte und Fertigkeiten. Es wurde die Geschichte des Handwerkerdorfes aus alten Zeiten erläutert, als das Dorf noch etwa 600 Einwohner hatte (heute sind es 199). Törpin im Jahre 1404 erstmals erwähnt erlebte in den Jahren zwischen 1850 und 1950 seine Blütezeit. Das private Handwerk war zur DDR-Zeit unerwünscht und wurde den kommunsitischen Vorstellungen entsprechend nicht gefördert.  Nach der Wende bemüht man sich, alte Traditionen wieder aufleben zu lassen. Der Aktionstag zum traditionellen Handwerk wurde umrahmt durch den Törpiner Singekreis. Es gab Kaffee und Kuchen. Der Tanz der Törpiner Tanzgruppe des Pommerschen Kegels durfte wie in alten Zeiten nicht fehlen. Er weckte Erinnerungen und Stimmung, die diese Tradition in der Region wieder aufleben lässt.

Dr. Jochen Krüger zur Geschichte von Haus Demmin

16 Juni 2006 von Sebastian John Keine Kommentare »
IMG_7501 Haus Demmin, das älteste noch erkennbare Bauwerk in Vorpommern ist eine alte Burg an der Mündung der Tollense in die Peene in Demmin-Vorwerk. Die bereits im Mittelalter gesprengte Burg ist mit der Geschichte des Landes aufs engste verknüpft. Bereits die Wilzen im 8 Jahrh., später Luitizen genannt, hatten dort wahrscheinlich ihren Stammessitz. Das Wilzenland reichte von der Ostsee bis in die Mark Brandenburg kurz vor Berlin. Kriege der Sachsen, Dänen und Schweden in diesem Land waren immer mit dieser Burg verknüpft. Etwa 4 m dicke Mauern hielten vielen Angriffen stand. Dieser Platz sollte als Landeskulturerbe einem besonderen Schutz unterstellt werden und hat es verdient auch von Skandinavien eine besondere Aufmerksamkeit zu erhalten. Dr. Krüger informierte am 15. Juni bei einer Veranstaltung des Törpiner Forums über exakte historische Daten und Zusammenhänge als versierter Historiker am Nordischen Institut der Universität Greifswald.

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1. Törpiner Kolloquium

19 März 2006 von Sebastian John Keine Kommentare »

Am Sonnabend den 18.März 2006 war in Törpin etwas los. Lauter Auswärtige aus Rostock, Neubrandenburg und vielen Dörfern im ganzen Land kamen nach Törpin. Es waren meisten Physiotherapeuten und solche die es erst werden wollten. Etwa 40 Personen füllten den Saal. Auch die einzige Professorin für die Naturheilverfahren in M-V,  Frau Professor Dr. Karin Kraft von der Universität Rostock war dabei. Es ging um die Haut. Prof. Pratzel hielt 1,5 Stunden vormittags und 1,5 Stunden nachmittags Vorträge zum Thema “Die Haut – Ziel und Vermittlerorgan”. Viele Vorstellungen zu diesem Thema mussten neu überdacht werden, weil hier eine breite Lücke im Wissen bei denen klafft, die es eigentlich wissen sollten. Prof. Pratzel ist als langjähriger Forscher auf diesem Gebiet sicher einer der kompetentesten Wissenschaftler, der sich über dieses Gebiet an der Münchner Universität habilitiert hat. Entsprechend aufgeschlossen wurde auch diskutiert und keine Frage blieb unbeantwortet. Eine verdiente Mittagspause mit einem reichlichen Buffet sorgte für das leibliche Wohl der Weitgereisten. Sie wurden von fleißigen Helfern versorgt. Wie immer stand Frau Brümmer bereit. Zusammen mit Frau Pratzel und Frau John wurden Brötchen geschmiert, Kaffee gekocht und laufend für Nachschub gesorgt. Frau Dr. Czepluch besorgte die Registrierung.

Wann können wir wiederkommen war die einhellige Frage der Physiotherapeuten. Weitere Vorträge im Saal sind geplant. Über die Verwendung von Pflanzen wird Frau Prof. Kraft aus Rostock sprechen. Auch Frau Prof. Uhlemann aus Jena wird kommen und über die naturheilkundliche Behandlung von Schmerzen sprechen. Es war ein gelungener Anfang mit der Wissenschaft in Törpin. Damit der Faden nicht abreist, wird nicht lange gezögert bis zu einer neuen Präsentation.

Script zum Kolloquium

Mozartkonzert in Törpin

18 März 2006 von Sebastian John Keine Kommentare »

Mozart_Toerpin2 Am 16.03.06 kamen Törpiner und Gehmkower zum Konzert in den Saal der Familie Pratzel nach Törpin. Fast alle Plätze waren belegt als auf der Bühne die Musikschule Altentreptow-Demmin auf Blockflöte, Klarinette, Klavier, Akkordeon und Gesang die Musik von Mozart erklingen ließ. Herr Rohde führte durch das Konzert und erklärte den Zuhörern den Lebenslauf von Mozart, der mit drei Jahren bereits von seinem Vater intensiv beim Musizieren betreut wurde. In der Musikschule wird aber davon abgeraten mit drei Jahren bereits einem Kind solch eine Last aufzubürden, die auch nur dann Sinn hätte, wenn ähnlich wie Leopold Mozart zu Hause ein Elterteil dazu befähigt wäre, das Kind beim Üben zu betreuen.  Aus der Region für die Region mit kulturellen Darbietungen alte Traditionen im Dorf wieder aufleben zu lassen ist das Interesse des Törpiner Forums. Was in Törpin erprobt wird und sich bewehrt soll aus dieser Keimzelle auch in die Region hinausgetragen werden und den Menschen im Land helfen, bei der Bewältigung anderer Anforderungen des täglichen Lebens. Ein Singekreis der Törpiner und für alle die mitmachen wollen hat sich bereits gebildet und soll sich in diesem Jahr wöchentlich im Saal treffen. Singen bringt Freude und stärkt die Gesundheit, weckt Kreativität und stärkt das Selbstbewusstsein. Wenn erst der Frühling im Dorf eingezogen ist, wird an warmen Tagen der Chor der Törpiner im Freien üben und neue Interessenten heranlocken.

Verliebt in Tützpatz

10 März 2006 von Sebastian John Keine Kommentare »

Schüler aus Tützpatz spielten Theater zum Frauentag in Törpin.  “Verliebt in Tützpatz”, ein Arrangement der Theaterpädagogin Frau Jank führten 4 Mädchen und 4 Jungs zu der Veranstaltung des Törpiner Forums auf. Etwa 30 Bewohner aus Törpin und Gehmkow freuten sich bei Kaffee und Kuchen über die Darbietung der Kinder. Es war ein besonderes Erlebnis für die Schüler sich auf einer Bühne vor einem Publikum darzustellen und den Applaus zu genießen. So etwas hatte es in Törpin noch nicht gegeben. Von Frau Fey und Frau Dr. Czepluch wurden Geschichten vorgelesen und in froher Runde geschunkelt. Der kommende Frühling wurde mit Frühlingsliedern herbeigerufen. Damit auch alle Strophen gesungen werden konnten, gab es Texthefte. Der Singekreis soll regelmäßig zusammenkommen, denn am 30 April wird am Törpiner See bei Lagerfeuer der Chor im ganzen Dorf zu hören sein.  “Aus der Region für die Region” möchte Professor Pratzel aus Törpin mit kulturellen Darbietungen Alt und Jung zusammenbringen. Dazu stellt er seinen Saal auch für künftige Veranstaltungen und Übungen den Kindern aus Tützpatz zur Verfügung.

Frauentag_Toerpin1 Frauentag_Toerpin2 Frauentag_Toerpin3

Weihnachtsfeier 2005

16 Dezember 2005 von Sebastian John Keine Kommentare »

82_01 Die Weihnachtsfeier des Törpiner Forums e. V. am 14. Dezember war für die Kinder der Musikschule Altentreptow-Demmin e.V. eine spannende Präsentation. Die musikalischen Darbietungen begeisterten die Gäste der Weihnachtsfeier. Mit Klavier, Keyboard, Akkordeon, Gitarre und Saxophon zeigten Jungen und Mädchen von 8 bis 19 Jahren ihr Können im Rampenlicht auf der Bühne. Das Lampenfieber zu überwinden war für Einige eine besondere Herausforderung. Doch mit dem Applaus der begeisterten Gäste wurde das Vertrauen in das eigene Können der Kinder gestärkt. Herr Rohde, Leiter der Musikschule, führte durch das Programm der Darbietungen. Sowohl die Jüngsten bis zu den Senioren lernen dort den Umgang mit den Musikinstrumenten. Etwa 50 Bewohner fanden sich aus Törpin, Gehmkow, Sarow, Ganschendorf, Peeselin, Hohenbrünzow im geschmückten Saal der Familie Pratzel zusammen. Mit Kaffe und Kuchen, Wein und belegten Broten wurde für das leibliche Wohl gesorgt. Der amtierende Superintendent Ralf Ott las eine Weihnachtsgeschichte, die daran erinnerte, dass auch mit den kleinsten Geschenken große Freude bereitet werden kann. Es wurden Weihnachtslieder gesungen, wozu extra angefertigte Texthefte verteilt wurden, so dass auch die letzten Strophen noch lautstark mitgesungen werden konnten. Dazwischen lasen Frau Dr. Czepluch und Prof. Pratzel Geschichten und Anekdoten aus der Region, die an frühere Zeiten erinnerten. Frau Czepluch las plattdeutsche und im Dialekt aus Masuren stammende Erzählungen. Damit klangen besinnliche Stunden für alle Anwesenden aus.